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Anmerkungen zur Therapie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
mit der Oxyvenierungstherapie (IOT)

Franz J- Kreutzer

Die erfolgreiche Behandlung verschiedener Augenkrankheiten mit intravenösen Sauerstoffinsufflationen ist seit vielen Jahren bekannt. Zusammenfassung in Kreutzer, Franz J.: Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT) 2013.
Am besten belegt ist die günstige Wirkung der IOT bei der trockenen Makuladegeneration (Beeke, E., Kreutzer, F.J. 2007).
In meiner Monografie von 2013 schrieb ich vorsichtshalber: „Die feuchte unbehandelte Makuladegeneration ist meines Erachtens keine Indikation für die IOT wegen der theoretischen Gefahr einer verstärkten Blutung durch das nach IOT nachweislich vermehrt gebildete Prostacyclin. Erst wenn die feuchte AMD durch konservative Therapie erfolgreich behandelt wurde, ist ein Versuch mit der IOT erwägenswert.“

Diese Einschränkung erschien zunächst plausibel, zumal aus zahlreichen Arbeiten hervorgeht, dass durch Prostacyclin der für die Entwicklung der feuchten AMD mit Gefäßneubildung und vermehrter Permeabilität vorwiegend verantwortliche vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) und seine Rezeptoren (VEGFR) verstärkt gebildet wird (Yamamoto, T. et al. 1996; Murohara, T. et al. 1998; Buchanan, F.G. et al. 2004; Rehberger, P. et al. 2009; Larsson, AK. 2011; Smadja, D.M. et al. 2015).
Außerdem berichten C. Wheeler-Jones et al. 1997, dass VEGF die Prostacyclin-Produktion stimuliert und T. Murohara et al. 1998, dass VEGF via Prostacyclin die Gefäßpermeabilität erhöht.

Konträr hierzu gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, die aufzeigen, dass Prostacyclin die Gefäßpermeabilität reduziert: Ikeda,T et al. 1983; Jahr, J. und Grände, P.O. 1996; Möller, AD. und Grände, P.O. 1997; Victorino G.P. 2004; Lundblad et al. 2004; Dubniks, M. und Grände P.O. 2008. Diese Befunde werden bestätigt durch eine Arbeit von P.T.V.M. de Jong et al. 2012 über die Verbindung von Aspiringebrauch und AMD. Die Autoren vermuten, dass höhere Aspirindosen die Cyclooxygenase-1 und -2 und damit die Prostacyclinproduktion reduzieren. Das führe zur Hypoxie und konsekutiv zur Neovaskularisation.

Diese sich widersprechenden Befunde weisen darauf hin, dass die Balance von pro- und antiangiogenetischen sowie von permeabilitätsfördernden und –hemmenden Faktoren ein sehr komplexes Thema ist. Neben VEGF und seinen Rezeptoren gibt es andere Stoffe, die die Angiogenese regulieren (Shibuya, M. 2008).

Aus neueren Arbeiten geht hervor, dass das Enzym 15-Lipoxygenase-1 – das nachweislich durch IOT parallel zur Vermehrung der eosinophilen Leukozyten vermehrt wird – den VEGF und damit die retinale Neovaskulariation bei ischämischer Retinopathie hemmt (Li, Z. et al. 2012; Yan, Y. et al. 2012). Zahlreiche Arbeiten bestätigen die hemmende Wirkung der 15-LOX-1 auf den VEGF (Viita, H. et al. 2008; Li, Z. et al. 2014; Zhong, H. et al. 2014; Wu, y. et al. 2014). Es gibt auch einige widersprüchliche Arbeiten. Diese werden von N. Mochizuki und Y-G. Kwon 2008 ausführlich diskutiert.

Eine andere Möglichkeit, die feuchte AMD zu behandeln, besteht in der Zufuhr von größeren Mengen von Omega-3-Fettsäuren mit hohem Anteil an DHA und EPA.
F.A. Rezende et al. 2014 zeigen in einer eindrucksvollen Studie, dass nach mehrmonatiger Einnahme von 800 mg DHA und 1600 mg EPA bei Patienten mit feuchter AMD, die bis 8 Wochen vorher intravitreale Injektionen von anti-VEGF-Medikamenten erhielten, signifikant niedrigere intravitreale VEGF-Spiegel hatten als eine vergleichbare Gruppe ohne Omega-3-Supplementierung. Die Entnahme von 0,5 ml aus dem Glaskörper erfolgte an einer der Gefäßneubildung nahen Stelle. Interessant ist, dass sich die VEGF-Spiegel im Blutplasma nach Omega-3-Supplementation nicht geändert haben.

Andere Autoren berichten über die günstige Wirkung von DHA und EPA (die gesunde Retina ist reich an DHA!) via Hemmung von VEGF, Aktivierung von PPAR-gamma oder vermehrter Bildung des 5-Lipoxygenase-Metaboliten 4-HDHA aus DHA (SanGiovanni, J.P. und Chew, E.Y. 2005; Stahl, A. et al. 2010; Sapieha, P. 2011).
Bemerkenswert ist, dass wir in einer noch unveröffentlichten Studie (Dr. Wiechert)

4-HDHA (4-Hydroxy-Eicosahexaensäure) im Plasma nach Verabreichung von hochdosierten Omega-3-Fettsäuren deutlich vermehrt fanden und nach IOT einen weiteren Anstieg registrieren konnten.

In einer Pilotstudie zur Behandlung der trockenen AMD mit hochdosierten Omega-3-FS (1,6 g DHA und 3,4 g EPA über 6 Monate) berichten T. Georgiou et al. 2013.: 100% der behandelten Patienten erreichten eine signifikante Besserung der Sehschärfe, die sich bei den Kontrolluntersuchungen nach 6 Wochen, 3 Monaten, 4,5 Monaten und 6 Monaten Behandlung mit DHA und EPA kontinuierlich steigerten. Dies macht wieder einmal deutlich, dass hohe Dosen Fischöl und lange Behandlungsdauer notwendig sind um maximale Erfolge zu erzielen.

Die Omega-3-Fettsäuren können durch die oben schon erwähnte 15-Lipoxygenase-1 (15-Lox-1), in verschiedene Stoffe (Resolvine, Protektine, Endocannabinoide) umgewandelt werden, die ebenfalls eine Reduktion des VEGF bewirken.
K.M. Connor et al. 2007 schreiben, dass die Omega-3 Abkömmlinge NeuroprotectinD1, ResolvinD1 und ResolvinE1 vor Neovaskularisation schützen.

In der noch nicht abgeschlossenen Studie von Dr. Wiechert fanden wir Vorstufen von Resolvinen, Protectinen und Endocannabinoiden nach hochdosierter Fischöleinnahme erhöht, die sich nach IOT teilweise weiter erhöhten. Die untersuchten vielen tausend Parameter von Prostanoiden und Omega-3-Abkömmlingen werden im Rahmen einer Doktorarbeit an der Charité Berlin aufgearbeitet. Wir können jetzt schon sagen, dass die durch Vermittlung der 15-LOX-1 – die sich nach IOT parallel zum Eosinophilenanstieg deutlich vermehrt – entstandenen Stoffe besonders stark erhöht haben.

Die menschlichen Pigmentepithelzellen der Netzhaut haben CB1- und CB2-Rezeptoren, die an Endocannabinoide andocken können (Wei, Y. et al. 2009). Die im vorherigen Absatz erwähnten Endocannabinoide, deren Vorstufen wir in der Studie nach Fischölsupplementierung und IOT vermehrt gefunden haben, können die Gefäßneubildung bei unterschiedlichen Karzinomen via Hemmung von VEGF hemmen (Bifulco, M. 2007). Es ist anzunehmen, dass das auch auf die Neovaskularisierung bei der feuchten AMD zutrifft.

Eine mir erst jetzt vorliegende etwas ältere unveröffentlichte Studie von E. Beeke et al. (MVZ für Augenheilkunde am Klinikum Osnabrück) hat den Titel: „Erfolge der intravenösen Sauerstoffinsufflation (Oxyvenierung) bei degenerativen Augenerkrankungen“. 250 Patienten mit trockener und feuchter AMD sowie mit vaskulärer Optikusatrophie wurden 15 x in 3 Wochen mit 10 bis maximal 40 ml Sauerstoff behandelt (Steigerung täglich um 2 ml). Die Einlaufgeschwindigkeit lag bei 1-2 ml/min. Bei 78% der Patienten kam es zu einer Verbesserung des Sehvermögens um durchschnittlich 1,36 Visuszeilen oder 35%. Bei einer Kontrolluntersuchung 4 Wochen nach Therapieende wurde eine weitere leichte Visusverbesserung registriert. 81% der Patienten beschrieben auch eine Verringerung ihrer meist geriatrischen Beschwerden und des Allgemeinzustandes. Der prozentuale Anteil an Patienten mit feuchter AMD wurde nicht angegeben. Die Gruppe mit feuchter Makuladegeneration proftierte im Mittel etwas mehr als Patienten mit trockener AMD oder vaskulärer Optikusatrophie. Außer über anfängliche Müdigkeit und gelegentliche Kopfschmerzen sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. „Okuläre Komplikationen wie intra- oder subretinale Blutungen, retinale Gefäßverschlüsse und Auftreten von Makulaödemen konnten wir glücklicherweise nicht einmal beobachten.“ M.E. hätte eine vierwöchige Erstbehandlung mit IOT und eine etwas höhere Sauerstoffmenge (je nach Verträglichkeit) eine noch stärkere Verbesserung gebracht. Nachbehandlungen ca. 3 x jährlich über jeweils 2 Wochen würden vermutlich zu weiteren Besserungen führen.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung der feuchten AMD scheint die Supplementierung mit Resveratrol zu sein. Resveratrol unterdrückt die Expression von VEGF durch menschliches retinales Pigmentepithel (Nagieni, C.N. et al. 2014). Curcumin aus Kurkuma bewirkt in niedriger Dosierung eine Absenkung von VEGF. Bei höherer Dosierung kann es zu zytotoxischen Effekten und zu einer Anhebung von VEGF kommen (Hollborn et al. 2013).

Fazit

  • Entgegen meiner ursprünglichen Auffassung scheint die feuchte AMD doch eine gute und sichere Indikation für die IOT zu sein. Wenigstens sind nachteilige Wirkungen nicht zu befürchten.
  • Die zusätzliche Gabe von größeren Mengen Omega-3-Fettsäuren (3-5 g DHA und EPA) ist sehr empfehlenswert. Dabei sollte wegen des bekannten hohen Gehaltes der gesunden Retina an DHA ein DHA-lastiges Präparat gewählt werden.
  • Ergänzend empfiehlt sich die Verordnung von Resveratrol und niedrig dosiertem Curcumin.
  • Die auf intravitreale Injektionen von Inhibitoren des VEGF oder seiner Rezeptoren spezialisierten Augenärzte werden diese sehr erfolgreiche, teure und für den Behandler lukrative – allerdings mit möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen behaftete – Injektionsmethode bevorzugen.
  • Die IOT ist alternativ oder komplementär einsetzbar. Das „Medikament“ Sauerstoff ist hierbei praktisch kostenlos.
  • Der Autor hat als Betroffener die besten Erfahrungen mit der intravitrealen Injektionstherapie und anschließender IOT gemacht.
  • Durch entsprechende klinische Studien sollte abgeklärt werden, ob auch eine alleinige IOT inkl. der erwähnten Zusatzmedikation eine mit der intravitrealen Injektionsmethode vergleichbare Wirkung hat. Im positiven Fall könnte das zu einer erheblichen Kostensenkung bei der Behandlung der feuchten AMD führen.

Literaturverzeichnis

  • Beeke, E. und Kreutzer, F.J.: Intravenöse Sauerstofftherapie bei trockener altersbedingter Makuladegeneration.EHK 2007; 56(12): 740-744
  • Bifulco, M. et al.: Endocannabinoids as emerging suppressors of angiogensis and tumor invasion (Review). Oncology Reports 2007;17;813-16
  • Buchanan, F.G. et al.: Up-regulation of the enzymes involved in prostacyclin synthesis via Ras induces vacular endothelial growth factor. Gastroenterology 2004;127;1391-1400
  • Connor, K.M. et al.: Increased diatary intake of ω-3-polyunsaturated fatty acids reduces pathological retinal angiogenesis. Nat Med 2007;13;868-73
  • Hollborn, M. et al.: Cytotoxic effects of curcumin in human retinal pigment epithel cells.
    PLOS ONE 2013;8;e59603
  • Nagieni, C.N. et al.: Resveratrol suppresses expression of VEGF by human retinal pigment epithel cells: Potential nutriceutical for age-related macular degeneration. Aging and Disease 2014;5;88-100
  • Wei, Y. et al.: Presence and regulation of receptors of cannabinoid receptors in human retinal pigment epithelial cells. Molecular Vision 2009;15;1243-51
  • de Jong, PTVM et al.: Associations between aspirin use and aging macula disorder. The European eye study. Ophthalmology 2012;119;112-18
  • Dubniks, M and Grände, P.O.: The effects of activated protein leakage in the lung and the gut under endotoxaemia in the rat. Acta Anaesthesiol Scand 2008;52;381-7
  • Georgiou, T. et al.: Pilot study for treating dry age-related macular degeneration (AMD) with high-dose omega-3 fatty acids. PharmaNutrition 2013
  • Ikeda, T. et al.: A pathophysiological role of endogenous prostacyclin in endotoxin induced increase in lung vascular permeability in dogs. Prostaglandins Leukot. Med. 1983;12;385-97
  • Jahr, J. and Grände, P.O.: Prostacyclin counteracts the increase in capillary induced by tumor necrosis factor-alpha. Intensive Care Med 1996;22;1453-60
  • Larson, A-K. et al.: Prostacyclin modifies VEGF synthesis in fibroblasts from healthy and COPD patients. European Respitatory Journal 2001
  • Li, Z. et al.: Inhibition of oxygen-induced ischemic retinal neovascularisation with adenoviral 15-lipoygenase-1 gene transfer via up-regulation of PPAR-γ and down-regulation of VEGFR-2 expression. PLoS ONE 2014;9;e85824
  • Li, Z.: Overexpression of 15-lipoxygenase-1 in oxygen-induced ischemic retinopathyyy inhibits retinal neovascularisation via downregulation of vascular endothelial growth factor-A expression. Molecular Vision 20128;2847-59
  • Lundblad, C. et al.: The permeability-reducing effect of prostacyclin and inhibition of Rho kinase do not counteract endotoxin-induced increase in permeability in cat skeletal muscle. Microvascular Research 2004;68;289-94
  • Mochizuki, N and Kwon, Y-G.: 15-Lipoxygenase-1 in the vasculature. Expanding roles in Angiogenesis. Circ Res. 2008;102;143-45
  • Möller, A.D. and Grände, P.O.: Low-dose prostacyclin has potent capillary permeability-reducing effect in cat skeletal muscle in vivo. Am J Physiol. 1997; 273;H200-7
  • Murohara, T. et al.: Vascular endothelial growth factor/vaskularPermeability factor enhances vascular permeability via nitric oxide and prostacyclin. Circulation 1998;97;99-107
  • Rehberger, P. et al.: Prostacyclin analoge Iloprost influences endothelial cell-associated soluble adhesion molecules and growth factors in patients with systemic sclerosis. Acta Derm Venereol 2009;89;245-49
  • Rezende, F.A.: Omega-3 supplementation combined with anti-vascular endothelial growth factor lowers vitreal levels of macular endothelial growth factor in wet age-related macular degeneration. Am J Ophthalmol 2014;158;1071-78
  • SanGiovanni, J.P. and Chew, E.Y.: The role of omega-3 long-chain polyunsaturated fatty acids in health and disease of the retina. Progress in Retinal Eye Research 2005;24;87-138
  • Sapieha, P. et al.: 5-Lipoxygenase metabolite 4 HDHA is a mediator of the antiangiogenetic effect of ω-3 polyunsaturated fatty acids. Sci Transl Med 2011
  • Shibuya, M.: Vascular endothelial growth factor-dependent ans –independent regulation of angiogenesis. BMB reports 2008;41;278-86
  • Smadja, D.M. et al.: Trepeostanil indirectly regulates endothelial colony angiogenic properties by increasing VEGF-A produced by mesenchymal stem cells. Thrombosis and Haemostasis 2015 (Ahead of print)
  • Stahl, A. et al.: PPAR-γ mediates a direct anti-angiogenetic effect of ω3-PUFAs in proliferative retinopathy. Circ Res. 2010;107;495-500
  • Victorino, G.P. et al.: Endothelin-1 decreases postcapillary efflux via prostacyclin release. Surgery 2004;136;473-7
  • Viita, H. et al.: 15-lipoxygenase-1 prevents vascular endothelial growth factor A- and placental growth factor-induced angiogenic effects in rabbit skeletal muscles via reduction in growth factor mRNA levels, NO bioactivity, and downregulation of VEGF receptor 2 expression. Circ Res. 2008;102;177-84
  • Wheeler-Jones, C. et al.: Vascular endothelial growth factor stimulates prostacyclin production and via activation of cytosolic phospholipase A2 in endothelial cells via p42/p44 mitogen-activated protein kinase. FEBS Letters 1997;420:28-32
  • Wu, Y et al.: 15-lipoxygenase-1 regulation of HIF-1 and angiogenesis. Cancer Res 2014;74;122
  • Yamamoto, T. et al.: Effect of topical application of stable prostacyclin analoge, SM-10902 on wound healing. Eur J Pharmacol. 1996;302;53-60
  • Yan, Y. et al.: Adenoviral 15-lipoxygenase-1 gene transfer inhibits hypoyia-induced proliferation of retinal microvascular endothelial cells in vitro. Int J Ophthalmol 2012;5;562-69
  • Zhong, H. et al.: Enzyme 15-lipoxygenase 1 promotes hypoxia-inducible factor 1α turnover and reduces vascular endothelial growth factor expression: Implications for angiogenesis. Cancer Medicine 2014;3;514-25

Anschrift des Verfassers:

Dr. med. Franz J. Kreutzer, Internist
Am Urberg 21 49186 Bad Iburg
Tel.: 05403/6642 Fax: 05403/793564

E-Mail: dr.f.j.kreutzer@osnanet.de

Interessenten für eine Kombination der intravitrealen Injektion von Inhibitoren des VEGF in Kombination mit der ntravenösen Sauerstofftherapie können sich z.B. an Dr. Trapp wenden, der diese Daten vergleichend aufarbeiten möchte.

Dr. Trapp, Augenarzt
Von-Weichs-Straße 23
53121 Bonn
0228-6199660

http://www.medbonn.com

 


Oxyvenierung – eine neue Therapieoption bei COPD

Unser 2. Vorsitzende Dr. univ. Christoph Heiserer hat über die Wirkung der Oxyvenierungstherapie bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD III und IV nach Gold, auf springermedizin.at publiziert.

Solche Wirkungen würde ich gerne als dokumentierte Fallbeispiele in dem bald eingerichteten Therapeutenbereich hinterlegt wissen. Dazu sollten wir einen standardisierten Falldokumentationsbogen nutzen. Bezogen auf die COPD sollten Sie bitte das Differentialblutbild am Anfang und im Verlauf, die Lungenfunktion oder wenigsten den PeakFlow am Anfang der Therapie und im Verlauf dokumentieren. Dazu bietet sich immer die Untersuchung unmittelbar vor der nächsten Oxyvenierunggstherapie an. Die Patienten sollten ihre Lungensprays zur Therapie stets dabei haben und auch wie sonst eingenommen haben. Dosisreduzierungen der Medikamente sind erst bei einer deutlichen Verbesserung der Messwerte zu erwägen.
Wie bekannt ist, werden durch eine Optimalversorgung mit EPA und DHA im Verhältnis zu AA auch mehr Resolvine gebildet. Diese unterstützen die Bewältigung einer chronischen Entzündung. Auch der Vitamin-D3-Spiegel sollte mit täglichen Dosierungen im Optimalbereich gehalten werden. Die Kontrolle dieser Werte erhöht die Vergleichbarkeit der Falldokumentationen. Noch unveröffentlichte Studiendaten belegen die synergistische Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie bei der Prostaglandin-und Resolvinproduktion.

Das eine Verbesserung der Lungenfunktion auch mit einer Harmonisierung des vegetativen Nervensystems einhergeht, konnte uns Dr. Bortfeldt auf dem letzten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie verdeutlichen. Dazu gibt es eine Veröffentlichung in der Zeitschrift “Die Naturheilkunde” mit dem Titel “Die Herzfrequenzvariabilität als Spiegelbild vegetativer
Regulationsfähigkeit und die Intravenöse Sauerstofftherapie als Therapie vegetativer Funktionsstörungen
“.


Zertifizierungskurs für Oxyvenierung am 12. September 2015

Ziel der Ausbildung

Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Anmeldeformular


Agenda

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

 Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie (erprobte Kombination)
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Anmeldeformular

Tagesseminar am 12. September 2015 von 9:00 Uhr bis 18:00Uhr
Veranstaltungsort: VitalCenter Neuss, Kaarster Str. 250, 41462 Neuss


Jahreshauptversammlung in Kassel am 6. und 7. Juni 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Deutsche Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. wird auf dieser Jahresversammlung erneut über die Namensänderung  in “Internationale Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.” abstimmen, da das Vereinsregister dem Beschluß aus dem vergangenen Jahr nicht zustimmen wollte. Der Vorstand lädt daher alle Anwender und Interessenten zur Jahrestagung nach Kassel ein. Es ist uns diesmal gelungen, namhafte Referenten und Buchautoren für unseren Kongress zu gewinnen.

Hier können Sie sich das Programm mit dem Anmeldeformular downloaden:

oxyven_kongress_2015_prospekt_web-1

Hier können Sie den Antrag zur Mitgliedschaft downloaden. Mitglieder haben einen ermäßigten Kongressbeitrag und werden auf Wunsch auch auf dieser Homepage nach Postleitzahlenzugehörigkeit gelistet, so dass Sie vom interessierten Patienten leichter gefunden werden können!

Oxyven Mitgliedsantrag

 

Sie können sich per Fax unter 04292-810853 oder per Email unter info@oxyvenierung.com anmelden!

 

Als besonderes Highlight
werden wir die Erkenntnisse aus  der gerade beendeten Studie
über die Zusammenhänge der Oxyvenierung zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und zu den Interleukinen präsentieren. Sollten die Ergebnisse der Prostaglandine, Resolvine und Endocannabinoide dann fertig sein, wird Dr. Kreutzer diese in seinen Vortrag zu den bisherigen Erkenntnissen einpflegen. Alle Werte werden auch in Beziehung zur Veränderung der eosinophilen Granulozyten gesetzt, so dass man mit diesem preiswerten Surrogatparameter eine annähernde Aussage zu den anderen Wirkungen ableiten kann.

Sie werden erleben, dass wir alle bisher beschriebenen Wirkungen der Oxyvenierungstherapie auch laborchemisch belegen können, das zeigen wir auch an den Mitochondrienparametern. Das Ensemble der Vorträge vertieft Ihr Grundverständnis dieser Therapieverlaufsparameter, so dass Sie Freude daran haben werden, diese auch in der täglichen Praxis zu verwenden! Die Referenten oder die dahinter stehenden Firmen stehen Ihnen an den zwei Kongresstagen für das persönliche Gespräch zur Verfügung.
Vielen Dank für die Spenden und Mitglieds- und Kongressbeiträge mit denen wir solche Studien finanzieren können!

 

Das Programm:

Samstag 06.Juni 2015

Ab 11:00 Aufbau der Industriemesse und Möglichkeit zum eher ungestörten Gespräch.

  • 13:15-14:00 Albert Hesse von der Firma tisso inkl. Diskussion
    Der Darm ist schuld.
    Dysbiose, Leaky Gut Syndrom, Immunität, die Bedeutung der Mucin-, Butyrat- und Schwefelswasserstoffbildner
  • 14:00-15:00 Dr. Kreutzer, unser Ehrenmitglied und Buchautor, s.u.
    Abheilung der chronischen Entzündung
    (Resolution of Inflammation) nach IOT, Fischöl und ASS; Lipoxine, Resolvine, Protectine Teil-1
  • 15:00 – 15:30 Kaffeepause und Besuch der Industrieausstellung
  • 15:30-16:15 Dr. Kreutzer, unser Ehrenmitglied und Buchautor, s.u., Teil 2, inkl. Diskussion
    Abheilung der chronischen Entzündung
    (Resolution of Inflammation) nach IOT, Fischöl und ASS; Endocannabinoide und regulatorische T-Zellen; Teil-2
  • 16:15-17:00 Prof. Dr. König von MMD Magdeburg plus 15 Minuten Diskussion
    Vorstellung der Studie zur Oxyvenierung und deren Wirkung auf die Mitochondrienparameter
    (mitochondriales ATP, PGC1a, Nrf-2, Rhodanaseaktivität, Verhältnis mitochondrialer DNA zu Zellkern-DNA und Anzahl der Deletionsmutaten der mitochondrialen DNA) in Bezug zu den Treg-Zellen und den eosinophilen Granulozyten. Im Gespräch mit dem Durchführenden der Studie, Dr. Wiechert, werden diese Erkenntnisse für die Anwendung in der Therapie interpretiert.
  • 17:15-17:30 Pause
  • 17:30-18:00 Dr. Webermedical GmbH inkl. Diskussion
    Blutlasertherapie und deren Wirkung auf die Mitochondrienfunktion
    , Ergebnisse der Grundlagenforschung, welche Farbe, welche Stärke, welche Indikation!
  • 18:05-18:30 Jörg Hentschel, Taramax
    Rechtssicherheit in der integrativen Medizin
    Vom Patientenvertrag bis zur Analogabrechnungen – Konsequenzen aus dem Patientenrechtegesetz vom 20.02.2013“
    Leider wurde gerade das Thema, „wie rechne ich meine Leistungen sicher und zeitgemäß ab?“ nicht an Hochschulen und Heilpraktikerschulen gelehrt.
    Abrechnung und Analogabrechnung bleibt ein oft „Angst-besetztes“ Thema. Eine klare Kommunikation  im Sinne des Patientenrechtegesetzes kann Stress mit Patienten, Krankenkassen und Ermittlungsbehörden von Ihrer Praxis fernhalten.
  • 18:30-18:35 Stefan Marzinowski in Kooperation mit Dr. Wiechert
    Zertifizierungsseminar für Oxyvenierungsanwender, Vorstellung und Möglichkeit der Anmeldung. 20 % der Seminargebühren fließen der Gesellschaft für die Forschung zu. Es wird nur die Agenda vorgestellt, die dann beiausreichendem Interesse umgesetzt werden soll. Neben dem Verständnis dessen, was die Therapie kann, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der fortbildung, dass vorhandenen Geräten die Aufmerksamkeit zur Therapie zukommt, die ihnen gebührt.
  • 18:35-19:15 Ralf Wigand Heilpraktiker und Erstanwender dieser Therapie
    Mitoenergy – ein neuartiges Behandlungskonzept bei mitochondrialen Dysfunktionen
    . Diese Therapie wird besonders ergfolgreich bei Polyneuropathien, MS, Rheuma und chronischen Erkrankungen mit mitochondrialer Dysfunktion eingesetzt. Begleitend kommen orale und intravenöse Substanzen zum Ausgleich nachgewiesener Mängel zum Einsatz. Es werden Fallbeispiele aus der Praxis für die Praxis vorgetragen. Die Therapie läßt sich sehr gut mit der Oxyvenierungstherapie kombinieren.
  • 20:00 Gemeinsames Abendessen und ausreichend Zeit zum Fachsimpeln!

Sonntag 07.Juni 2015

Die Industriemesse wird sicherlich schon ab 08:30 oder auch früher besetzt sein.

  • 09:00-09:45 Dr. E.Blaurock-Busch PhD inkl. Diskussion
    Akkumulation von Metallen über die Lebenszeit und deren Auswirkungen auf die Gesundheit sowie verschiedene Nachweis- und Ausleitungsverfahren.
  • 09:50-10:30 Dr. Schmiedel, Chefarzt der Habichtswaldklinik in Kassel plus Diskussion
    In Anknüpfung an den Vortrag vom Vorjahr ein kurzes Repititorium zu dem Fettsäurestatus mit einem Schwerpunkt auf der Bedeutung der ungesättigten Fettsäuren im Hinblick auf Entzündungshemmung, Resolving. Dieser Vortrag vertieft noch einmal den Teil der Resolvine aus dem Vortrag von Dr. Kreutzer.
  • 10:35-10:50 Pause
  • 10:50-11:30 Dr. Wiechert  plus Diskussion
    Sanakintherapie, eine Interleukin-1-Rezeptorantagonistentherapie.  Die Zytokine sagen uns, woran wir sind. Mit der Oxyvenierung lassen sich die Erfolge bei chronisch entzündlichen Erkrankungen potenzieren, Vermitttlung der Grundlagen der Therapie und Falldarstellung anhand normaler Gelenkbeschwerden, Gelenkrheumatismus und Weichteilrheumatismus sowie Titanunverträglichkeit mit erhöhten TNFa, IL1b- und Ranteswerten.
  • 11:35-12:05 Dr. Bortfeld  inkl. Diskussion
    Lungenfibrose unter Oxyvenierung und Veränderungen der HRV
    , erklärbar über die Laborwertveränderungen, wie Sie im Vortrag von Dr. Kreutzer dargestellt wurden.
  • Dr. h.c. Auth
    Immunparameter im Zusammenhang mit der Oxyvenierungstherapie. Interleukinbalance, Neopterin, ECP, INfy, IL4, 5, 6, 10, TNFa, IL1a, IL1b, T-Reg-Zellen, eosinophile Granulozyten.

Das sind 510 Minuten Vortrag und Diskussion. Fortbildungspunkte werden beantragt, ich bitte um rege Teilnahme.

Die Homepage wird sich in den nächsten Wochen verändern, die Mitglieder können dann in einem geschützten Bereich Informationen austauschen. Wir werden therapeutische FAQ’s archivieren und es soll auch einen Anwenderbereich geben.
Unter News werden mir zuarbeitende Team-Mitglieder (“together everybody achieves more” und nicht “toll ein anderer machts”) und ich die Seite spannend halten. Wer also mitarbeiten will, der kann sich seine Gedanken schon einmal schriftlich fixieren. Das können auch anonymisierte Falldarstellungen sein.

Wir freuen uns auf ein spannendes Programm mit tollen Beiträgen aus der Praxis – für die Praxis.
Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat.

Fortbildungspunkte sind bei der Ärtzekammer Hessen beantragt.
Diese wurden aber abgelehnt,
weil die Oxyvenierung keine Kassenleistung ist,
weil die hier vorgestellten Lerninhalte nicht unmittelbar den Kassenpatienten durch die Kassen- und Krankenhausärzte zur Verfügung gestellt werden könnten und nur für die sei das Instrument der Fortbildungspunkte ins Leben gerufen worden,
weil es mangels großer Studien hier keinen Konsenz im Sinne der evidance based medicine gibt,
weil dem Interessenten nicht ausreichend Informationsmöglichkeit für die Finanzierung der Fortbildung gegeben sei,
weil die Hauptversammlung des Vereins am gleichen Tag stattfindet.

Streng genommen sei die Erteilung von Fortbildungspunkten in Zukunft zu verweigern, wenn der Referent dafür entlohnt wird und es einen Sponsor für die Räumlichkeit und die Informationsverbreitung zu dieser Veranstaltung gibt.
(Diese Interpretation wurde mir von Dr. med. Roland Kaiser, Ärztlicher Geschäftsführer der Landesärztekammer Hessen und Bevollmächtigter für die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen am Telefon so bestätigt.)
Damit schneidet sich unsere ärztlich Intressenvertretung ins eigene Bein. Demnach müsste man ja die Annahme von zertifizierten Fortbildungspunkten vorsichtshalber ablehnen; nicht das man noch der Bestechlichkeit bezichtigt wird.

Ich freue mich also auf diejenigen, die eh schon wissen, was die Fortbildungspunkte obiger Art, wert sind.

Die PPT der Vorträge werden Ihnen nach dem Kongress auf CD-gebrannt zum Selbstkostenpreis, ca. 5,.-€ angeboten.

Immer mehr Mitglieder nutzen die Vorteile der Gesellschaft: vergünstigte Fortbildungen, Erfahrungsaustausch, Förderung der Forschung und Vernetzung. Wir freuen uns über jedes Mitglied. Sie werden auch im Therapeutenbereich, der nach Postleitzahlen sortiert ist, gelistet, so dass die Kunden Sie systematisch finden können. Mitglieder mit Anwenderzertifikat werden dann auch als solche erkennbar sein.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am Kongress !

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wir bitten um eine baldige Anmeldung.
Dr. Dirk Wiechert (1. Vorsitzender)
Dr. Vinzenz Nowak (1.stellv. Vorsitzender)
Dr. Heiserer (2. stellv. Vorsitzender)

Das Programm inklusive der Anmeldung zum Download finden Sie oben auf der Seite!

Die Einladung ist bereits verschickt worden. Darin hat der Fehlerteufel die Emailadresse falsch wiedergegeben.

Richtig ist: info@oxvenierung.com

Die Kongressgebühren betragen inkl. der Pausenverpflegung und des gemeinsamen Abendessens 125,- € für Mitglieder und 175,- € für Nichtmitglieder.

Eine Eigenschulung für den Kongress kann durch die Lektüre des Buchs von Dr. Franz J. Kreutzer “Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT), Oxyvenierungstherapie nach Dr. Regelsberger in Theorie und Praxis . Von den Anfängen bis zur Gegenwart”, nachhaltig erreicht werden. Somit verknüpfen Sie die neuen Erkenntnisse viel besser mit dem bereits vorhandenen Wissen!
Hier geht es zur Buchbestellung.

Hotel für Übernachtungen in Kassel sowie Anreiseinformationen:
Das Tagungshotel ist das Ramadahotel und befindet sich direkt am Hauptbahnhof in Kassel Willhelmshöhe. Fußläufig erreichen Sie den Tagungsort. Schauen Sie doch mal nach einer Verbindung über die Deutsche Bahn – LINK -

Bei der Suche nach einer Unterkunft kann ich Ihnen die Website:

für die Internetbuchung empfehlen. Folgende Hotels sind direkt in der Nähe:

Für eine Übernachtung und eine kleine Autofahrt zum Tagungshotel möchte ich das Motel-One ebenfalls erwähnen.

Auf der Industriemesse finden Sie uns unterstützenden Unternehmen.

An Laboren:

MTM Micro Trace Minerals GmbH, Labor f. umweltmedizinische Untersuchungen.

Biovis bietet Ihnen ein umfangreiches Spektrum an Laboranalysen mit den Schwerpunkten in den Bereichen Immunologie, naturheilkundliche Labordiagnostik und Präventivmedizin an.

MMD
-       produktionsnahe Dienstleistungen, z. B. Prüfung von Materialien auf Reinheit von Mikroorganismen, mikrobielle Bestandteile wie Nukleinsäuren etc.

-       Serviceleistungen im Bereich der Hygiene, z. B. Hygieneüberprüfungen, Erstellung von Hygienekonzepten für medizinische Einrichtungen, Hotels etc.

-       Spezialdiagnostik, z. B. Analyse mitochondrialer Dysbalancen (z. B. als Auslöser vom Burnout-Syndrom), Nachweis zirkulierender Tumorzellen

-       Forschung und Entwicklung, sowohl im Rahmen institutioneller Forschung als auch durch Beauftragung von Unternehmen, z. B. Nachweis der Wirksamkeit von
a) Arzneimitteln im Rahmen von Nachzulassungen
b) Nahrungsergänzungsmitteln einschließlich mikrobieller Produkte
c) Medizinprodukten aus dem Gesundheitsbereich.

Fenner: Akutlabor mit 2 x Kurierdienst/Tag, unmittelbarem Onlinezugriff zu den Daten und unter anderem einem humangenetischem Schwerpunkt.

 

Firmen, die sich mit der Regeneration mitochondrialer Aktivität und der Optimierung der Produktion der Resolvine beschäftigen:

Oxyven: Produzent der Oxyvenierungsgeräte

Tisso Naturprodukte mit der Tochterfirma Provicell: Nahrungsergänzung nach den Vorgaben von Dr. Kremer und Nahrungen und Reinigungsmittel für besonders sensible Patienten.

Viktoria-Apotheke Saarbrücken: Produktion von intelligenten Mischungen zur Infusion im Reinlabor mit Gewährleistung der Stabilität trotz Verzichts auf Konservierungsmittel.

Sanomega: Ein hochwertiges Fischöl in einer Qualität ohne Fischölgeschmack- oder Geruch, verschnitten mit Olivenöl aus Bioanbau mit besonders vielen Polyphenolen, die das Produkt bis in die Zellmembran stabilisieren. Verhältnis EPA:DHA möglichst 3:1. EPA und DHA sind die Ausgangssubstanzen der E- und D-Resolvine. Das Verhältnis der Omega-3-FS zu den Gesamtfettsäuren steht im Zusammenhang mit dem plötzlichen Herztod, das Verhältnis von AA:EPA bestimmt die Entzündlichkeit.

Scientific biotech: Die körpereigenen Interleukin-1-Rezeptorantagonisten werden vermehrt und zur Entzündungshemmung und zur Verbesserung der Ausheilung an den Ort des Übels gespritzt. Das können Gelenke, Sehnenansätze, Hautentzündungen, Schmerztriggerpunkte, Zahntaschen oder auch Falten sein. Die Normalisierung von Il1b-, TNFa-, Ranteswerten, Verminderung von Neopterin und ECP, CRP, insbesondere in Kombination mit der Oxyvenierung, belegen die Wirksamkeit neben der positiven Rückmeldung der Patienten. In Kombination mit der Oxyvenierung läßt sich der Erfolg insbesondere bei chronisch entzündlichen Erkramkungen wie Rheuma deutlich steigern.

Mitoenergy: Diese Firma hat ein Therapiegerät, mit dem die verschiedensten Beschwerden der Patienten zur Regeneration gebracht werden. Das therapeutische Zielobjekt sind hier die Mitochondrien. Die Therapiezeiträume sind erstaunlich kurz. Frau Prof. König hat dazu auch exemplarisch die Veränderungen im Mitochondrienprofil gemessen. Sehr persönlicher Support durch therapieerfahrenen Entwickler.

Herr Kieserling: Mikrostromgerät zur Verbesserung des Zellstoffwechsels und der ATP-Produktion. Gute Menueführung, viele Indikationen, Ein-Mann-Unternehmen – sehr persönlicher Support.

Webermedical: Intravenöse und interstitielle Lasertherapie, auch Akupunkturlaser. Über die Wirkweise hören Sie einen Vortrag!

Weitere Aussteller:

Commit: Die VNS-Analyse, die Untersuchung der Modulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems und die Dokumentation dessen thrapeutischer Beeinflussbarkeit sind eine sehr gutes Instrument die indolenten Patienten zu erreichen und für Stressbewältigungsstrategien zur Reduktion des Dauerstresses zu motivieren. Sie hören dazu in Kombination zur Oxyvenierung einen Vortrag.

Taramax: Ein Webportal, das Krankheitsbilder, komplementärmedizinische Therapien und Praxen, die damit arbeiten, vorstellt und wertvolle Tipps für den Praxisalltag gibt. Auf diesem Webportal sind noch frei Plätze.  Sie hören einen Vortrag zur Rechtssicherheit bei der Anwendung komplementärmedizinischer Therapien und erfahren, wo Sie ganz oft im Off-Label-Use unterwegs sind und mit welchen Aufklärungmöglichkeiten Sie Rechtssicherheit in den Praxisalltag bringen können.

 

 


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