Oxyvenierung – eine neue Therapieoption bei COPD

Unser 2. Vorsitzende Dr. univ. Christoph Heiserer hat über die Wirkung der Oxyvenierungstherapie bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD III und IV nach Gold, auf springermedizin.at publiziert.

Solche Wirkungen würde ich gerne als dokumentierte Fallbeispiele in dem bald eingerichteten Therapeutenbereich hinterlegt wissen. Dazu sollten wir einen standardisierten Falldokumentationsbogen nutzen. Bezogen auf die COPD sollten Sie bitte das Differentialblutbild am Anfang und im Verlauf, die Lungenfunktion oder wenigsten den PeakFlow am Anfang der Therapie und im Verlauf dokumentieren. Dazu bietet sich immer die Untersuchung unmittelbar vor der nächsten Oxyvenierunggstherapie an. Die Patienten sollten ihre Lungensprays zur Therapie stets dabei haben und auch wie sonst eingenommen haben. Dosisreduzierungen der Medikamente sind erst bei einer deutlichen Verbesserung der Messwerte zu erwägen.
Wie bekannt ist, werden durch eine Optimalversorgung mit EPA und DHA im Verhältnis zu AA auch mehr Resolvine gebildet. Diese unterstützen die Bewältigung einer chronischen Entzündung. Auch der Vitamin-D3-Spiegel sollte mit täglichen Dosierungen im Optimalbereich gehalten werden. Die Kontrolle dieser Werte erhöht die Vergleichbarkeit der Falldokumentationen. Noch unveröffentlichte Studiendaten belegen die synergistische Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie bei der Prostaglandin-und Resolvinproduktion.

Das eine Verbesserung der Lungenfunktion auch mit einer Harmonisierung des vegetativen Nervensystems einhergeht, konnte uns Dr. Bortfeldt auf dem letzten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie verdeutlichen. Dazu gibt es eine Veröffentlichung in der Zeitschrift “Die Naturheilkunde” mit dem Titel “Die Herzfrequenzvariabilität als Spiegelbild vegetativer
Regulationsfähigkeit und die Intravenöse Sauerstofftherapie als Therapie vegetativer Funktionsstörungen
“.