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Die Behandlung des metabolischen Syndroms mit intravenöser Sauerstofftherapie nach Regelsberger (IOT).

Die Behandlung des metabolischen Syndroms mit intravenöser Sauerstofftherapie nach Regelsberger (IOT).
Theoretische Grundlagen
Dr. Franz J. Kreutzer

Nach Wikipedia gilt  das Metabolische Syndrom (MetS) neben dem Rauchen als der entscheidende Risikofaktor für Erkrankungen der arteriellen Gefäße, insbesondere der koronaren Herzkrankheit.
Nach einer Studie von S. Moebus et al., erschienen im Deutschen Ärzteblatt 2008; 105(12) A 207-13, liegt die Prävalenz des MetS in Deutschland im Patientengut von Primärpraxen bei ca. 20% (Männer) und 18% (Frauen). Für die USA werden derzeit noch höhere Prozentsätze angegeben.
Ein Metabolisches Syndrom liegt vor, wenn wenigstens drei der folgenden Faktoren vorliegen:
•    Viszerale Adipositas
•    Störung des Kohlenhydratstoffwechsels (Insulinresistenz, latenter oder manifester Diabetes mellitus Typ-2
•    Hypertriglyzeridämie
•    erniedrigtes HDL-Cholesterin
•    Arterielle Hypertonie

Das Fettgewebe ist ein hochaktives metabolisches und endokrines Organ.
Die Vermehrung des viszeralen Fettgewebes geht unwidersprochen mit chronischen entzündlichen Prozessen einher (schleichende Entzündung, low grade inflammation): Vermehrung von proinflammatorischen Zytokinen, Erhöhung des hochsensitiven CRPs, Verminderung von Adiponektin durch TNF-α.
Die IOT wirkt antientzündlich und antioxidativ durch verschiedene Faktoren.
Das typische Kennzeichen     der IOT ist die praktisch stets auftretende Eosinophilie.
Eosinophile Granulozyten (Eos) werden auch im gut durchbluteten viszeralen Fettgewebe gefunden. Dort spielen sie eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung des metabolischen Gleichgewichts. Die Eosinophilen im viszeralen Fettgewebe sind die Hauptproduzenten von Interleukin-4 (IL-4), das bei der Umwandlung von proinflammatorischen M1-Macrophagen in antiinflammatorische M2-Macrophagen eine wesentliche Rolle spielt. Je höher die Anzahl von Eosinophilen und M2-Macrophagen im viszeralen Fettgewebe bei fettreich ernährten Versuchsmäusen je geringer die Adipositas, der Blutzucker und die Insulinresistenz. Umgekehrt nehmen nach experimenteller Verminderung der Eosinophilen die viszerale Fettmenge, der Blutzucker und die Insulinresistenz zu. Schlanke Tiere haben vermehrt M2-Macrophgen, fette Mäuse vermehrt M1-Macrophagen (D. Wu et al.: Eosinophils sustain adipose alternatively activated macrophages associated with glucose homeostasis. Science 2011;332;243-47).
Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die gerade genannten Autoren bei den mit fettreicher Diät ernährten Versuchsmäusen nach Infektion mit dem parasitären Wurm Nippostrongylus brasiliensis – via Vermehrung der Eosinophilen und konsekutiv der M2-Macrophagen -  eine Abnahme des Nüchternblutzuckers, eine verbesserte Insulinempfindlichkeit und Glukosetoleranz fanden. Das ist eine weitere Parallele zu der von mir in meiner Monografie dargestellten Gemeinsamkeiten von IOT und Wurminfektionen im Sinne der Hygiene-Hypothese. Die Autoren schreiben abschließend: We speculate that eosinophils may have evolved to optimize metabolic homeostasis during infection by ubiquitous intestinal Parasites…  Modulating adipose eosinophil number and function could provide an exiting and novel therapeutic target in human metabolic disorders.
Eigentlich sollten sich nach den in meiner Monografie Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT) dargelegten Erkenntnissen nach IOT die Eosinophilen im zirkulierenden Blut anhäufen und im betroffenen Gewebe vermindern. Das passt nicht zu der oben beschriebenen Vermehrung im Fettgewebe. Vermutlich übertragen die nach IOT im Blut vermehrten Eosinophilen bestimmte sezernierte Wirkstoffe auf das gut durchblutete viszerale Fettgewebe auch endokrin, beispielsweise 17-HDHA (s. unten).
J. Claria et al. (Diversity of lipid mediatoers in human adipose tissue depots. Am J Physiol Cell Physiol 2013;304;C1141-49) zeigen, dass im subkutanen Fettgewebe von Patienten mit pAVK gegenüber nichtgefäßkranken Kontrollen ein Defizit an PD1 (Protectin-D1) und an 17-HDHA (17-hydroxydocosahexaensäure) besteht, während sich diese Stoffe bei den pAVK-Patienten im perivaskulären Fettgewebe (entnommen während der Amputation) in höheren Konzentrationen fanden als bei den Kontrollen. Die Autoren erklären diese höheren Konzentrationen als einen protektiven Gegenregulationsmechanismus gegenüber proinflammatorischen und profibrotischen Effekten. Eine weitere Arbeit aus derselben Arbeitsgruppe gibt zusätzliche Informationen: E. Titos and J. Claria: Omega-3-derived mediators counteract obesity-induced adipose tissue inflammation. Prostaglandins & other Lipid Mediators 2013.
17-HDHA wird aus der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) via 15-Lipoxygenase-1 (15-LOX-1) gebildet und ist eine Vorstufe von PD1, auch NPD1 (NeuroprotectinD1) genannt. PD1 gehört wie Lipoxin-A4, Resolvine, Maresine und andere Protectine zu den sogenannten specialzed proresolving mediators (SPMs). Diese Lipidmediatoren bewirken die Beendigung eines Entzündungsprozesses, die Beseitigung der Zelltrümmer und die endgültige Abheilung (resolution). Die Eosinophilen sind Hauptproduzenten von 15-Lipoxygenase-1 aus Linolsäure. Mit der Zahl der nach IOT vermehrten Eos steigt parallel die Konzentration der 15-LOX-1 an. Eosinophile können aus DHA via 15-LOX PD1/NPD1 selbst produzieren und ausscheiden (s. Abb. 1).
Wir konnten in einer Pilotstudie (Labor Lipidomix, Berlin) nachweisen, dass sich die Konzentration von 17-HDHA im Serum nach Gabe von hochdosiertem Fischöl erhöht und nach IOT weiter ansteigt, aber erst wenn sich im Laufe der IOT eine Eosinophilie mit einhergehender 15-LOX-1 entwickelt hat. Der intravenös infundierte molekulare Sauerstoff ist vermutlich die Quelle für die durch die 15-LOX-1 auf die Fettsäure (hier DHA zu übertragenden 2 Moleküle Sauerstoff, wodurch 17-HDHA vermehrt gebildet werden kann. PD1/NPD1 war im Serum nach Gabe von Omega-3-Fettsäuren und nach IOT nicht detektierbar, wahrscheinlich wegen zu geringer Konzentration. In Eosinophilen kann aber nach vorliegenden Arbeiten PD1 nachgewiesen werden. Das Labor Lipidomix prüft gerade die Möglichkeit, aus isolierten Eos vor und nach IOT PD1 und andere SPMs (spezilized proresolving mediators) zu analysieren.  Schon die bisherigen Ergebnisse sprechen dafür, dass in Zukunft die IOT mit der Gabe von hochdosiertem Fischöl (z.B. 10-20 ml Omega 3 Total) kombiniert werden sollte.

 

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Abb. 1

 

Die durch IOT vermehrten Eosinophilen können auf die beschriebene Weise auch beim metabolischen Syndrom antientzündlich und abheilend wirken.

Die endogenen Cannabinoide (Endocannabinoide) haben einen Einfluss auf das Metabolische Syndroms. Die von der Arachidonsäure abstammenden „klassischen“ Endocannabinoide (Arachidonylethanolamid und Arachidonylglycerol (AEA und
2-AG) haben u.a. durch ihre appetitsteigernden Wirkungen ungünstige Effekte. Endocannabinoide können aber auch Abkömmlinge von den Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure (EPA und DHA) sein und werden als EPEA und DHEA bezeichnet. Diese Metaboliten haben antiinflammatorische Eigenschaften und wirken gewichtsreduzierend sowie hemmend auf die Faktoren des Metabolischen Syndroms. Überblick bei: M. Rossmeisl et al.: Metabolic effects of n-3 PUFA as phospholipids are superior to triglycerides in Mice fed a high-fat diet: Possible roles of Endocannabinoids. PLOSONE 2012. In dieser Arbeit wird auch darauf hingewiesen, dass die Gabe von an Phospholipide gebundenen Omega-3-Fettsäuren stärkere Wirkungen hat als die von an Triglyzeride gebundenen.
In der oben erwähnten Pilotstudie (Dr. Wiechert) konnten wir nachweisen, dass eine Gruppe von 7 Patienten, die kein Fischöl erhielten, deutlich weniger DHEA im Serum aufwiesen, als eine Gruppe mit 8 Patienten, die mit Omega-3-Fettsäuren substituiert wurden (Omega-3-Index >8%). Die IOT hatte keinen weiteren signifikanten Einfluss auf Bildung von DHEA. Die 15-Lipoxygenase-1 kann aus den verschiedenen Endocannabinoiden Abkömmlinge synthetisieren, die CB2-Rezeptoren – Eosinophile haben CB2-Rezeptoren! – aktivieren und dadurch entzündungshemmend und heilungsfördernd wirken. S. Abb. 2

Endocannabinoide aus AA EPA und DHA

Abb. 2

Die Möglichkeit, etwa 17-HDHEA im Serum oder in isolierten Eosinophilen vor und nach IOT analysieren zu können, wird z.Zt. geprüft. Es ist schwierig, die hierfür notwendigen Kontrolllösungen zu beschaffen.

Peroxisom Proliferator aktivierter Rezeptor-Gamma (PPARγ) ist ein Transskriptionsfaktor im Zellkern. Die Aktivierung durch Bindung von Liganden bewirkt nach Wikipedia insbesondere eine Verbesserung des Glukosestoffwechsels sowie der Insulinsensivität. Weiterhin steigert die Aktivität des PPARγ-Rezeptors die Aufnahme freier Fettsäuren und wirkt auf die Differenzierung von Adipozyten und Makrophagen. Darüber hinaus hat die Aktivierung von PPARγ antiinflammatorische Effekte. Außerdem konnte eine Verbindung zwischen der Induktion von PPARγ und einer Reduktion des Arteriosklerose-Risikos gezeigt werden.
Nach J.T. Huang et al. (Interleukin-4-dependent production of PPAR-gamma ligands in Makrophages by 12/15-lipoxygenase. Nature 1999;400;378-82) kann PPARγ von einer Reihe synthetischer und natürlich vorkommender Substanzen aktiviert werden, beispielsweise von Pioglitazon aus der Gruppe der Insulinsensitizer zur Behandlung des Diabetes oder 15-deoxy-delta prostaglandin J2 (15d-PGJ2), 13-hydroxy-octadecadiensäure (13-HODE) oder von 15-hydroxyeicosatetraensäure (15-HETE). Von den letzten 3 Substanzen konnten wir in der erwähnten Pilotstudie nachweisen, dass sie sich nach IOT vermehren (von 15d-PGJ2 nur im Einzelfall). 13-HODE und 15-HETE werden aus der Linolsäure via 15-Lipoxygenase-1 gebildet, die u.a. von Eosinophilen und Makrophagen (Interleukin-4 abhängig)  exprimiert wird. Diese Erkenntnisse zeigen nach dem Urteil der Autoren, dass die 15-Lipoxygenase bei der Generation von endogenen Liganden für PPARγ eine wichtige Rolle spielt.
Auch die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA gelten als Aktivatoren von PPAR-γ (A. Jaudszus et al.: Evaluation of suppressive and pro-resolving effects of EPA and DHA in human primary monocytes and T-helper cells. J. Lipid Res 2013;54;923-35).
Langkettige hochungesättigte Fettsäuren wie DHA und EPA bessern durch verstärkte Expression von PPARγ die mit dem Übergewicht verbundene metabolische Dysfunktion und senken die inflammatorischen Marker im weißen Fettgewebe. Außerdem kann DHA durch Aktivierung von PPARγ tumorhemmend wirken (B Grygiel-Górniak.: Peroxysome proliferator-activated receptors and their ligands: nutritial and clinical implications – a review. Nutrition Journal 2014).
Somit kann durch IOT induzierte Stoffe und durch Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren der PPARγ aktiviert werden. Es resultiert eine Besserung der Faktoren des Metabolischen Syndroms und seiner Folgen.
Unabhängig von der IOT können bestimmte Lebens- oder Nahrungsergänzungs-mittel wie Ingwer oder Curcumin die Produktion von PPARγ auch im Fettgewebe erhöhen 8H. Martin.: Role of PPAR-gamma in inflammation. Prospects for therapeutic intervention by food components. Mutation Research 2010;690;57-63.

Aspirin® (ASS, ASA) in niedriger Dosierung (low dose aspirin) azetyliert die Cycloperoxidase-2 (COX2), die dadurch lipoxygenaseähnliche Eigenschaften hat und Arachidonsäure statt zu 15(S)-HETE zu 15(R)-HETE synthetisiert. Aus 15(R)-HETE wird dann durch den Einfluss von 15-Lipoxygenase-1 (vorwiegend aus Eosinophilen) das 15-Epi-Lipoxin, auch aspiringetriggertes Lipoxin (AT-LOX) genannt.
Auch aus anderen langkettigen Fettsäuren, besonders auch aus den im Fischöl vorkommenden Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA gibt es nach Gabe von ASS aspiringetriggerte Formen, die als stärker und länger wirksam beschrieben werden als ihre nichtgetriggerten Formen.
Übersicht bei: C.N. Cerhan et al.: Novel pro-resolving aspirin-triggered DHA pathway. Chem Biol 2011;18;976-87).
Auch die besser bekannte Hemmung der Thrombozytenaggregation durch niedrig dosiertes ASS und andere Eigenschaften spielt bei der Bekämpfung des MetS und seiner Folgen eine wesentliche Rolle (T.M. Shields and C.H. Hennekens: Management of metabolic syndrome: aspirin. Endocrinol Metab Clin North Am 2004;3377-93).
Aus den genannten Gründen ist neben der Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren die zusätzliche Gabe von 70-100 mg ASS täglich zur IOT fast immer ratsam. Oxyvenierungstherapie, die Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren und die Gabe von niedrig dosierter ASS sollten in Zukunft eine Einheit bilden!

Das zu den Adipokinen zählende Peptidhormon Adiponektin wird im Fettgewebe gebildet. Besonders im viszeralen Fettgewebe spielt es bei der Pathogenese des metabolischen Syndroms, des Diabetes  und bei der Entstehung vonkardiovaskulären Erkrankungen eine wesentliche Rolle. Beim MetabolischenSyndrom ist Adiponektin im Plasma erniedrigt. Überblick bei C. Gelsinger et al.: Adipokine update – neue Moleküle, neue Funktionen. Wiener Medizinische Wochenschrift 2010;160;377-90.
Der proinflammatorisch wirkende Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα) ist neben anderen entzündungsfördernden Zytokinen für das Absinken der Adiponektinsekretion im viszeralen Fettgewebe verantwortlich (Y. He et al.: The multimerization and secretion of adiponectin are regulated by TNF-alpha. Endocrine 2015). TNFα wird nach IOT durch verschiedene Mechanismen deutlich abgesenkt (s. Monografie IOT). Hierdurch und wohl auch durch die anderen antientzündlichen Effekte der IOT kann die Konzentration von Adiponektin angehoben werden und somit das Metabolische Syndrom gebessert werden.

Die Aktivität des antioxidativen und antiatherogenetischen Enzyms Paraoxonase-1 (PON-1) wird nach IOT deutlich erhöht gefunden (s. Monografie IOT). PON-1 ist ein Bestandteil des HDL-Cholesterins. Beim MetS ist PON-1 vermindert (R.P.F. Dullaart et al.: The positive relationship of serum paraoxonase-1 activity with apolipoprotein E is abrogated in metabolic syndrome. Atherosclerosis 2013;230;6-16). Ein Anheben der Aktivität von PON-1 durch IOT kann also ein weiterer Beitrag zur Behandlung des metabolischen Syndroms sein.

Nach IOT werden die immunsuppressorisch und antiinflammatorisch  wirkenden regulatorischen T-Zellen (Tregs) signifikant erhöht (noch unveröffentlichte Studie).
Tregs sind im Fettgewebe von normalgewichtigen Mäusen angereichert, während sie im Fettgewebe von adipösen Mäusen stark reduziert sind. Die Vermehrung von Tregs kann Elemente des MetS hemmen (M. Feurer et al.: Lean, but not obese, fat is enriched for a unique population of regulatory T cells that affect metabolic parameters. Nature Medicine 2009;15;930-39). Somit kann die IOT durch Induzierung von Tregs zur Besserung des Metabolischen Syndroms beitragen.

Die Vielzahl der aufgeführten Wirkmechanismen der Intravenösen Sauerstofftherapie bei der Bekämpfung des Metabolischen Syndroms sprechen für eine Anwendung der IOT zur Behandlung des Metabolischen Syndroms und seiner Folgen, selbst wenn die eine oder andere Wirkung nicht vom Versuchstier auf den Menschen übertragbar sein sollte.


 


Kongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 11. und 12. Juni 2016 in Kassel

Der nächste Kongresses findet vom 11. bis 12. Juni  2016 im Ramada City Centre Hotel in Kassel statt.
Es ist ein Zimmerkontigent von 50 Betten reserviert. Bitte halten Sie sich den Termin frei. Bis die Einladungen und das Anmeldeformular verschickt werden können, werden noch ein paar Wochen vergehen.

Die Jahreshauptversammelung der Gesellschaft soll am Ende des Kongresses stattfinden.

>>> Hier gehts zur Anmeldung und weiteren detaillierten Informationen (hier klicken)

Das Mitgliederforum ist jetzt online. Alle Mitglieder haben per Email ihre Zugangsdaten erhalten. Nichtmitglieder können nur lesen. Ich würde mich freuen, wenn das Forum intensiv genutzt würde.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie bei Onlineeinkäufen einen Teil der Kaufsumme dem Verein zukommen lassen können, wenn Sie über diesen Link in den Einkauf einsteigen. Sie sehen dann oben rechts den augenblicklichen Spendenstand. Mehr dazu auf dem Boost-Button in der rechten Spalte auf dieser Seite.

Zum Kongress wird es wieder neue Geräte zur intravenösen Sauerstofftherapie geben.

 

Das vorläufige Programm des Kongresses

 

1. Kongresstag, 11. Juni 2016

09:00 Eröffnung der Ausstellermesse und Eintreffen der Teilnehmer mit Buffet mit Snacks, Kaffee, Tee, Wassser. Auf dem Buffet befinden sich unter anderem glutenfreie Produkte der Firma Provicell, die das Hotel mit den
Rohstoffen beliefert. (In der Kongresspauschale enthalten)

09:45 Eröffnung des Jahreskongresses durch den 1. Vorsitzenden Dr. Dirk Wiechert

10:00 Dr. R. Wähler: Chronische Entzündungen, das metabolische Syndrom und Präbiotika – Ursache, Wirkung, Therapieoptionen  (inkl. Diskussion)

11:00 Dr. B. Schütz: Mehr als 1000 Mikrobiomanalysen – was wird warum getestet, was ist die Quintessenz für den Therapeuten? Was kann da die Oxyvenierung ausrichten? (inkl. Diskussion)

11:40 Ph. Nedelmann: Gase aus dem Dünndarm – moderne Diagnostik für das Reizdarm-Syndrom

12:00-13:00 Mittagspause (geplant ist ein Buffet mit leichter Kost (Suppe, Salate) als Teil der Veranstaltungskosten, Getränke sind nicht enthalten)

13:00 A. N. Koch: Eosinophile und neutrophile Reaktionen auf Nahrungsmittel und Nahrungsmittelbestandteile. Vorstellung der Ergebnisse einer randomisierten Doppelblindstudie. Wie kann die Oxyvenierung wirken – wo gibt es Schnittpunkte, die wir beforschen können? (inkl. Diskussion)

14:00 W. Blass: Auswirkung der IOT auf die Verjüngung der Erythrozyten im Rahmen einer indirekten Hypoxie, Auswertung langjähriger Messwerte und Falldokumentationen  (inkl. Diskussion)

14:30 Dr. Antonio Carlos Romanello: Wirkung der IOT bei der allergischen Rhinitis   kann leider nicht kommen. Ersatzweise konnte ich
Frau Prof. Dr. Dorit-Elisabeth Schuller als Referentin gewinnen, die zusammen mit HP Ralf Meyer zum Thema “Vom Schweigen zum Heilen – Lebensmitteldiagnostik, IgG und IGeL – was Ihnen vorenthalten wurde” vorträgt.
Da der vorherige Vortrag sich mit den Nahrungmittelunverträglichkeiten, die durch die weissen Blutkörperchen vermittelt werden und sich nicht in Antikörperbildung widerspiegeln,
beschäftigt,
zahnen diese beiden Themen hervorragend mit einander.

15:45 Kaffeepause (Snacks, Kaffee, Tee, Wasser, in der Kongresspauschale enthalten)

15:45 Prof. Dr. J. Spitz: Demenz und MS – Einfluß des Vitamin D3, der Omega3-Fettsäuren, der Lipidmediatoren und der Oxyvenierung. Geplant ist eine gemeinsame Studie mit MS-Patienten nach diesem Kongress.

16:45 Dr. S. Bortfeldt: Die Herzratenvarianzanalyse als wichtiges diagnostisches Instrument der täglichen Praxis – welche Einflüsse der Oxyvenierung sind daran abzulesen? (inkl. Diskussion)

17:45 Dr. D. Wiechert: Falldokumentation einer schweren Colitis ulcerosa mit Oxyvenierung und komplementärer Begleitmedikation

18:00 Horst Kieserling: Mikrostromtherapie – Messen von Widerständen und Therapieren mit Mikrostrom und Licht. Wirkmechanismen, Indikationen, Fallbeispiele

18:45 Ende des fachlichen Teils des 1. Kongresstages.

19:00 Gemeinsames Abendessen vom Buffet und Fachsimpeln. Getränke sind nicht in der Veranstaltungspauschale enthalten.

Das Abendessen wir von Thomas Krug auf dem Piano begleitet. Neben diesen Hörproben kann er auf Wunsch auch Ihre Wünsche erfüllen.

Um 19:00 sammeln wir uns bei einem kurzen Aperitif (Sekt/Saft) vor dem Speisebereich zu einem Small talk mit Barmusik, bis sich die Zuhörer des letzten Vortrags von dem Vortrags- und Ausstellungsraum haben lösen können.
Der Aperitif ist im Kongresspreis enthalten.

 

2. Kongresstag, 12. Juni 2016

09:00 J. Hentschel: Mitoenergy-Systemtherapie und ihre Auswirkung auf die Effektivität der Chelattherapie

09:25 Dr. E. Herbert: Sinnvolle Rezepturen für die tägliche Praxis und als Synergisten der Mitoenergy-Systemtherapie

10:00: Dr. E. Blaurock-Busch: Schwermetallbelastung – warum wir alle betroffen sind – Toxizität der Nanopartikel, Wirkmechanismus und Gesundheitschädigungen (inkl. Diskussion)

10:50 Pause (Snacks, Kaffee, Tee, Wasser, in der Kongresspauschale enthalten)

11:10 Prof. Dr. B. König: Enfluss der IOT auf die Interleukine sowie eine Falldarstellung einer als austherapiert abgeurteilten spindelförmig verdickten Achillodynie

12:00 Die Firma Oxyven stellt das neue Gerät zur intravenösen Sauerstoffapplikation vor.

12:30 Ende des fachlichen Teils des 2. Kongresstages.

 

An Sponsoren und Ausstellern danken wir für jeweils 500,- € Unterstützung

Provicell

Tisso

ProImmun M

ALCAT

Regucell Touch

MitoEnergy Entwicklung  Vertrieb Struck Medizintechnik GmbH

Micro Trace Minerals GmbH

SanOmega GmbH

Biovis Diagnostik MVZ GmbH

Arnika Apotheke am Sportpark und am Herkomerplatz

Scientific Biotech GmbH

Wörwag

Commit GmbH

Taramax

Oxyven

Nordfit Sporternährung

Oligotrade

Cellfood

 

12:50 Jahreshauptversammlung der Internationale Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

 

>>> Hier gehts zur Anmeldung und weiteren detaillierten Informationen (hier klicken)

 


 


Diskussionsforum ist online !

Das im Dezember angekündigte Diskussionsforum ist nun online.

www.oxyvenierung.com/forum

Jedes Vereinsmitglied hat heute die Zugangsdaten per Email bekommen.

Sollten Sie (als Mitglied) keine entsprechende Email bekommen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Support unter support@oxyvenierung.com

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen.

 


3. Zertifizierungskurs für Oxyvenierung am 27.02.2016 in Bremen

3. Zertifizierungskurs für Oxyvenierung am 27.02.2016 in Bremen
Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.
Agenda:
  – Geschichtlicher Hintergrund
Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT:
– Eosinophilie
– Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
– Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese
Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor :
– Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
- Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
- Begleitende Infusionstherapie
- Indikationen der IOT
- Fallbeispiele
 Durchführung der IOT:
- Generelle Durchführung
- Notfallmedikation
Was muss der Patient während der IOT beachten?
- Nebenwirkungen
- Verhaltensregel für den Patienten
- Patientenaufklärungsbogen über IOT
Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

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DANKE !


 


OXYVENIERUNG – intravenöse Sauerstoffapplikation (IOT) bei Allergischer Rhinitis – Studie in Mogi Mirim – São Paulo – Brasil 2015 -17

Wir freuen uns über die Aktivität des Kollegen Antonio Carlos Incerpi Romanello, der eine nach GCP-Kriterien genehmigte Studie zur Wirkung der IOT bei der allergischen Rhinitis durchführt. Er beabsichtigt auf dem Jahreskongress der Gesellschaft am 11. und 12.Juni 2016 darüber zu referieren.

 

Antonio Carlos Incerpi Romanello

OXYVENIERUNG,
intravenöse Sauerstoffapplikation (IOT) bei allergischer Rhinitis

Studie zur intravenösen Sauerstofftherapie
Abteilung des Krankenhauses 22. Oktober Mogi Mirim – Sao Paulo

Mogi Mirim – Sao Paulo 2015

 

Name: Antonio Carlos Incerpi Romanello,

Funktion: Anästhesist

Adresse: Rua Ministro Manoel Costa Manso, n. 320

Jd. St. Jerome, – Mogi Mirim – Sao Paulo

ZIP Code: 13800.316

Telefon: 19-3862-1973 – 19-99812-9444

E-Mail: vidavencedora@gmail.com

 

1. Zusammenfassung

Die allergische Rhinitis ist eine der wichtigsten medizinischen Erkrankungen, die die Leistungsfähigkeit, Folgekrankheiten und Arbeitsunfähigkeitstage beeinflusst. Es gibt zwar mehrere Behandlungsmodalitäten, die allergische Rhinitis ist jedoch noch nicht heilbar. Daher wird die IOT – Intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger vorgeschlagen. c

Ziel dieser Studie ist es, den Nutzen dieser Therapie bei 40 Probanden mit allergischer Rhinitis zu beobachten. Abhängig von den Ergebnissen, kann diese Untersuchung im klinischen Kontexten auf weitere Untersuchungsparameter verlängert und erweitert werden.

 

1. Einführung:

Stichwort: Hormesis, allergische Rhinitis, Immunologie, Sauerstoff

Schlüsselwörter: Hormesis, allergische Rhinitis, Immunologie, Sauerstoff

Die allergische Rhinitis ist eine der wichtigsten medizinischen Erkrankungen, die die Leistungsfähigkeit, Folgekrankheiten und Arbeitsunfähigkeitstage beeinflusst. Die Häufigkeit der Symptomatik wird in der Pollensaison erhöht, kann aber bei ganzjähriger Allergenexposition auch ständig präsent sein. Im Süden und Südosten Brasiliens tritt die höchste Prävalenz von nasalen Symptomen in den kühleren Monaten, Mai bis August, auf. Die Rhinitis mit mäßigen bis schweren Symptomen verursacht Einschränkungen des erholsamen Schlafs (REM-Schlaf) und führt zu übermäßigem nächtlichen Erwachen mit einem Schlafdefizit mehrerer Stunden, verbunden mit Einschränkungen der zerebralen Sauerstoffversorgung im Zusammenhang mit Schnarchen und Apnoe. Krankheiten wie Asthma, Sinusitis und Bronchitis häufen sich bei der allergischen Rhinitis. Die konsekutive Tagesmüdigkeit führt zu Einschränkungen bei bei der Arbeit, dem Studium, der sportlichen und körperlichen Belastbarkeit und betrifft alle Altersgruppen. Die allergische Rhinitis ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die durch IgE nach der Exposition gegenüber den Allergenen vermittelt wird und symptomatisch wird. Dazu gehören die verstopfte Nase, die tropfende Rhinorrhoe sowie Niesen und Nasenjucken (6) Entsprechend der Häufigkeit der Symptome wird die allergische Rhinitis als saisonal oder ganzjährig klassifiziert. Bei der Einteilung der allergischen Rhinitis sollte berücksichtigt werden, dass Dauer (intermittierenden oder persistierenden) und Schwere der Symptome sowie die Aspekte der Lebensqualität von Bedeutung sind. Diese Einteilung kann als intermittierend, andauernd, leicht, mittel und schwer klassifiziert werden. Sie gilt trotz großer Anstrengung noch immer noch als unheilbar; es fehlt eine zufriedenstellende und endgültige Lösung. Als therapeutische Maßnahmen stehen die persönliche Hygiene, die Umwelthygiene (vor allem Milben), der Gebrauch von Antihistaminika , abschwellenden Mitteln, Steroiden, Nasenspülung und Immuntherapie zur Verfügung. (6) Alle diese Behandlungen helfen bei der Kontrolle der Anfälle über mindestens 3 bis 6 Monate und haben nur einen teilweisen Nutzen für denPatienten und sind nicht frei von Nebenwirkungen. (Allergische Rhinitis und ihre Auswirkungen auf Asthma (ARIA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO)).

Die IOT – Intravenöse Sauerstofftherapi) ist eine Therapie nutzt niedrige Dosen medizinischem Sauerstoffs, der intravenös mit 1 -2 ml/Minuten infundiert wird. Voruntersuchungen belegen einen hormesischen Reiz im Sinne pro- und nachfolgend antioxidativer Einflüsse auf die Immunmodulatoren mit antiallergischer und antientzündlicher Wirkung, es kommt auch zur Verbesserung der Durchblutung.

Die IOT kann nicht nur bei gesunden Personen zur Prävention von Krankheiten verwendet werden, sondern auch bei chronischen Erkrankungen wie chronische Entzündungserkrankungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Kreislauferkrankungen. Seit 1954 wird die IOT nach Dr. Regelsberger, einem Neurochirurgen, (1-5), für Krankheiten mit Durchblutungsstörungen, chronischer Entzündlichkeit, Allergien, Autoimmunerkrankungen erfolgreich eingesetzt und ist im Hufelandverzeichnis, einem naturheilkundlichen Therapiekatalog, gelistet.
Die tägliche (5 x /Wo.) intravenöse Applikation von medizinischem Sauerstoff (99,5%) in kleinen Dosen von 1-2 ml/Min. über einen Zeitraum von 10 -30 Anwendungen hat in kleinen Pilotstudien mit 8 – 40 Teilnehmern mit hoher Signifikanz gezeigt, dass sie bei chronischen Erkrankungen, in unserem Fall allergischer Rhinitis, zuverlässig das Immunsystem im Sinne der Harmonisierung moduliert, sofern die Grenzen der Hormesis beachtet werden

2. Hypothese:

(7) Nach Dr. Kreutzer (23) wurden die ersten Versuche mit der intravenösen Verabreichung von Sauerstoff durch Nysten 1811 geführt. Diese Experimente bei Hunden werden in dem Buch auf das Jahr 1828 datiert beschrieben und von “Google Bücher” gescannt. Dr. Kreutzer hat in seiner Rezension auch das Jahr 1902 erwähnt, in dem Gaertner Sauerstoffinfusionen bei Hunden durchführte. Mariani war dann 1902 der erste, der die intravenöse Sauerstoff beim Menschen durchführte. Es handelte sich dabei um einen Patienten mit Tuberkulose, der zunächst ein Linderung seines Leidens erlebte, dann aber aufgrund des Points of no return, dann doch in den Folgetagen an seinem Grundleiden verstarb. Dr. Kreutzer beschreibt die Zusammenfassung der Monografie Dr. Regelsbergers, der nach Eigenversuchen und über 150.000 Anwendungen an seinen Patienten, die beobachteten Effekte der Therapie mit dem Wissen der damaligen Zeit zusammengefasst hatte. Im Jahr 1954 begann er bei Patienten in seiner Klinik in Detmold, Deutschland, wo die Therapie unter dem Namen “intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger” offiziell verwendet wurde. Die Wirksamkeit der intravenösen Sauerstofftherapie (IOT) basiert auf dem Prinzip der Hormesis (8.9). Die Wirkung der Hormesis beruht darauf, dass Umweltfaktoren oder Substanzen, die in großen Dosen toxisch oder sogar tödlich sind, bei niedrigen Dosen vorteilhaft (Schutz-) sein können. Das Prinzip wird regelmäßig in der anglo-amerikanischen Literatur als adaptive Antwort oder adaptive Reaktion und manchmal als Stress-Reaktion-Hormesis und als Verstärkungsbegriff nach Paracelsus, aus dem XVI. Jahrhundert zitiert: “Die Dosis macht, dass es entweder ein Gift oder ein Heilmittel ist.” Geringe Mengen Sauerstoff über einen definierten Zeitraum verabreicht, bewirken eine geringe oxidative Belastung, die zu keinen nachteiligen Auswirkungen führt, sondern die körpereigenen Abwehrmechanismen aktiviert. Die Aktivität der Glutathion-Peroxidase Peroxidase in den Erythrozyten wird erhöht, die Paraonase -1-Aktivität wird gesteigert und das antioxidative Enzym Hämoxygenase -1 wird vermehrt gebildet, die Liste ist bei weitem nicht abschließend. So funktioniert die IOT ähnlich einer Immuntherapie. Die Verbesserung der chronischen Entzündungskrankheiten und der allergischen Fälle unter ihnen, erfolgt nach einer Serie intravenöser Sauerstoffanwendungen und beruht auf entzündungshemmenden, adhäsionsmoleküllösenden, antiallergischen, bronchodilatatorischen und letztendlich antioxidativen Reaktionen als Folge dieser kleinen Reize. Eine andere Erklärung für die guten Ergebnisse ist durch die Hygiene-Hypothese (Hygiene-Hypothese) (10) begründet. Diese spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung von allergischen chronischen Entzündungskrankheiten (11-12). Bei einer Infektionen mit Würmern reduziert sich das Auftreten von allergischen Erkrankungen (13,14,15) Eine im Tierversuch gesetzte Infektion mit Würmern reduziert die Eosinophilie in der Bronchiallavage bei allergisch induzierten Atemwegserkrankungen (16). Die Reduktion der eosinophilen Granulozyten im Gewebe nach der intravenösen Sauerstofftherapie (IOT) bei gleichzeitiger Akkumulation von Eosinophilen im peripheren Blut, ist zweifellos ein wesentlicher Faktor für die gute Wirksamkeit der IOT in diesem pathophysiologischen Zusammenhang (17). Die Mikroblasen des Sauerstoffs wurden in extrem langsamer Geschwindigkeit durch eine 27G-Kanüle in eine Vene der Kopfhaut injiziert und simulieren in der Blutbahn, die “Anwesenheit von Parasiteneiern”, so dass die Immunantwort ausgelöst wird (18). Die Blasen werden dann als das Antigen interpretiert und von den Eosinophilen angegriffen. Der Nachweis der Bluteosinophilie wird relativ und absolut dokumentiert. Die”Antigene,” die nur für die Zeit der Infusion plus 20 Minuten in der Blutbahn vorhanden sind, bewirken die Freisetzung und Bildung der Immunmodulatoren. So stelle ich die Hypothese auf, dass Patienten unter der Behandlung mit der Sauerstoff-Therapie nach Dr. Regelsberger, erhebliche Verbesserung ihrer laborchemisch dokumentierten Werte und der Symptome der allergischen Rhinitis, im Vergleich zu den Ergebnissen vor der Anwendung erzielen werden.

3. Begründung

Da mit der Anwendung der IOT in anderen Ländern bereits zahlreiche positive Dokumentationen bei der Verfolgung der Verbesserung der Symptome bei Patienten mit allergischer Rhinitis vorliegen, schlägt der Autor die intravenöse Sauerstofftherapie als eine weitere Therapieoption vor, um diese Bedingungen zu studieren.

 

4. Ziele

Allgemein:

Überprüfung der Wirksamkeit der intravenösen Sauerstofftherapie-Methode (IOT) nach Dr. Regelsberger bei Patienten mit allergischer Rhinitis

Spezifisch:

- Bewertung der Verbesserung der Symptome (nasale Obstruktion, Rhinorrhoe, Niesen und Nasenjucken)

- Vergleich der Parameter des Serum-IgE und der Eosinophilie vor und nach der Behandlung.

 

5. Methodik:

Mogi Mirim – - São Paulo am 2015.08.12, Dieses Projekt wurde von der CEP Krankenhaus 22. Oktober genehmigt

Mit den Einschlusskriterien der Symptomen der nasalen Obstruktion, Rhinorrhoe, Niesen und Nasenjucken werden 40 erwachsene Probanden beiderlei Geschlechts mir der Diagnose der allergischen Rhinitis untersucht.

Als Ausschlusskriteriengelten Raucher, akute Erkrankungen, Fieberzustände, Lungenentzündung, akuter Myokardinfarkt, Schlaganfall, massiven Lungenembolie, Asthmaanfälle und Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekt sowie offenes Foramen ovale.

Für diese Anwendungen muss die Verwendung von nichtsteroidale nentzündungshemmenden Medikamenten, Steroiden und Antioxidationsmitteln für sieben Tage abgesetzt werden. Cyclooxygenasehemmer (ASS> 100 mg/d) machen die Therapie unwirksam.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die IOT nach Dr. Regelsberger mit Verabreichung von medizinischem Sauerstoff (99,5%) intravenös in den, auf dem Rücken liegenden, Patienten, in kleinen Dosierungen, mittels einer in Deutschland hergestellten Maschine, dem Oxyven 2000N-Gerät, auf seine Wirkung auf die allergische Rhinitis zu überprüfen. Bei der Blutabnahme wird das Asepto Scalp 27G BD Blutentnahmesystem in der Cubitalvene verwendet. Die Anwendungen werden täglich für 15 aufeinanderfolgende Tage erfolgen. Die Sitzungen werden am Morgen, mit einer Anwendungszeit von 15-25 Minuten durchgeführt. Nach Abschluss der Sauerstoffinfusion bleibt der Patient in der Rückenlage für 20 Minuten liegen und wechselt dann für weitere 15 Minuten in die halbsitzende Position. Nach der medizinischen Untersuchung wird der Patient bis zur nächsten Anwendung entlassen.

 

6. Budget

Dieses Projekt hat keinen Sponsor.

 

7. Kritische Analyse der Risiken und Vorteile

Risiken:

Einige Reaktionen werden durch endogene Reize erwarten: leichte Müdigkeit; trockener und milde Husten, Kopfschmerzen, Gesichtshautrötung und Harnflut durch verbesserte Durchblutung (23) sind Symptome, die während der Anwendung auftreten können und sind Kriterien für die richtige Dosierung. Diese Nebenwirkungen sollten nicht mit Medikamenten behandelt werden, da die in dem Prozess freigesetzten Stoffe für die positiven Auswirkungen auf die betreffende Krankheit bedeutsam sind. Nach der Beendigung der Anregung verschwinden diese Effekte wieder. Mit Fortschritt der Behandlung werden diese Reaktionen bei gleicher Dosierung geringer ausfallen.

 

Vorteile:

Die intravenöse Infusion von Sauerstoffbläschen (Mikrobläschen) und die Infektion mit parasitischen Würmern haben viel gemeinsam. Ihre Wirkungen als Fremdsubstanzen induzieren Eosinophilie, Erhöhung von Treg (Regulatorische T-Zellen), Reduktion der IL-4-Zytokine (Interleukin) -5, -13, TNF-α (Tumornekrosefaktor-alpha) und IFN-γ (Interferon-gamma) und induzieren die erhöhte Produktion von Prostacyclin (19), die Hemmung der Adhäsionsmoleküle bzw. deren Abschilferung sowie die Linderung von allergischen Symptomen und von Autoimmunkrankheiten. Die Summe aller Wirkmechanismen erklärt das breite Spektrum der IOT-Indikationen und begründet die Vorteile ihrer Anwendung bei der allergischen Rhinitis.

 

Zeitplan

Monate2015/2017 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24
Literatur X X                              
Datensammlung     X X X X X X X X X X X X X X X
Datenanalyse                                   X X X        
Abfassung der Arbeit                                         X X    
Überarbeitung und endgültige Version                                             X X

 

Interessenkonflikte

Der Autor erklärt kein Interessenkonflikt.

 

 

Referenzen:

 

1.REGELSBERGER, H.S., ed. Oxyvenierungstherapie in Wissenschaft und Praxis; eine Dokumentation. 1976, Eigenverlag: Detmold. 276 Seiten.

2. REGELSBERGER, H.S., ed. Oxyvenierung. – Die Behandlung des Blutes mit Sauerstoffgas. 3. Auflage ed. 1977, Selbstverlag: Detmold. 119 Seiten.

3. REGELSBERGER, H.S., Die Bedeutung der Oxyvenierungstherapie für unsere moderne Lebensform(Sauerstoffmangelkrankheiten, Sportmedizin und Oxyvenierungstherapie). Erfahrungsheikunde, 1978. 27(11): p. 750-770

4. REGELSBERGER, H.S., Allergische Reaktionen nach intravenösen Sauerstoffinsufflationen. Allergie und Asthmaforschung, 1961. 4: p. 289-293

5. REGELSBERGER, H.S., Charakteristische Veränderungen von Blut-pH-Werten und Eosinophilen durch die Oxyvenierungstherapie. Erfahrungsheikunde, 1986. (35)11: p. 760-768

6. Brasil – III Consenso Brasileiro sobre Rinites – São Paulo, 2012 – B.J. Otorhinolaryng. 75(6): 51p.,2012

7. NYSTEN, P.H., Recherches de physiologie ET de chimie pathologiques pour faire suíte à celles de Bichat sur la vie ET La mort. Paris. 1811

8. CALABRESE, E. J., et.al., Biological stress response terminology: Integrating the concepts of adaptive response and preconditioning stress within a hormetic dose-response framework. Toxicology and Applied Pharmacology, 2007. 222(1): p. 122-128.

9. CALABRESE, E. J., L.A. BALDWIN, Hormesis: the dose response revolution. Annual review of pharmacology and toxicology, 2003. 43: p. 175-197

10. ROOK, G.A.W., Review series on helminthes, immune modulation and the hygiene hypothesis: the broader implications of the hygiene hypothesis. Immunology, 2008. 126(1): p. 3-11.

11. STRACHAN, D.P., Hay fever, hygiene and household size. BJM: British Medical Journal, 1989. 299 (6710): p. 1259

12. STRACHAN, D.P., Family size, infection and atopy: the firt decade of the hygiene hypothesis”. Thorax, 2000. 55 (Suppl 1): p. S2.

13. SHEIKH, A., D.P. STRACHAN, The hygiene theory: fact or fiction? Current opinion in otolaryngology & head and neck surgery, 2004 12(3): p. 232-236.

14. SMITS, H.H., et al., Chronic helminth infections protect against allergic diseases by active regulatory processes. Current allergy and asthma reports, 2010. 10(1): p.3-

15. WOHLLEBEN, G., et al., Helminth infection modulates the development of allergen-induced airway inflammation. International Immunology, 2004. 16 (4): p. 585-596.

16. WEISS S. , Eat Dirt – Hygiene Hypothesis and Allergic Diseases. NEngl J Med 2002; 347:930-931

17. KREUTZER, F.J. Intravenous Oxygen Therapy (IOT) – Oxyvenation Therapy Following Regelsberger in Theory and Practice From the Beginnings to the Present. Bad Iburg, First English Edition 2014 ISBN 978-3-933998-54-5 www.oxyvenierung.com

18. KREUTZER, F.J., Gesicherte Effekte nach Oxyvenierung auf das Blutbild und andere Blutparameter, inclusive Immunglobuline. Erfahrungsheikunde, 1994. 43 (8): p.442-444.

19. KREUTZER, F.J., V. NOWAK, Stimulation der endogenen Prostacyclinsynthese durch intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung nach Regelsberger). EHK; 2002. 51(01): p. 12,15.

 


2. Zertifizierungskurs für Oxyvenierung am 28.11.2015 in Gemünden am Main

Ziel der Ausbildung

Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen. Die Geräte sollen wieder zu dem Einsatz kommen, der ihnen aufgrund der Wirkungsweise der Oxyvenierung gebührt.

Agenda

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

 Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren.

Es referieren Dr. med. Dirk Wiechert und Heilpraktiker Stefan Marzinowki.

 

Tagesseminar am 28. November 2015 von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:

Hotel Schäffer/ Steakhaus Andeo, Bahnhofstraße 28,

97737 Gemünden a. Main,

Tel. 09351 – 50 82 0

 

Kosten für Mitglieder der Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie: 178,50 Euro incl. UsSt.
Nicht-Mitglieder: 208,25 Euro incl. UsSt.

Im Preis  sind ein Mittagsbuffet und Getränke enthalten.

Bitte melden Sie sich bei Herrn Marzinowski an,

 

Stefan Marzinowski: info@natuerlich-heilung.de

Am Leuchtenhof 12

41462 Neuss

Tel.: 02131 / 59 93 24

 

Hier die PDF-Datei zur Anmeldung

 


 


Anmerkungen zur Therapie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
mit der Oxyvenierungstherapie (IOT)

Franz J- Kreutzer

Die erfolgreiche Behandlung verschiedener Augenkrankheiten mit intravenösen Sauerstoffinsufflationen ist seit vielen Jahren bekannt. Zusammenfassung in Kreutzer, Franz J.: Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT) 2013.
Am besten belegt ist die günstige Wirkung der IOT bei der trockenen Makuladegeneration (Beeke, E., Kreutzer, F.J. 2007).
In meiner Monografie von 2013 schrieb ich vorsichtshalber: „Die feuchte unbehandelte Makuladegeneration ist meines Erachtens keine Indikation für die IOT wegen der theoretischen Gefahr einer verstärkten Blutung durch das nach IOT nachweislich vermehrt gebildete Prostacyclin. Erst wenn die feuchte AMD durch konservative Therapie erfolgreich behandelt wurde, ist ein Versuch mit der IOT erwägenswert.“

Diese Einschränkung erschien zunächst plausibel, zumal aus zahlreichen Arbeiten hervorgeht, dass durch Prostacyclin der für die Entwicklung der feuchten AMD mit Gefäßneubildung und vermehrter Permeabilität vorwiegend verantwortliche vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) und seine Rezeptoren (VEGFR) verstärkt gebildet wird (Yamamoto, T. et al. 1996; Murohara, T. et al. 1998; Buchanan, F.G. et al. 2004; Rehberger, P. et al. 2009; Larsson, AK. 2011; Smadja, D.M. et al. 2015).
Außerdem berichten C. Wheeler-Jones et al. 1997, dass VEGF die Prostacyclin-Produktion stimuliert und T. Murohara et al. 1998, dass VEGF via Prostacyclin die Gefäßpermeabilität erhöht.

Konträr hierzu gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, die aufzeigen, dass Prostacyclin die Gefäßpermeabilität reduziert: Ikeda,T et al. 1983; Jahr, J. und Grände, P.O. 1996; Möller, AD. und Grände, P.O. 1997; Victorino G.P. 2004; Lundblad et al. 2004; Dubniks, M. und Grände P.O. 2008. Diese Befunde werden bestätigt durch eine Arbeit von P.T.V.M. de Jong et al. 2012 über die Verbindung von Aspiringebrauch und AMD. Die Autoren vermuten, dass höhere Aspirindosen die Cyclooxygenase-1 und -2 und damit die Prostacyclinproduktion reduzieren. Das führe zur Hypoxie und konsekutiv zur Neovaskularisation.

Diese sich widersprechenden Befunde weisen darauf hin, dass die Balance von pro- und antiangiogenetischen sowie von permeabilitätsfördernden und –hemmenden Faktoren ein sehr komplexes Thema ist. Neben VEGF und seinen Rezeptoren gibt es andere Stoffe, die die Angiogenese regulieren (Shibuya, M. 2008).

Aus neueren Arbeiten geht hervor, dass das Enzym 15-Lipoxygenase-1 – das nachweislich durch IOT parallel zur Vermehrung der eosinophilen Leukozyten vermehrt wird – den VEGF und damit die retinale Neovaskulariation bei ischämischer Retinopathie hemmt (Li, Z. et al. 2012; Yan, Y. et al. 2012). Zahlreiche Arbeiten bestätigen die hemmende Wirkung der 15-LOX-1 auf den VEGF (Viita, H. et al. 2008; Li, Z. et al. 2014; Zhong, H. et al. 2014; Wu, y. et al. 2014). Es gibt auch einige widersprüchliche Arbeiten. Diese werden von N. Mochizuki und Y-G. Kwon 2008 ausführlich diskutiert.

Eine andere Möglichkeit, die feuchte AMD zu behandeln, besteht in der Zufuhr von größeren Mengen von Omega-3-Fettsäuren mit hohem Anteil an DHA und EPA.
F.A. Rezende et al. 2014 zeigen in einer eindrucksvollen Studie, dass nach mehrmonatiger Einnahme von 800 mg DHA und 1600 mg EPA bei Patienten mit feuchter AMD, die bis 8 Wochen vorher intravitreale Injektionen von anti-VEGF-Medikamenten erhielten, signifikant niedrigere intravitreale VEGF-Spiegel hatten als eine vergleichbare Gruppe ohne Omega-3-Supplementierung. Die Entnahme von 0,5 ml aus dem Glaskörper erfolgte an einer der Gefäßneubildung nahen Stelle. Interessant ist, dass sich die VEGF-Spiegel im Blutplasma nach Omega-3-Supplementation nicht geändert haben.

Andere Autoren berichten über die günstige Wirkung von DHA und EPA (die gesunde Retina ist reich an DHA!) via Hemmung von VEGF, Aktivierung von PPAR-gamma oder vermehrter Bildung des 5-Lipoxygenase-Metaboliten 4-HDHA aus DHA (SanGiovanni, J.P. und Chew, E.Y. 2005; Stahl, A. et al. 2010; Sapieha, P. 2011).
Bemerkenswert ist, dass wir in einer noch unveröffentlichten Studie (Dr. Wiechert)

4-HDHA (4-Hydroxy-Eicosahexaensäure) im Plasma nach Verabreichung von hochdosierten Omega-3-Fettsäuren deutlich vermehrt fanden und nach IOT einen weiteren Anstieg registrieren konnten.

In einer Pilotstudie zur Behandlung der trockenen AMD mit hochdosierten Omega-3-FS (1,6 g DHA und 3,4 g EPA über 6 Monate) berichten T. Georgiou et al. 2013.: 100% der behandelten Patienten erreichten eine signifikante Besserung der Sehschärfe, die sich bei den Kontrolluntersuchungen nach 6 Wochen, 3 Monaten, 4,5 Monaten und 6 Monaten Behandlung mit DHA und EPA kontinuierlich steigerten. Dies macht wieder einmal deutlich, dass hohe Dosen Fischöl und lange Behandlungsdauer notwendig sind um maximale Erfolge zu erzielen.

Die Omega-3-Fettsäuren können durch die oben schon erwähnte 15-Lipoxygenase-1 (15-Lox-1), in verschiedene Stoffe (Resolvine, Protektine, Endocannabinoide) umgewandelt werden, die ebenfalls eine Reduktion des VEGF bewirken.
K.M. Connor et al. 2007 schreiben, dass die Omega-3 Abkömmlinge NeuroprotectinD1, ResolvinD1 und ResolvinE1 vor Neovaskularisation schützen.

In der noch nicht abgeschlossenen Studie von Dr. Wiechert fanden wir Vorstufen von Resolvinen, Protectinen und Endocannabinoiden nach hochdosierter Fischöleinnahme erhöht, die sich nach IOT teilweise weiter erhöhten. Die untersuchten vielen tausend Parameter von Prostanoiden und Omega-3-Abkömmlingen werden im Rahmen einer Doktorarbeit an der Charité Berlin aufgearbeitet. Wir können jetzt schon sagen, dass die durch Vermittlung der 15-LOX-1 – die sich nach IOT parallel zum Eosinophilenanstieg deutlich vermehrt – entstandenen Stoffe besonders stark erhöht haben.

Die menschlichen Pigmentepithelzellen der Netzhaut haben CB1- und CB2-Rezeptoren, die an Endocannabinoide andocken können (Wei, Y. et al. 2009). Die im vorherigen Absatz erwähnten Endocannabinoide, deren Vorstufen wir in der Studie nach Fischölsupplementierung und IOT vermehrt gefunden haben, können die Gefäßneubildung bei unterschiedlichen Karzinomen via Hemmung von VEGF hemmen (Bifulco, M. 2007). Es ist anzunehmen, dass das auch auf die Neovaskularisierung bei der feuchten AMD zutrifft.

Eine mir erst jetzt vorliegende etwas ältere unveröffentlichte Studie von E. Beeke et al. (MVZ für Augenheilkunde am Klinikum Osnabrück) hat den Titel: „Erfolge der intravenösen Sauerstoffinsufflation (Oxyvenierung) bei degenerativen Augenerkrankungen“. 250 Patienten mit trockener und feuchter AMD sowie mit vaskulärer Optikusatrophie wurden 15 x in 3 Wochen mit 10 bis maximal 40 ml Sauerstoff behandelt (Steigerung täglich um 2 ml). Die Einlaufgeschwindigkeit lag bei 1-2 ml/min. Bei 78% der Patienten kam es zu einer Verbesserung des Sehvermögens um durchschnittlich 1,36 Visuszeilen oder 35%. Bei einer Kontrolluntersuchung 4 Wochen nach Therapieende wurde eine weitere leichte Visusverbesserung registriert. 81% der Patienten beschrieben auch eine Verringerung ihrer meist geriatrischen Beschwerden und des Allgemeinzustandes. Der prozentuale Anteil an Patienten mit feuchter AMD wurde nicht angegeben. Die Gruppe mit feuchter Makuladegeneration proftierte im Mittel etwas mehr als Patienten mit trockener AMD oder vaskulärer Optikusatrophie. Außer über anfängliche Müdigkeit und gelegentliche Kopfschmerzen sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. „Okuläre Komplikationen wie intra- oder subretinale Blutungen, retinale Gefäßverschlüsse und Auftreten von Makulaödemen konnten wir glücklicherweise nicht einmal beobachten.“ M.E. hätte eine vierwöchige Erstbehandlung mit IOT und eine etwas höhere Sauerstoffmenge (je nach Verträglichkeit) eine noch stärkere Verbesserung gebracht. Nachbehandlungen ca. 3 x jährlich über jeweils 2 Wochen würden vermutlich zu weiteren Besserungen führen.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung der feuchten AMD scheint die Supplementierung mit Resveratrol zu sein. Resveratrol unterdrückt die Expression von VEGF durch menschliches retinales Pigmentepithel (Nagieni, C.N. et al. 2014). Curcumin aus Kurkuma bewirkt in niedriger Dosierung eine Absenkung von VEGF. Bei höherer Dosierung kann es zu zytotoxischen Effekten und zu einer Anhebung von VEGF kommen (Hollborn et al. 2013).

Fazit

  • Entgegen meiner ursprünglichen Auffassung scheint die feuchte AMD doch eine gute und sichere Indikation für die IOT zu sein. Wenigstens sind nachteilige Wirkungen nicht zu befürchten.
  • Die zusätzliche Gabe von größeren Mengen Omega-3-Fettsäuren (3-5 g DHA und EPA) ist sehr empfehlenswert. Dabei sollte wegen des bekannten hohen Gehaltes der gesunden Retina an DHA ein DHA-lastiges Präparat gewählt werden.
  • Ergänzend empfiehlt sich die Verordnung von Resveratrol und niedrig dosiertem Curcumin.
  • Die auf intravitreale Injektionen von Inhibitoren des VEGF oder seiner Rezeptoren spezialisierten Augenärzte werden diese sehr erfolgreiche, teure und für den Behandler lukrative – allerdings mit möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen behaftete – Injektionsmethode bevorzugen.
  • Die IOT ist alternativ oder komplementär einsetzbar. Das „Medikament“ Sauerstoff ist hierbei praktisch kostenlos.
  • Der Autor hat als Betroffener die besten Erfahrungen mit der intravitrealen Injektionstherapie und anschließender IOT gemacht.
  • Durch entsprechende klinische Studien sollte abgeklärt werden, ob auch eine alleinige IOT inkl. der erwähnten Zusatzmedikation eine mit der intravitrealen Injektionsmethode vergleichbare Wirkung hat. Im positiven Fall könnte das zu einer erheblichen Kostensenkung bei der Behandlung der feuchten AMD führen.

Literaturverzeichnis

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  • Victorino, G.P. et al.: Endothelin-1 decreases postcapillary efflux via prostacyclin release. Surgery 2004;136;473-7
  • Viita, H. et al.: 15-lipoxygenase-1 prevents vascular endothelial growth factor A- and placental growth factor-induced angiogenic effects in rabbit skeletal muscles via reduction in growth factor mRNA levels, NO bioactivity, and downregulation of VEGF receptor 2 expression. Circ Res. 2008;102;177-84
  • Wheeler-Jones, C. et al.: Vascular endothelial growth factor stimulates prostacyclin production and via activation of cytosolic phospholipase A2 in endothelial cells via p42/p44 mitogen-activated protein kinase. FEBS Letters 1997;420:28-32
  • Wu, Y et al.: 15-lipoxygenase-1 regulation of HIF-1 and angiogenesis. Cancer Res 2014;74;122
  • Yamamoto, T. et al.: Effect of topical application of stable prostacyclin analoge, SM-10902 on wound healing. Eur J Pharmacol. 1996;302;53-60
  • Yan, Y. et al.: Adenoviral 15-lipoxygenase-1 gene transfer inhibits hypoyia-induced proliferation of retinal microvascular endothelial cells in vitro. Int J Ophthalmol 2012;5;562-69
  • Zhong, H. et al.: Enzyme 15-lipoxygenase 1 promotes hypoxia-inducible factor 1α turnover and reduces vascular endothelial growth factor expression: Implications for angiogenesis. Cancer Medicine 2014;3;514-25

Anschrift des Verfassers:

Dr. med. Franz J. Kreutzer, Internist
Am Urberg 21 49186 Bad Iburg
Tel.: 05403/6642 Fax: 05403/793564

E-Mail: dr.f.j.kreutzer@osnanet.de

Interessenten für eine Kombination der intravitrealen Injektion von Inhibitoren des VEGF in Kombination mit der ntravenösen Sauerstofftherapie können sich z.B. an Dr. Trapp wenden, der diese Daten vergleichend aufarbeiten möchte.

Dr. Trapp, Augenarzt
Von-Weichs-Straße 23
53121 Bonn
0228-6199660

http://www.medbonn.com

 


Oxyvenierung – eine neue Therapieoption bei COPD

Unser 2. Vorsitzende Dr. univ. Christoph Heiserer hat über die Wirkung der Oxyvenierungstherapie bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD III und IV nach Gold, auf springermedizin.at publiziert.

Solche Wirkungen würde ich gerne als dokumentierte Fallbeispiele in dem bald eingerichteten Therapeutenbereich hinterlegt wissen. Dazu sollten wir einen standardisierten Falldokumentationsbogen nutzen. Bezogen auf die COPD sollten Sie bitte das Differentialblutbild am Anfang und im Verlauf, die Lungenfunktion oder wenigsten den PeakFlow am Anfang der Therapie und im Verlauf dokumentieren. Dazu bietet sich immer die Untersuchung unmittelbar vor der nächsten Oxyvenierunggstherapie an. Die Patienten sollten ihre Lungensprays zur Therapie stets dabei haben und auch wie sonst eingenommen haben. Dosisreduzierungen der Medikamente sind erst bei einer deutlichen Verbesserung der Messwerte zu erwägen.
Wie bekannt ist, werden durch eine Optimalversorgung mit EPA und DHA im Verhältnis zu AA auch mehr Resolvine gebildet. Diese unterstützen die Bewältigung einer chronischen Entzündung. Auch der Vitamin-D3-Spiegel sollte mit täglichen Dosierungen im Optimalbereich gehalten werden. Die Kontrolle dieser Werte erhöht die Vergleichbarkeit der Falldokumentationen. Noch unveröffentlichte Studiendaten belegen die synergistische Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie bei der Prostaglandin-und Resolvinproduktion.

Das eine Verbesserung der Lungenfunktion auch mit einer Harmonisierung des vegetativen Nervensystems einhergeht, konnte uns Dr. Bortfeldt auf dem letzten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie verdeutlichen. Dazu gibt es eine Veröffentlichung in der Zeitschrift “Die Naturheilkunde” mit dem Titel “Die Herzfrequenzvariabilität als Spiegelbild vegetativer
Regulationsfähigkeit und die Intravenöse Sauerstofftherapie als Therapie vegetativer Funktionsstörungen
“.


Zertifizierungskurs für Oxyvenierung am 12. September 2015

Ziel der Ausbildung

Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Anmeldeformular


Agenda

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

 Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie (erprobte Kombination)
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Anmeldeformular

Tagesseminar am 12. September 2015 von 9:00 Uhr bis 18:00Uhr
Veranstaltungsort: VitalCenter Neuss, Kaarster Str. 250, 41462 Neuss