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Vorläufiges Programm des Kongresses zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 16./17.Juni 2018 in Bremen

Samstag, 16.Juni 2018
08:30 – 09:00 Ankommen und Registrierung der Teilnehmer sowie Begrüßungskaffee
09:00 – 09:15 Eröffnung der Veranstaltung mit Vorstellung der Aussteller und deren Besonderheiten, Mitteilung des aktuellen Programms.
09:15 – 09:45 Dr. Volker von Baehr: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine proinflammatorische Störgröße. – Welche Bedeutung kommt den Testverfahren LTT, BDT und TNFa-Hemmtest zu?
09:45 – 10:15 Sylke Golm: Unser Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Wie aber sieht es mit den politisch als unbedenklich befundenen Resten im Trinkwasser aus? Gibt es eine Lösung?
10:15 – 10:30 Diskussion zu den beiden Vorträgen
10:30 – 11:30 Dr. Leister, als Regelsberger-Nachfolger, Gründungsmitglied der Gesellschaft und langjähriger Präsident und Ehrenpräsident der Gesellschaft sowie Dr. Kreutzer, als die treibende Kraft der Forschung und Buchautor, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied der Gesellschaft: 60 Jahre Dr. Regelsberger, 40 Jahre Forschung der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. Ein wissenschaftlich geschichtlicher Überblick über die Oxyvenierungstherapie aus erster Hand, dieser Zeitzeugen.
Prof. Dr. med Jan Regelsberger, der Sohn des Begründers dieser Therapie, hat sich bereit erklärt, uns die Ehre eines Grußwortes und eines kleinen Einblicks in das berufliche Leben seines Vaters zu geben.

11:30 – 13:00 Mittagspause mit kaltem und warmen Fingerfood und ausgiebig Zeit für den Besuch der Industrieausstellung

12:15 Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

13:00 – 13:45 Frau Prof. Dr. König: Möglichkeiten der Oxyvenierung im Hinblick auf die Mitochondrienfunktion und Vorstellung der Messmöglichkeiten. Neues und Bewährtes der letzten fünf Jahre!
13:45 – 14:30 Dr. Franz Enzmann: Neuer Ansatz zur Prävention und Therapie chronisch-entzündlicher und degenerativer Multisystemerkrankungen
14:30 – 15:00 Eva Herbert: Die Bedeutung des Carnitins für die Brennstoffverwertung der Mitochondrien. – Was benötigt der Körper für die Eigenherstellung?
15:00 – 15:15 Diskussion der drei Vorträge in der mitochondrialen Gesamtschau
15:15 – 16:00 Kaffeepause des Nachmittags mit Snacks und Gelegenheit zum Besuch der Industriemesse

16:00 – 16:30
Dr. Fischer: DMSO – was ist das und wie wirkt es synergistisch bei Indikationen der Oxyvenierungstherapie
16:30 – 17:00 Dr. Svent Hauffe: Huminsäure – eine natürliche aluminiumfrei Substanz zur Reduktion proinflammatorischer intestinaler Störgröße- eine synergistisch wirkende Substanz zur Oxyvenierungstherapie
17:00 – 17:30 Dr. Nowak: Die Wirkung der Oxyvenierung auf das biologische Blutgefäßalter, Vorstellung einer Messmethode anhand einer Praxisanwendungsstudie
17:30 – 18:00 Herr Schmidt-Philipp: Tocotrienole in Konkurrenz zu a-Tocopherol und deren Wirkung auf Vitiligo, Krebs … Vorstellung Pub-Med-gelisteter Studienergebnisse für den Praxisalltag.

19:00 – 22:00 Abendessen im Kuppelsaal mit Buffet. Um angemessene Kleidung zu diesem festlichen Anlass wird gebeten.
19:00 – 23:00 Zeit zum Plaudern, Netzwerken, Kennenlernen und vielleicht auch zum Tanzen.


Sonntag 17. Juni 2018

09:00 – 09:30 Dr. rer. nat. Heiko Alexander Hofmann: Erfassung und Vermeidung biologischer Voralterung – interessante Stellgrößen, die bei der Planung der Oxyvenierungstherapie eine Entscheidungs- und Bewertungshilfe sein können.
09:30 – 10:00 Dr. Stefan Bortfeldt: Die Wirkung der Oxyvenierung auf das vegetative Nervensystem – objektive Kontrolle mit der Analyse der Herzfrequenzvariabilität
10:00 – 10:30 Dr. med. Ricarda Haferkorn:Endocannabinoide werden unter der Oxyvenierung vermehrt gebildet. Sie wirken im ZNS, an der Zell-Zell-Kommunikation im Immunsystem, der Regulation von Proliferation und Zelltod. Eine orale Ergänzung könnte hier synergistisch wirken.

10:30 – 11:00 Kaffeepause

11:00 – 11:30 Dr. Niestegge: Scheinbar stille Zahnprozesse – erfassbar mit Laborparametern und … Therapierbar mit körpereigener Substanz – z.B. Sanakin – Optimierbar mit der Oxyvenierung
11:00 – 11:30 Dr. S. Popat: RNS reduzieren sich mit dem Alter und sind für die Regeneration notwendig. Dr. Popat ist ein erfahrener Therapeut für die Therapie mit Regeneresen und IOT.
11:30 – 11:45 Dr. Nowak und Stefan Marzinowski: Veränderungen in der Dunkelfelddiagnostik im Rahmen einer Behandlungsserie mit der intravenösen Sauerstofftherapie.
11:45 – 12:00 Dr. Jens Thonack: Verlauf einer Wundheilungsstörung unter der IOT
12:15 – 12:30 Zhaneta Misho: Eine Falldokumentation
12:30 – 12:45 Dr. Dirk Wiechert: (1)Haarausfall in der Langzeitbetrachtung. (2) Veränderungen der Mitochondrienparameter unter Oxyvenierung, Vitalstoffergänzung und intravasalem Laser.


Save the date – 16./17. Juni 2018 – Kongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. vom 16. Juni bis zum 17. Juni 2018 in Bremen.

” Save the Date”
Kongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.
vom 16. Juni bis zum 17. Juni 2018 in Bremen.

Sobald der Ablaufplan feststeht, sende ich selbigen nebst Anmeldeformular.


Mitochondriale Verjüngungskur mit Hilfe der Oxyvenierungstherapie

Lesen Sie hier, mit welchen Messparametern Sie die mitochondriale Gesundheit Ihrer Patienten erfassen und mit Hilfe der Oxyvenierung beeinflussen können.

Auf dem kommenden Jahreskongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. wird Prof. Dr. König über weitere Möglichkeiten referieren.


Zertifizierungskurs der Oxyvenierungstherapie am 28.10.2017 als Programmpunkt der Medizinischen Woche in Baden-Baden

Der nächste und letzte Zertifizierungskurs für die Oxyvenierungstherapie in diesem Jahr findet wieder auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden statt.
Der Veranstalter der Medizinischen Woche ist auch gleichzeitig die Kontaktadresse für die Anmeldung und auch für die Bezahlung der Kursgebühr.

Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Agenda:
• Geschichtlicher Hintergrund
Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT:
• Eosinophilie
• Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
• Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese
Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor:
• Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
• Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
• Begleitende Infusionstherapie
• Indikationen der IOT
• Fallbeispiele
Durchführung der IOT:
• Generelle Durchführung
• Notfallmedikation
Was muss der Patient während der IOT beachten?
• Nebenwirkungen
• Verhaltensregel für den Patienten
• Patientenaufklärungsbogen über IOT
Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Kosten für Mitglieder der Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie: 225 Euro inkl. MwSt. Nicht Mitglieder: 250 Euro inkl. MwSt.
Im Preis enthalten sind ein Mittagsbuffet und Getränke.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an:
Fax: +49 (0) 711/8931-370 oder
E-Mail: medwoche@medizinverlage.de
Teilnehmerbetreuung Kontaktdaten:
MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG
Daisy Dedner
Oswald-Hesse-Str. 50
70469 Stuttgart
Tel.: +49 (0) 711/8931-365 .

Hier geht es zur Anmeldung!


Zusammenfassung der Vorträge des Jahreskongresses der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e. V. vom 13./14. Mai 2017

1. Vortrag

Die Hygienehypothese der Oxyvenierungstherapie als Pseudoparasit, die Herr Dr. Kreutzer, Ehrenmitglied unserer Gesellschaft und Verfasser des Buches Intravenöse Sauerstofftherapie, begründet hat, konnte bestätigt werden. Studien an MS-Patienten zeigen, dass deren Autoimmunerkrankung unter Wurmbefall geringer ausfällt und die Krankheitsaktivität nach Beseitigung des Parasiten mit einem Anthelminthikum wieder zunimmt. Die dabei gemessene Eosinophilie ist für sich unbedeutend, da Versuche mit der Transfusion von eosinophilen Granulozyten diesen Effekt nicht zeigten. Wenn diese Eosinophilie aber in einer Informationskaskade über IL33 auf IL5 entstanden ist, dann treten die entzündungshemmenden Effekte, die mit dem Spiegel der eosinophilen Granulozyten korrelieren, auf. Diese beruhen zum Teil auf der Unterdrückung der TH1- und TH17-Suppression. Die Zytokinauswertung durch Frau Prof. Dr. habil. König vom MMD, der in meiner Praxis im Rahmen einer Oxyvenierungsserie erhobenen Proben, bestätigt, dass die im Rahmen der Oxyvenierung ansteigenden Werte der eosinophilen Granulozyten diese Interleukinkaskade durchlaufen. Somit ist es wissenschaftlich nachvollziehbar, dass die Oxyvenierung bei der MS-Erkrankung einen entzündungshemmenden Effekt haben kann und das mit dem Vorteil, dass der Pseudoparasit (das Sauerstoffbläschen in der Blutbahn) nach zwanzig Minuten wieder weg ist, dass er keine Mikronährstoffe frißt und er auch kein Hygieneproblem darstellt. Il-10 und IL-4 stehen nicht damit im Zusammenhang.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (45 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Vortrag-1-Kassel-Ende-2017.pdf

2. Vortrag

Prof. Dr. med. K.-J. Gundermann, der sich seit 1982 intensiv mit den Phospholipiden beschäftigt und seine Lehrtätigkeit in der Pharmakologie der Pommerschen Medizinischen Universität in  Stettin hat, trug mit vielen Beispielen die Bedeutung der hochungesättigten Phospholipide aus der Sojabohne in oraler und intravenöser Applikationsform vor. Der Schwerpunkt seiner Betrachtung lag dabei auf der Bedeutung für die Zellmembranerneuerung, die Leberentgiftung, die Mikrozirkulation und die Atherosklerose. Sehr anschlaulich verdeutlichte Herr Prof. Dr. Gundermann das Wirkprinzip in der Doppellipidmembran im Hinblick auf deren Fluididtät. Anhand des Aussehens der Akanthozyten gegenüber gesunden Erythrozyten konnte man am Beispiel einer alkoholbedigten Leberzirrhose nachvollziehen, wie sich Membranen verändern, wenn ihnen hoch ungesättigte Phospholipide fehlen. Sehr anschaulich war auch der Einfluss auf die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen sowie deren Effektivität auf die Mikrozirkulation. Ein Highlight war der Hinweis auf die Bedeutung der Phospholipide bei Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, denn oftmals nimmt man Veränderungen der Lipase und Amylase hinsichtlich therapeutischer Optionen recht hilflos hin. Interessante Doppelblindstudien gibt es bezüglich der Wirkung auf Lebererkrankungen, Dyslipidämie, Neurologie/Gehirn, Pankreas/Diabetes, Immunmodulation und Haut.  Hinsichtlich der Mikrozirkulation konnte Prof. Dr. Gundermann eindrucksvolle Bilder bei der diabetischen Retinopathie zeigen. Experimentelle Ergebnisse bezüglich der mitochondrialen Schädigung durch Alkohol und deren Regeneration unter dem Einsatz der Phospholipide lässt aufhorchen, wenn man mitochondriale Dysfunktionen korrigieren will. Der Einfluss auf die atherosklerotischenn Plaques zeigte an, dass es nicht zu Plaqueablösungen kommt und die Plaques sich von innen heraus um den eingelagerten Fettanteil verkleinern. Die im praktischen Alltag beobachtetetn Veränderungen der CHOl/HDL-Quotienten wurden sehr anschaulich durch die Strukturveränderung des HDL-Moleküls erklärt, welches unter dem Einfluss der Phospholipide mehr Cholesterin aufnehmen und zur Leber tragen kann. Diese Effekte verschwinden, wenn die Zufuhr der Phospholipide beendet wird. Untersuchungen an Hirnschnitten zeigen, dass die dendritische Verästelung unter der Versorgung mit Phospholipiden bei Mäusen nach 24 Monaten gegenüber der Kontrollgruppe  um mehr als das Doppelte ausgeprägt war und damit eine höhere Leistungsfähigkeit des Neocortex gegeben sein müsste. Versuche an Menschen zeigten eine deutliche Verbesserung des Mini Mental State Examination-Ergebnisses unter der Einnahme von POPhtCho = 1-Palmitoyl-2-oleoyl-PC und DLPhtCho = 1,2-Dilinoleoyl-PC, jeweils für sich alleine uns insbesondere in Kombination. Wir (Praxis Dr. Wiechert) sehen in unseren Laboruntersuchungen bei der Fettsäureanalyse der Erythrozytenmembran sehr oft einen Mangel an yLA  und nachfolgend an Di-Homo-y-Linolensäure, die antientzündlich im Gehirn wirkt. Dies liegt wohl an einer Funktionseinschränkung der Delta-6-Desaturase. Daher ergänze ich bisher immer y-LA in Form von Borretschöl. Die Aktivität der Delta-6-Desaturase verbessert sich unter der Einnahme von hoch ungesättigtem Phosphatidylcholin in den Lebermikrosomen auf fast das Doppelte der Ausgangsleistung. Nahezu jeder der Patienten, die in meine Praxis (Dr. Wiechert) kommen, haben eine eingeschränkte bis nicht nachweisbare Superoxiddismutaseaktivität (SOD). Das schränkt die Mitochondrienfunktion über den oxidativen Stress an Komplex 1 der Atmungskette und bei der Entgiftungskapazität von Umweltgiften stark ein. Neben Zn, Cu, Mn und Fe haben offensichtlich die mehrfach ungesättigten Phosphatidylcholine einen wesentlichen Einfluss auf die Aktivität der SOD und der Glutathionreduktase, wie Untersuchungen an den Hirnzellen von Ratten zeigen. Bei experimenteller Einengung der Harnleiter kommt es zu einem Rückstau des Urins in die Leber und dann zu einer Sauerstoffminderversorgung. Dadurch kommt es auch zur Abnahme der Aktivität von Antioxidantien und antioxidativen Enzymsystemen wie der SOD und des Glutathions und zu vermehrter Oxidation mit dem Nachweis von u.a. Malondialdehyd als Biomarker für oxidativen Stress. Solche Werte messe ich in meiner Praxis (Dr. Wiechert) auch ohne Ureterobstruktion regelmäßig. Gegenüber der Kontrollgruppe kann man unter der Phospholipidgabe experimentell nachweisen, dass sich dieses Ausmaß an oxidativer Schädigung nahezu halbiert und damit auch proentzündliche Substanzen wie Nuclear Faktor kappa B reduziert werden. Im Rahmen eines Ergometertrainings konnte nachgewiesen werden, dass die durchschnittliche Herzfrequenz sinkt, was ja auch von der Oxyvenierung bekannt ist. Somit gibt es hier evt. einen synergistischen Effekt.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (23 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/PPC-Therapie-Kassel-2017.pdf

3. Vortrag

Die Bedeutung des Vitamin E wurde uns von Herrn Schmidt-Philipp dahingehend verdeutlicht, dass alpha-Tocopherol die Wirkung der Tocotrienole kompetitiv behindert, weil es die Plätze in der Zellmembran besetzt. Trocotrienole, haben eine sehr kurze HWZ, zum Teil von nur 2,8 Stunden. Sie wirken aber antientzündlich (PGE2, Cox-2, iNOS, NFkB), antiangiogenetisch, antisklerotisch und in gewisser Weise sogar blutzuckersenkend. Die Einflussgrößen sind denen des Curcumins sehr ähnlich und es gibt synergistische Effekte zu den Wirkungen der Phospholipide. ES wurden Beispiele für dosisabhängige Wirkungen auf PGE2, weiße Flecken im Gehirn (Glioseherde), die hemmende Wirkung auf Brustzelllinien, synergistische Wirkung mit Chemotherapien, Wirkung bei Melanomen, Basaliomen, Warnhinweise bei Therapien mit Gerinnungshemmern und Krankheiten mit Blutungen vorgestellt.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (14 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/T3-Vortrag-oxyven.pdf

4. Vortrag

Die Apothekerin Frau Eva Herbert erläuterte synergistische Effekt einiger Aminosäuren zur Oxyvenierungstherapie. Speziell für die Durchblutungsverbesserung eignet sich eine Kombination aus L-Arginin, L-Citrullin, L-Ornithin. Da aus Ornithin auch Prolin entstehen kann, unterstützt es die Wundheilung und die Gefäßstruktur. Bei der Umwandlung von Arginin zu Cirtrullin entsteht über die  endotheliale NO-Synthetase eNOS zur Gefäßerweiterung und damit Blutdrucksenkung und Erektionsverstärkung, Thrombozytenaggregationshemmung, Förderung der Gefäßneubildung im Sinne der Umgehungskreisläufe und Verminderung der Plaquebildung. Arginin fördert periphere T-Tellen, die NK-Zellaktivität und die Phagozytoseaktivität der Makrophagen. Auf der endokrinologischen Seite wird die Bildung von Wachstumshormon angeregt, die Sekretion von Prolaktin, Insulin, Glukagon und Adrenalin gesteigert und die Spermatogenese unterstützt. Arginin verdrängt ADMA vom Rezeptor der NO-Synthethase. Homocysteinsenkende B-Vitamine und EPA sollten eine Arginingabe begleiten. Vitamin C und Taurin können unter Abwägung der Indikation bei der Oxyvenierung, siehe hierzu das Buch von Dr. Kreutzer, den oxidativen Stress senken und damit die Bildung von Peroxynitriten reduzieren.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (42 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/2017-05-Oxyven-Kongress-Kassel-mit-Notizen.pdf

5. Vortrag

Herr Wolfgang Blaß, Diplomchemiker und erfahrener Oxyvenierungstherapeut, berichtet über die Eigenschaften von Bor, dessen Vokommen, seiner geschichtlichen medizinischen Bedeutung und eer heutigen Anwendung in der Ophthalmologie udn in Indien in der spermiziden Wirkung. Heute werden mit einem Bormangel Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose, menopausalen Symptomen, Prostatakarzinom und Konzentrationsstörungen in Verbindung gebracht. In Pflanzen ist Bor essentiell. Bei den Menschen sind ältere Menschen, Alkohol-und Cklorkonsum und Mg-Mangel die bekannten Risikofaktoren eines Bormangels. Der höchste Borgehalt befindet sich beim Menschen im Skelett. Bor gilt als OH-Gruppen-Donator und kann COX-2, LOX-”, PGE2, Leukotriene, NFkB senken, die Bildung von Testosteron und Östrogen verbessern, PSA senken, Hyaluronidaseaktivität senken, es reguliert den CA-Mg-Haushalt und das Verhältnis von 25-OH-D3 zu 1,25-OH-D3. Eine Hemmung von Cox1 ud Cox-2 vermehrt vermehrt die Leukotriene über die Lox gebildet.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (14 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Bor-ein-neues-Spurenelement.pdf

6. Vortrag

Dr. Bernd-Michael Löffler vertiefte das Thema Bor aus Evolution und seiner Praxiserfahrung heraus. Bor stabilisiert die Zellmembranen, wirkt antineoplastisch (Prostata, Gebärmutterhals, Lunge, Multiple Lymphome, Non-Hodgkin-Lymphome), antiinflammatorisch, fettsenkend, stimuliert das Knochenwachstum im Sinne der Elastizität der trabekulären Knochenstruktur und der Stabilität der Kortikalis. Erhöhte Calcium- und Phosphatwerte im Serum lassen auf einen Bormangel und erhöhte 1,25-OH-D3-Werte schließen. Calcium Fructoborat soll auch eine CRP-senkende Wirkung haben.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (41 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Bor_gr.pdf

7. Vortrag

Prof Dr. habil. Brigitte König der Universität Leipzig stellte heraus, dass die Oxyvenierung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ohne Ernährungsumstellung erreichen kann, dass die Auswirkung der Nahrungsmittelunverträglichkeit auf den EPX-Spiegel im Stuhl, vermindert wird. Die Wirkung der IOT bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist ja schon bekannt. In der Vorbereitung auf diese Quintessenz wurden die verschiedenen Einflüsse zur Entstehung und Ausprägung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verwiesen. Dabei kam auch der Darm-Blutschranke eine besondere Bedeutung zu. Unter den vielen Einflüssen wurde dann die Funktion des angeborenen Immunsystems herausgegriffen, da es dafür keine Antikörpernachweise und keine Gedächtniszellen gibt und dieser Einfluss vielen noch unbekannt ist. Frau Prof. Dr. König hatte sich allerdings bereits 1984 mit dieser Thematik beschäftigt. Das Zerbersten der Immunzellen des angeborenen Immunsystems, also der neutrophilen, eosinophilen und basophilen Granulozyten mit der Freigabe ihrer Inhalte an reaktiven Sauerstoffspezies und Zellmaterialien, also nukleärer und mitochondrialer DNA soeie den Zellorganellen, die auch die Funktion von sogenannten Danger-Molekülen (DAMPs) übernehmenbilden Netze, die eigentlich der Abwehr von Krankheitserregern geltenDiese Dangermoleküle erhöhen auch den IL-1-ß-Spiegel, den zu senken die Oxyvenierung in der Lage ist, wie der Vortrag über den IL-1ß/IL-1-RA-Vortrag aus dem letzten Jahr anschaulich bewies. Ohne diese IOT und vor allem ohne die Veränderung der Ernährungsweise, wird aus dreimal täglich Essen einer Unverträglichkeit ein inflammatorischer Dauerstress. Die Nahrung nährt uns dann nicht mehr, sondern macht uns krank. Sie stehen sogar im Verdacht der Krebsförderung. Dieses Ausmaß der Nahrung auf das angeborene Immunsystem erfaßt der ALCAT-Test. Dieses angeborene Immunsystem nimmt über OXPHOS Einfluss auf das adaptive Immunsystem und somit auf die mitochondriale Dysfunktion! Somit verändert sich der gut zu messende mitochondriale bioenergetische Index.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (33 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Alcat-OXY-Endfassung.pdf

8. Vortrag

Reduziertes Glutathion, das Antioxidans an Komplex IV der Atmungskette und Substrat der Glutathion-S-Transferasen, vorgetragen von den HPs Aurelia von Linden und Lorenz Geßwein.
Mitochondrien sind die Kraftwerke und die Intelligenz der Zelle. Sie kommen in allen zellkernhaltigen Zellen vor und sind für die oxidative Phosphorylierung da. Ist dieser Prozess gestört, geht der Körper in ein Notlaufprogramm mit gebremster Funktionalität. Ein therapierbares Therapieerfolgshindernis ist der Ausgleich des Glutathionmangels. Dieses kann man mit der Optimierung der Versorgung mit den Bausteinen des Glutathions und der Bausteine der mitochondrialen Funktion generell versuchen zu erreichen und man kann ein Endprodukt, das acetylierte somit reduzierte S-Acetylglutathion geben. Die Effektivität dieser mitochondrialen Leistung kann man mit dem mitochondrialen bioenergetischen Index überprüfen. Es wurde ausführlich über die wichtigsten biochemischen Wirkungen der reuzierten Form des Glutathions gesprochen, wie sie PD Dr. med. hail. G. Ohlenschläger aufgeführt hat. Daraus ergibt sich ein sehr breites Therapiespektrum, denn die mitochondriale Funktion muss bei jeder Erkrankung optimiert werden. G-SH ist die aktive und G-S-S-G ist die inaktive Form. Die Wirkung geht also von der -SH-Gruppe aus, die in der vorgestellten Form nun acetyliert  und damit stabilisiert ist. Längerfristige oder großzügige Gaben von G-SH gelte es wegen einer Feedback-Hemmung auf die körpereigene Synthese der Glutathionsynthetase zu meiden. Die HWZ von G-SH beträgt 1,6 Minuten. Die körpereigene Reduktion muss dann durch ein Team anderer Antioxidantien geregelt werden. (Der Libero unter diesen Antioxidantien ist die a-Liponsäure; ergänzt der Autor der Zusammenfassung). Der Austausch der SH-Gruppe durch -C(O)CH3 maskiert die -SH-Gruppe. Dort hängt dann S-C(O)CH3-Glutathion. Diese Acetylgruppe kann der Körper wie bei ACC oder ASS wieder abspalten. Ob er es tut, wissen wir nicht. Wenn er es nicht tut, könnte das erklären, warum der intrazellulär Gehalt an reduziertem Glutathion ansteigt. Wenn er es aber nicht tut, dann wirkt es auch nicht antioxidativ. Dieses Fragen wurden mir im Nachgang gestellt. Herr Geßwein erklärt diese Frage so, dass der fehlende Feedbackmechanismus auf die Glutathionsynthetase den Anstieg des reduzierten intrazellulären G-SH erklärt, dass das acetylierte den Mehrbedarf an  dem reduzierten Glutathion abgedeckt hat. Die Praxis zeigt auch, so Herr Geßwein, dass die therapeutischen Erfolge eintreten. Diese Substanz gibt es für die orale und die intravenöse Anwendung.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (14 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Handout-Entwurf.pdf

9. Vortrag

Dr. Löffler trug noch zum Thema der Borreliose und dem Einfluss von Sauerstoff vor.
Borrelien suchen bradytrophe und sauerstoffminderversorgte Regionen auf, um sich dort zu vermehren. Daher findet man sie in Gelenken und an Sehnenansätzen, in den Lymphspalten der Haut bei Erythema migrans, aber auch im Gehirn. Zu dem momentanen Stand des Wissen verwies er auf die Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. Bei der chronischen Borreliose verwies er auf eine Studie, die nachweist, dass lange Antibiotikagaben in diesen Fällen keinen therapeutischen Nutzen erbringen. Das wurde an anderer Stelle ebenfalls bestätigt. Bezogen auf Borrelia burgdorferie wird sogar explizit von einem Placebo-Effekt gesprochen. Trotz Antibiose erkranken etwa 20% der Betroffenen die chronische Borreliose. In den 90er Jahren behandelte man in den USA die chronische Borreliose (chronic Lyme-Disease CLD)  mit hyperbarer Sauerstofftherapie. Welche Einfüsse die Genexpression der Borrelien (OspC, DbpA, VlsE) hat und welche Sauerstoffdosierungen zu welchen Ergebnissen führen. OspC, DbpA, VlsE nahmen in sauerstoffarmem Gewebe zu, während VraA abnahm. OspA ist unabhängig vom Sauerstoffgehalt. PPCR-Analysen zeigten, dass ein Abfall des napA den Anstieg von OspC, DbpA, VlsE erlaubte, flaB ist ebenfalls nicht von Sauerstoff beeinflusst. Da die Titer der Antikörper gegen Borrlien nicht für die Beurteilung des Therapieverlaufsgeeignet sind und man auch Symptome und nicht die Laborwerte therapiert, muss man sich nach verlässlichen Bezugsgrößen umschauen. Der LTT bietet hier eine Lösung. Dieses gelingt für Borrelia burgdorferi sensu strictu, Borrelai afzelii und Borrelia garinii wobei OspC mitbestimmt wird, um seronegative und seropositive Patienten von kranken unterscheiden zu können. 1480 untersuchte Patienten validieren diesesn Test. Die Antikörperergebnisse waren in 79,8% der Fälle vergleichbar. 18% waren serologisch positiv und im LTT negativ. Hauptsächlich hatten diese Patienten eine erfolgreiche Antibiose hinter sich. 2,2% hatten eine negative Serologie und einen posistiven LTT. Herr Dr. Löffler stellte dann einen Patienten mit erfolgreicher IHHT-plus hochosierter Vitamin-C-Infusion und Kadenwurzelnachbehandlung vor. Eine Untersuchung an Waldarbeitern untersuchte ob es eine Korrelation zwischen niedrigen Vitamin E, A und C-Spiegel und positiven Borrelien-AK gibt. Niedrige Vitamin A und E-Spiegel, nicht aber C-Spiegel, wurden in der Gruppe der Borrelien-IgM- und IgG-positiven Waldarbeiter gefunden. Von Borreliose betroffenene Menschen haben oft niedrige Eisen- und Manganspiegel, da die Borrelien dieses Elektolyte für ihre Superoxiddismutase vereinnahmen und damit ihre Virulenz steigern. Was kann die Oxyvenierung? Das müsste erforcht werden. Die Sauerstoffbläschen sind ja nur in dem Venengeflecht der infundierten Extremität vorhanden. Um die Borrelien aus dem Versteck zu locken, müsste man die Methode des nichtblutigen Aderlasses  praktizieren und die zu infundierende Sauerstoffmenge dieser Reihenfolge folgend in die wiederdurchblutete Extremität infundieren. Mal sehen, ob sich jemand findet, der diese Variante neu entdeckter alter Therapieansätze ausprobieren möchte.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (49 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Borreliose-Fallbeispiel_Vortrag.pdf

10. Vortrag

Simone Riecke stellte einen Fall aus dem rheumatischen Formenkreis vor. Die Oxyvenierung führte nach einer Pause zum zweiten Mal reproduzierbar neben der Ernährungsumstellung, der Darmsymbioselenkung und Behandlung des Leaky-Gut Syndroms, der Ergänzung mit antientzündlichen Natursubstanzen und Infusionen dazu, dass der Patient kein Cortison oder Sulfasalazin mehr benötigte, dass der CRP-Wert an den Rand der Nachweisgrenze fiel und der RheumaIgM-Elisa von 26  auf 11 IU/ml fiel. Die eosinophilen Granulozyten waren unter der Oxyvenierung auf maximal 8,8% gestiegen. Es bestand weiterhin eine Lymphopenie.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (32 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Oxyvenierung-im-rheumatischen-Formenkreis.pdf

11. Vortrag

Sabine Fischer stellte einen MS-Fall vor. Die Patienten war seit 15 Jahren mit der MS-Diagnose versehen und verspürte zunehmende Verschlechterung des Gehvermögens, das rechte Bein krampfte wiederholt. Neben der Oxyvenierung kamen manuelle Therapien, CST inkl der Nahrungsmittelunverträglichkeitsanalyse und Umstellung nach dem ProImmun-M-Test und orthomolekulare Unterstützung zur Anwendung. Die Oxyvenierung führte über Phasen der vermehrten Müdigkiet zu verbesserter Leistungsfähigkeit  zu dem Verlust der Krampfneigung des Beines bis hin zu grippeähnlichen Symptomen mit dann erneuter Müdigkeit. An diesem Punkt wurde die Therapie dann pausiert. Das Envolumen lag bei 40 ml mit 2ml/Minute. Es wurde auch Interleukine bestimmt und dokumentiert. Hierfür müssen wir noch die genauen Messzeitpunkte definieren, damit man die Gegenregulationen auf den Oxyvenierungsreiz auch vergleichbar dokumentieren kann.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (32 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Oxyvenierungskongress-2017-SabineFischer-FD.pdf

12. Vortrag

Stefan Marzinowski dokumentierte die Wirkungen der  Oxyvenierung auf den Blutfluss anhand der Dunkelfeldmikroskopie. Anfänglich löste der oxidative Reiz eine Vermehrung der Geldrollenphänomene aus, die dann aber nach einigen Anwendungen ausblieb und ein verbessertes Dunkelfeldbild erzeugte. Anhand dieser Abfolge von Filmen möchte er das Prinzip der Hormesis verdeutlichen. So hilft nicht immer viel auch viel. Dieses muss man auch bedenken, wenn man den regulativen Reiz der Oxyvenierung durch zusätzliche Infusionen, wie z.B. Vitamin C übersteuert. Dazu hat er nach der 5. Oxyvenierung einem mit der Oxyvenierung erfahrenen Probanden, er bekam 45 ml Sauerstoff mit 2 ml/Min, eine Infusion mit 7,5 g Vitamin C gegeben und das Blutbild im Dunkelfeld gefilmt. Dieses hat er dann über 15 Stunden betrachtet und mit der Blutprobe vor der Vitamin-C-Gabe verglichen. Schauen Sie sich die Videos doch an! Mitglieder der Gesellschaft haben mit Ihren Zugangsdaten auch Zugriff auf die Präsentationen.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als Powerpoint-Datei (7 Seiten mit 10 Videos) Größe: 1,3 GB:
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Oxy-im-Dunkelfeld.pptx
Kostenlosen Powerpoint-Viewer herunterladen:
www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=13

13. Vortrag

Dr. med. Dirk Wiechert stellte noch eine Fallserie hinsichtlich der Behandlung des Haarausfalls mit und ohne Oxyvenierungstherapie, aber immer der Sanakintherapie vor. Die Behandlungszeiträume umfassten Zeiten von 3 bis 6 Monaten. Ein Aufhalten des Haarausfalls trotz weiterer Stressoren und dem Absetzen der hormonellen Unterstützung, aber auch vorübergehender Mehrausfall von Haaren, wie man es auch regenerativen Phasen kennt, sind zu beobachten, wie die Bilder auch zeigen. Ein neues nachhaltiges Wachstum konnte in der bisherigen Behandlungsserie nicht belegt werden. Die Therapien laufen weiter und können im nächsten Jahr mit weiteren Bildern erneut gezeigt werden.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (23 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Kongress-der-Internationalen-Gesellschaft-fuer-Oxyvenierungstherapie.pdf

Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 13. und 14. Mai 2017 in Kassel

Der nächste Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. findet am 13. und 14. Mai 2017 wieder im Ramada City Centre Hotel in Kassel statt.
Es besteht ein reserviertes Kontingent von 50 Zimmern zu 99,- €/Nacht und Person mit Frühstück, das vier Wochen vor dem Kongresstermin wieder in den freien Verkauf geht. Bitte reservieren Sie sich den Termin und buchen Sie zeitnah ein Zimmer!
Die Jahresversammlung der Gesellschaft wird am 13.05.2017 um 11:00 Uhr 2017 wieder vor dem eigentlichen Kongress stattfinden.
Die Themen des Kongresses sollen wieder direkter mit der Oxyvenierung gekoppelt sein. Daher ergeht hier der Aufruf an die Mitglieder oder auch an Therapeuten, die nicht Mitglied der Gesellschaft sind, sich mit einem 15-Minuten-Vortrag als Fallvorstellung oder Auswertung interessanter anderer Parameter in einer Therapieserie, zu beteiligen. Im Zweifel kann der Kongress am Sonntagmittag oder am Samstagabend noch etwas verlängert werden. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung, damit ich den Zeitplan anpassen kann. Das jetzige Programm ist deutlich auf den Praxisbezug der Oxyvenierung ausgerichtet. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnahme und kollegialen Austausch. info@oxyvenierung.com

 

Das Kongressprogramm:

 

Samstag, 1. Kongresstag

ab 10:30: Eintreffen der Teilnehmer, Registrierung und Besuch der Aussteller

 

11:00: Mitgliederversammlung  Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

 

12:00: Besuch der Ausstellung und Willkommenssnacks, Kaffee, Tee, Softdrinks, Wasser

 

13:00: Eröffnung des Kongresses

13:15: Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Karl-Josef Gundermann über die Bedeutung der Phospholipide (Gefäßerweiterung, Zellmembranerneuerung, Leberentgiftung,
Auflösen arteriosklerotischer Plaques) 45 Minuten

14:00: Herr Blaß über Bor unter der Betrachtung eines mit der  Oxyvenierung eng vertrauten Biochemikers, 15 Minuten plus Diskussion

14:15: Dr. Löffler über Bor, ein Ultraspurenelement, das z.B. für die Haarqualität, aber auch die Bildung von Testosteron und Östrogen
sowie die Funktion des Gelenkknorpels wichtig ist
. 45 Minuten

15:15 – 16:00 Pause (Kaffee, Tee, Softdrinks, Snacks)

16:00: Prof. Dr. B. König über die Bedeutung der Interleukine und deren Veränderung durch die Oxyvenierung, es werden auch die Forschungsergebnisse zur Untermauerung
der, von Dr. Kreutzer postulierten, Hygienehypothese anhand der von den Eosinophilen produzierten Interleukine vorgestellt. 75 Minuten inkl. Diskussion

17:15:
Herr Schmidt-Philipp über die Besonderheiten der Tocotrienole aus der laufenden Forschung, 15 Minuten

19:30: Gemeinsames Abendessen. Ohne Getränke bereits im Kongresspreis enthalten.

 

Sonntag, 2. Kongresstag

09:00: Frau Herbert, Apothekerin der Arnika-Apotheke in Unterhaching über Aminosäuren, nicht nur im Rahmen der Oxyvenierungstherapie, 30 Minuten

09:30: Prof. Dr. B. König Wenn die Ernährung die Genesung verhindert. Wo liegt die Schnittmenge der Nahrungsmittelunverträglichkeit mit der Oxyvenierung,
was kann man sinnvoll kontrollieren? 30 Minuten 

10:00: HP Aurelia von Linden und HP Lorenz Geßwein  über S-Acetyl-L-Glutathion, das Antioxidans am Komplex IV der Atmungskette
und Substrat der Glutathion-S-Transferasen  30 Minuten

10:30: Diskussion zu den drei Vorträgen

10:40-11:10 Pause (Kaffee, Tee, Softdrinks, Snacks)

Fallberichte

11:10: Dr. Löffler über Borreliose und Oxyvenierung, 15 Minuten

11:25: Dr. med. F. Migeod über den fünfjährigen Verlauf einer Kardiomyopathie bei rezidivierendem Mammakarzinom unter wöchentlicher Oxyvenierung
und Vitamin C intravenös
, 15 Minuten

11:40: Dr. Wiechert über die Oxyvenierung in Kombination mit der Sanakintherapie bei Haarausfall, insbesondere bei Frauen, 15 Minuten

11:55: Simone K. Riecke, Heilpraktikerin, über einen Fall mit Oxyvenierung aus der Praxis, 15 Minuten

12:10: Stefan Marzinowski, Heilpraktiker, über die Wirkung der Oxyvenierung auf das Blut, dargestellt an der Dunkelfeldmikroskopie, 15 Minuten

12:25: Dr. med. Klaus Jacobitz über “Diabetischer Fuß mit Gangrän und Ostheolyse”. Der Fall ist dokumentiert mit Röntgenbildern.
             Der Knochen war lt. Röntgenbild verschwunden und ist nach regelmäßiger Oxy wieder nachgewachsen. 15 Minuten

12:40:  Abschlussdiskussion und anschließend Ende des Kongresses mit noch bestehender Möglichkeit des Besuches der Ausstellung, die mit abnehmendem Interesse abbaut.

 

Bei folgenden ausstellenden Sponsoren bedankt sich die Gesellschaft für die Unterstützung:

Arnika-Apotheke

Institut für mitochondriale Medizin

Viktoria-Apotheke Saarbrücken

Commit GmbH

Scientific Biotech GmbH

Labor Biovis

Cellfood

Oxyven GmbH

Sanomega GmbH

Tricutis Schmidt-Philipp GmbH

MGB food company  Wir werden auch glutenfreie Produkte dieses Sponsors in den Pausen anbieten. Nudeln, Müsl etc. können Sie vielleicht am Stand verköstigen.

ALCAT-Europe

Husarenapotheke

Kaiser Friedrich Pharma

boso – Bosch + Sohn Germany

 

Anmelden kann man sich hier.


Der nächste Zertifizierungskurs für die Oxyvenierung findet am 04.03.2017 statt.

Zertifizierungskurs für Oxyvenierung

Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Agenda:

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT:

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Hier geht es zu dem Anmeldeformular.


Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 13. und 14. Mai 2017 in Kassel

Der nächste Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. findet am 13. und 14. Mai 2017 wieder im Ramada City Centre Hotel in Kassel statt.
Es besteht ein reserviertes Kontingent von 50 Zimmern zu 99,- €/Nacht und Person mit Frühstück, das vier Wochen vor dem Kongresstermin wieder in den freien Verkauf geht. Bitte reservieren Sie sich den Termin und buchen Sie zeitnah ein Zimmer!
Die Jahresversammlung der Gesellschaft soll im kommenden Jahr wohl wieder an den Anfang des Kongresses gestellt werden, so denke ich an den 14.05.2017 um 11:00 Uhr.
Die Themen des Kongresses sollen wieder direkter mit der Oxyvenierung gekoppelt sein. Daher ergeht hier der Aufruf an die Mitglieder oder auch an Therapeuten, die nicht Mitglied der Gesellschaft sind, sich mit einem 15-Minuten-Vortrag als Fallvorstellung oder Auswertung interessanter anderer Parameter in einer Therapieserie, zu beteiligen. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung, damit ich den Zeitplan erstellen kann. Für solche Vorträge sollen 60% der Kongresszeit eingeplant werden. info@oxyvenierung.com
Wir haben schon interessante Referenten und neue Forschungsergebnisse der Oxyvenierung auf der Agenda.
Auf den 5. Humanmedizinischen Tagen 2016 in Bingen habe ich einen Fachvortrag zur Oxyvenierungstherapie gehalten, den mein Praxismitarbeiter, Herr Rodenbusch, für Interessierte gefilmt und online gestellt hat.


Der nächste Zertifizierungskurs für die Oxyvenierungstherapie auf der Medizinischen Woche Baden-Baden 2016

Auf vielfachen Wunsch, dass so ein Kurs weiter südlich stattfinden solle, haben wir uns um einen solchen Ort und Termin bemüht. Dabei sind wir auf das schöne Baden-Baden und die dortige Medizinische Woche Baden-Baden 2016 gestoßen. Die Organisation der Örtlichkeit und des Anmeldeverfahrens und der finanziellen Abwicklung wird dieses Mal durch die Kongressleitung gewährleistet.

Tagesseminar am Samstag, 29. Oktober 2016, Uhrzeit: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Palais Biron – Salon Merkur
Tagungshaus der Wirtschaft Lichtentaler Straße 92, 76530 Baden-Baden

Dr. med. Dirk Wiechert, Facharzt für Allgemeinmedizin und 1. Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie leitet diesen Kurs als Referent.

Die Organisatoren haben bei der zuständigen Ärztekammer Forbildungspunkte nach CME beantragt.

Hinweise zum Kursinhalt und zur Anmeldung finden Sie auf der hier verlinkten Beschreibung und im folgenden Text:

Zertifizierungskurs für Oxyvenierung
Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis
Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.
Agenda:
 Geschichtlicher Hintergrund
Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT:
 Eosinophilie
 Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
 Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese
Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor:
 Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
 Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
 Begleitende Infusionstherapie
 Indikationen der IOT
 Fallbeispiele
Durchführung der IOT:
 Generelle Durchführung
 Notfallmedikation
Was muss der Patient während der IOT beachten?
 Nebenwirkungen
 Verhaltensregel für den Patienten
 Patientenaufklärungsbogen über IOT
Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren
Die Auswertung erfolgt in der Woche nach dem Kurs. Die Ergebnisse und das Zertifikat werden zugeschickt. In unklaren Fällen rufen wir Sie zu einem klärenden Gespräch an.

Hier geht es zum Anmeldeformular für den Kurs im PDF-Format
.

In der Ausstellerliste der Medizinischen Woche Baden-Baden ist auch die Firma Oxyven mit dem neuen Gerät zur intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger vertreten.

Vereinsmitglieder haben wie immer einen Preisvorteil. Ein per Mail geschickter Mitgliedsantrag vor Kursanmeldung kann diesen Vorteil auch noch für jetzige Nichtmitglieder sicherstellen.

Das Bettenkontingent in Baden-Baden könnte begrenzt sein, daher sollten Sie sich frühzeitig danach umschauen, falls Sie übernachten wollen.


Forschung „aus der Praxis für die Praxis“ – Zusammenfassung des Kongresses in Abstract-Form

Forschung „aus der Praxis für die Praxis“

 

Dem Anliegen unseres diesjährigen Jahreskongresses „Aus der Praxis für die Praxis“ konnten wir voll und ganz gerecht werden. Renommierte Referenten und Buchautoren gewährten in spannenden Vorträgen Einblick in ihre Forschungsergebnisse und unterlegten diese teilweise mit plakativen Fallbeispielen und anschaulichem Material. Trotz unterschiedlicher fachlicher Schwerpunkte zeigte sich die gemeinsame Schnittmenge als zentrale Botschaft: Das komplexe Stoffwechselgeschehen – zellulär wie auch intrazellulär – verständlich zu machen mit einem Hauptaugenmerk darauf, eventuelle Therapieblockaden zu eliminieren, etwa durch Ausleitung von Toxinen sowie durch gezielte Supplementierung von Nährstoffen. Trotz des straffen Vortragsprogramms war das Publikum mit großer Aufmerksamkeit dabei. Die positive Resonanz auf die außerordentlich große Qualität der Vortragsinhalte und deren kurzweilige Darstellung bestätigte uns einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Referenten, die sich die Zeit nahmen, ihre Erkenntnisse mit uns zu teilen sowie allen Ausstellern für die Bereicherung durch ihre Präsentationen und ihr Sponsoring.

 

Dr. Dirk Wiechert moderierte die Veranstaltung und leistete durch eine eigene Falldokumentation einer schweren Colitis ulcerosa unter dem positiven Einfluss der Oxyvenierung anhand nachgewiesener Laborparameter auch als Referent einen Beitrag zum Programm. Als Prüfarzt betreut Dr. Wiechert aktuell eine Colitis ulcerosa-Studie mit Sojalezithin. Hintergrund ist, dass die derzeit als Standardtherapie übliche Behandlung von Patienten mit milder bis moderater ulzerativer Colitis mit Kortikosteroiden als Zweitlinientherapie bei unwirksamer Mesalazinbehandlung zu zahlreichen Nebenwirkungen führen kann. Sojalezithin wird eingesetzt, weil es in vorherigen Studien gute Wirkung auf die Schrankenstörung der Darmbarriere als ursächlichen Therapieansatz zeigte. Somit passt dieser moderne Studienansatz sehr gut in sein medizinisch-diagnostisch-therapeutisches Grundverständnis.

Kontaktdaten Dr. Dirk Wiechert: www.dr-wiechert.com

 

Dr. Reinhard Wähler, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei der Firma Tisso, referierte über chronische Entzündungen und deren Ursachen im Darm sowie über Präbiotika und deren Einfluss auf die Behandlung des Metabolischen Syndroms. Ein besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die Definition und Konsequenzen des Metabolischen Syndroms sowie auf Kausalketten, die mannigfaltige Symptome zur Folge haben können, welche wiederum in der Regel mit Entzündungen einhergehen. Er erläuterte darüber hinaus, warum Standardtherapien zu chronischen Entzündungen, einem „Leaky-Gut Syndrom“ sowie sogar zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen führen können. Auf der Basis einer differenzierten Ursachenfindung beschrieb Dr. Wähler mögliche Therapieansätze. Dabei unterstrich er die Relevanz der Gesunderhaltung der Darmbarriere und ging auch auf die Rolle von Butyrat bei der Fermentation von löslichen Ballaststoffen als regulierende Substanz für die Darmgesundheit ein. Butyrat sei zudem ein hervorragender Kandidat für einen Tumorsuppressor-Metaboliten. Mehr als 100 publizierte Studien würden das Potenzial belegen, dass Butyrat anti-proliferativ und pro-apoptotisch auf Tumorzellen wirke.

Dr. Reinhard Wähler ist über die Firma Tisso in Wenden erreichbar.

www.tisso.de

 

Die Mikrobiomanalyse war das Vortragsthema von Dr. Burghard Schütz von der Firma Biovis. Er ist Experte im Bereich der Stuhl- und Darmflora-Diagnostik. Angesichts von gegenwärtig mehr als 1.000 Analysemöglichkeiten beleuchtete er die Frage: Was wird warum getestet und was ist die Quintessenz für Therapeuten? Die Aufklärung des Darm-Mikrobioms sei schwierig, gelinge aber über Anzuchtmethoden sowie neuerdings auch über genetische Verfahren. Darmbakterien beeinflussen den Menschen auf vielfältige Weise. Sie schützen durch Aufbau einer Kolonisationsresistenz vor endogenen Infektionen, indem sie das Darmmilieu verändern und Rezeptoren an den Schleimhäuten besetzen. Dadurch wird das Immunsystem der Mukosa (Darmschleimhaut) aktiviert und die Bildung sowie Sekretion von sekretorischem Immunglobulin A reguliert. Dr. Schütz beleuchtete die Rolle der Artenvielfalt sowie deren klinische Relevanz im Mikrobiom für immunulogische und neuropsychologische Erkrankungen.

Dr. Burghard Schütz ist über die Firma biovis’ Diagnostik MVZ GmbH in Limburg erreichbar.

www.biovis.de

 

„Gase aus dem Dünndarm – moderne Diagnostik für das Reizdarmsyndrom“ lautete der Titel des Vortrags von Philipp Nedelmann, der sich aus dringenden persönlichen Gründen von Marie Waller, Prokuristin seiner „Praxis für gesundes Leben“, vertreten ließ. Diagnostische Schwerpunkte des Praxisteams basieren auf der Labordiagnostik, der VNS-Analyse, mit der sich die Herzratenvariabilität messen lässt, sowie auf dem sibolab-Atemgastest auf Wasserstoff und Methan. Fehlbesiedelte Bakterien im Dünndarm sind in den meisten Fällen die Ursache für Reizdarmbeschwerden. Der Atemtest erweist sich als probates und effektives Mittel, um eine solche Fehlbesiedlung zu diagnostizieren, da die das Problem verursachenden Bakterien Gase produzieren, die über die Lunge ausgeatmet werden. Bei den etablierten Atemtests, wie sie bei Gastroenterologen zum Einsatz kommen, werden nur die Wasserstoffwerte gemessen. Das ermöglicht keine gezielte Differenzierung mit der Folge, dass betroffene Patienten ihre Beschwerden nicht wirklich loswerden, denn ein negativer Wasserstoff-Atemtest hat nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Inzwischen sei jedoch bekannt, dass eine Reihe von pathogenen Bakterien Methan produzieren. Der sibolab-Atemtest, der auch Methan produzierende Bakterien beinhaltet, lasse eine differenziertere Diagnostik und somit auch eine gezieltere Therapie zu. Eine Auswertung der Gasmengen über die Zeitachse erlaubt eine annähernde Lokalisation der Fehlbesiedlung. Die „Praxis für gesundes Leben“ bietet eine entsprechende Diagnostik an, die sich gerade bei so genannten austherapierten Patienten mit dem Reizdarmsyndrom bewährt hat.

Phillip Nedelmann und Marie Waller sind über www.philippnedelmann.de und über http://sibolab.de/ erreichbar.

 

Anja Noa Koch widmete sich dem Thema „Eosinophilie und neutrophile Reaktionen auf Nahrungsmittel und Nahrungsbestandteile“. Intoleranzen fördern chronische Entzündungsprozesse und schwächen das Immunsystem und den Stoffwechsel. Ständig anhaltende Abwehrreaktionen der weißen Blutkörperchen verursachen im Organismus chronisch-entzündliche Prozesse, auf deren Grundlage sich eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden entwickeln können. Die unmittelbare Reaktion der aktiven weißen Blutkörperchen mit potenziell relevanten Nahrungsmittelextrakten entspricht annähernd den Verhältnissen im lebenden Organismus. Rückschlüsse auf die im Körper stattfindenden Prozesse liegen also nahe. Steckenpferd der Firma Alcat Europe, für die Frau Koch als Prokuristin tätig ist, sind Lebensmittelintoleranzen, Unverträglichkeiten gegenüber Chemikalien, Medikamenten, sogenanntem functional food und Gluten. Im Gegensatz zur klassischen Typ I Allergie, die durch eine Sofortreaktion des Immunsystems gekennzeichnet ist, setzt die Nahrungsmittelunverträglichkeit dieser Granulozyten leicht verzögert, aber doch innerhalb kurzer Zeit ein und hat kein Antikörperkorrelat. Durch toxische, immunologische oder pseudoallergische Immunreaktionen kommt es zu unterschiedlichen Wirkungen auf den Stoffwechsel des Körpers, die alle Teile und Systeme des Organismus betreffen können. Mittels des Alcat-Tests können Komponenten der körperlichen Abwehr näher untersucht werden. Er liefert therapierelevante Messparameter gerade bei Fällen, bei denen aufgrund anderer Laborergebnisse keine Antikörper nachweisbar sind. Hierbei geht es um die Leukozyten im Allgemeinen und die eosinophilen und neutropilen Granulozyten im Besonderen. Letztere repräsentieren die wichtigste Abwehrfunktion des angeborenen Immunsystems und sind bei Intoleranzen diejenigen, die die entsprechenden Lebensmittel bekämpfen, sofern der Körper sie als „potenziell bedrohlich“ interpretiert.

Anja Noa Koch ist erreichbar über http://alcat-europe.de

 

Der Dipl.-Chemiker Wolfgang Blass beschäftigte sich mit der „Auswirkung der IOT auf die Verjüngung der Erythrozyten im Rahmen der indirekten Hypoxie“ anhand über viele Jahre erhobener Messdaten von Leistungs- und Mittelklasseportlern sowie Untrainierten verschiedener Altersklassen, bei denen er sich am Erythrozytenanteil ohne und mit IOT orientierte, um den positiven therapeutischen Nutzen der IOT zu untermauern. Messdaten alter versus junger Erythrozyten und der dabei veränderten intrazellulären Bestandteile sowie Dunkelfeldmikroskopaufnahmen belegten seine Ausführungen. Darüber hinaus äußerte er sich zu einer fallweise gezielten Substitution insbesondere von Mineralien und Spurenelementen, wobei er besonders die Bedeutung von Selen als Bestandteil der Glutathionperoxidase erwähnte und darauf verwies, dass Deutschland Selen-Mangelgebiet sei. Für die Steigerung der Aktivität der Glutathionperpxidase mittels der IOT konnte schon früher der Nachweis erbracht werden.

Wolfgang Blass, Chemnitz, Tel. 0371 – 519495

 

Anstelle des Vortrages von Dr. Antonio Carlos Romanello aus Brasilien, der verhindert war, referierte Frau Dr. Dorit Schuller über die Evidenzsynthese aktueller Studien zur IgG-basierten Eliminationsdiät. Dabei betonte auch sie die große Bedeutung des ursächlichen Erkennens, Verstehens und Therapierens von Erkrankungen unter Berücksichtigung einer Ernährungstherapie. Die gängige Meinung, dass alle chronischen Entzündungen auf den beiden Säulen Umwelt und Genetik stehen, ergänzte sie um die Sichtweise von Anthony Fasano, welche beinhaltet, dass der Verlust der Darmbarriere einen engen Bezug zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu psychischen Erkrankungen habe. Als eines der therapeutischen Mittel ging Dorit Schuller auf die IgG-basierte Eliminationsdiät als antiinflammatorische Maßnahme ein. Der Vortrag wurde durch den Heilpraktiker und Buchautor Ralf Meyer ergänzt. Dr. Schüller und Ralf Meyer führten gemeinsam eine Studie mit ProImmun M zur Eliminationsernährung von IgG1-4 positiv getesteter Lebensmittel durch, zu deren Probanden unter anderem Patienten mit Reizdarmsyndrom und Migräne gehörten, bei denen sich signifikante Verbesserungen durch die gezielte Eliminierung von Lebensmitteln erzielen ließen.

Kontaktdaten Dr. Dorit Schuller, http://cellsymbiosis-netzwerk.de/

Ralf Meyer: http://cellsymbiosis-netzwerk.de/

 

Um die Beeinflussung von Demenz und MS durch Vitamin D3, Omega3-FS, Lipidmediatoren und die IOT ging es Prof. Dr. Jörg Spitz. Bis zum 60. Lebensjahr leiden Menschen in den Industrienationen an drei bis vier chronischen Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund stellte Prof. Spitz in seinem Vortrag, unter Bezugnahme auf die EPIC-Studie zum Lebensstil, potenzielle Schadfaktoren den verschiedenen Schutzfaktoren gegenüber. Dabei betonte er die Bedeutung von Vitamin D3 und insbesondere die des Sonnenlichtes. Sonnencremes ab LSF 15 blockierten, so Prof. Spitz, die körpereigene Synthese des Hormons, das die Vorstufe von Vitamin D sei, zu etwa 95 Prozent. Vitamin D sei an der Entstehung und somit auch an der Vermeidung aller chronischen Krankheiten beteiligt. Ein niedriger Vitamin D-Spiegel erhöhe zudem deutlich das Risiko, an Demenz zu erkranken. Ein durchweg gesunder Lebensstil, der auch ausreichend Schlaf, frische Luft, Bewegung, den Konsum reinen Trinkwassers, gegebenenfalls die Substitution von Mikronährstoffen und einige andere Faktoren beinhalte, sei anhand dieser Studie nachweislich eine gute Prävention. Demgegenüber stellte er als krankheitsfördernd den Zigarettenkonsum, das Übergewicht, die Trinkwasserbelastung, die Umwelttoxine und den Stress. Auch das regelmäßige Fasten sei als Prophylaxe sehr zu empfehlen als eine Art „Reset“ für den Organismus. Es gehe also darum, Risikofaktoren zu minimieren.

Prof. Dr. Spitz: www.dsgip.de/allgemeines/kontakt.html

 

Dr. Stephan Bortfeldt nahm sich des Themas „Herzratenvarianzanalyse als wichtiges diagnostisches Instrument in der täglichen Praxis an. Dabei hob er die große Bedeutung einer guten Regulation des autonomen Nervensystems und die Tatsache hervor, dass für ein komplexes System, wie es der Organismus ist, auch eine komplexe Diagnostik erforderlich sei. Seiner Erfahrung nach würden sich bereits Jahre vor dem Eintreten von Symptomen Auffälligkeiten der Herzfrequenz zeigen. In seinen Ausführungen stützte er sich unter anderem auf die Forschungsergebnisse von Dr. Lewis A. Lipsitz vom Institute for Aging Research in Boston. Dieser und andere internationale Wissenschaftler sprechen sich für den Einfluss der vegetativen oder autonomen Dysbalance für die Pathogenese von Krankheiten aus und sehen in der Herzfrequenzvariabilität einen verlässlichen Parameter, mit dem der Funktionszustand des vegetativen Nervensystems erfasst werden kann. Stressreduzierung, Atemmeditationen sowie eine ausgewogene Lebensweise mit entsprechender Ernährung könnten den Sympathikusstress auf das Herz drastisch reduzieren. In seinem Vortrag ging der in Laatzen niedergelassene Arzt – auf Nachfrage aus dem Publikum – auch auf die Stellatumblockade als therapeutisches Mittel bei bestimmten Indikationen ein, um den Sympathikusstress zu senken. Diese gezielte Lokalanästhesie setze die Wirkung des Sympathikus im gesamten Versorgungsgebiet des Ganglions herab, was eine Vasodilatation und eine reduzierte Schweißsekretion zur Folge habe. Dieses Verfahren gehört in der Schweiz zu einer bewerten Maßnahme in der Notfallmedizin, ist in Deutschland aber nicht zugelassen. Dr. Bortfeldt berichtete von einem an Lungenfibrose leidenden Patienten aus der Praxis, bei dem sich durch die IOT eine Verdopplung der Lungenkapazität erreichen ließ. Im Rahmen der IOT lässt sich deren Einfluss auf das vegetative Nervensystem, der insbesondere durch die verbesserte Schlaffunktion und ein vertiefte Atmung zu erklären ist, mittels der VNS-Analyse dokumentieren.

Dr. Stephan Bortfeldt: http://www.praxiszentrum-hannover.de

 

Horst Kieserling stellte die Mikrostromtherapie und deren Wirkmechanismen vor sowie Indikationen, bei denen diese Art von Therapie hilfreich sei. Seine Ausführungen untermauerte der Inhaber von ReguCellTouch e.K. mit unterschiedlichen Fallbeispielen. Insbesondere bei Schmerzpatienten habe sich diese Therapie vielfach bewährt. Da durch übersäuertes Gewebe Myo-Gelosen entstünden, die als Therapieblockade angesehen werden könnten, basiert das Therapiekonzept nach ReguCellTouch auf Mikrostrom und Basenwickeln. Auf der Grundlage der Elektrizität erreiche man, so Kieserling, alle Zellen im Körper. Hier liege der große Vorteil der Methode. Selbst bei bislang therapieresistenten Patienten habe sich unter dieser Behandlung schnell eine deutliche Verbesserung der Symptome eingestellt, darunter eine deutliche Reduzierung der Schmerzen und damit einhergehend eine rasche Steigerung der Beweglichkeit und Lebensqualität. Eine eindrucksvolle Erfolgsmeldung eines Teilnehmers mit Schulterschmerzen über mehrere Tage nach einer Einmaltherapie am Folgetag untermauerte die Glaubwürdigkeit.

Horst Kieserling: http://www.regucelltouch.de/

 

Über Mitoenergy-Systemtherapie und ihre Auswirkungen auf die Effektivität der Chelattherapie referierte Jörg Hentschel von Taramax. Seine Ausführungen drehten sich um die Frage: Was kann man bei der Chelattherapie an Effektivitätssteigerung erreichen? Die Überlastung durch Metalle wie insbesondere Quecksilber und Aluminium, aber auch andere Toxine, sei ein wesentlicher Faktor beim Entstehen chronischer Erkrankungen. Dabei stelle sich die Frage, wo im Organismus die Metalle zu finden seien und was sie bewirken. Generell gehöre das konsequente Entgiften zu den größten Unterlassungen bei der Therapie chronischer Erkrankungen. Entscheidend sei, dass die Chelatbildner eine große Bindungsfähigkeit zu zellschädigenden Metallen haben. Dadurch könne z.B. die Arteriosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Kalzium-Überladung wieder abgebaut werden. Das an Eiweiß gebundene Kalzium werde von den Chelatbildnern bei korrekter Anwendung nicht tangiert. Die Chelattherapie habe sich zudem bei Rheuma, Darmproblemen, Nervenerkrankungen, Hautkrankheiten und Krebs als sinnvoll erwiesen. Im Praxisalltag gäbe es allerdings in Bezug auf die Reihennfolge bestimmter Substanzen und deren Infusionsgeschwindigkeit immer wieder Diskussionen. Wichtig sei dabei u.a., die mitochondriale Biogenese zu berücksichtigen.

Jörg Hentschel, www.taramax.de

 

Als Repräsentantin der Arnika-Apotheke in München stellte die Apothekerin Eva Herbert die hauseigene Arzneimittel-Manufaktur vor. Deren Produktgruppen umfassen Aminosäuren, Vitamine, Elektrolyte und eine Vielzahl weiterer Wirkstoffe. Die Arnika-Apotheke ist eine der nur drei in Deutschland ansässigen Apotheken mit eigener Manufaktur für individuelle Arzneimittel im Rahmen von Apothekenrezepturen. Damit nimmt die Apotheke eine Nischenfunktion ein, da sie gerade Therapeuten mit innovativen Therapiekonzepten mit entsprechenden Präparaten bedienen kann. Die Wirkstoffe werden ohne allergisierende Zusätze und unter völlig sterilen Bedingungen hergestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Wirkstoffen darauf, dass sie aufgrund ihrer Natürlichkeit vom Körper optimal verarbeitet werden können.

Eva Herbert, www.arnika-apo.de

Schwermetallbelastung – warum wir alle betroffen sind! Die Toxokologin Dr. Eleonore Blaurock-Busch referierte über die gravierende Toxizität der Nanopartikel, deren Wirkmechanismen und Gesundheitsschädigungen. Neurodegenerative Erkrankungen beträfen immer mehr, gerade auch jüngere Menschen. Ursächlich sei hier in erster Linie die Zerstörung von Nervenzellen zu sehen. Sowohl bei neurodegenerativen Erkrankungen als auch bei Krebs gehörten Toxine zu den entscheidenden ursächlichen Faktoren. Eine besondere Rolle spiele insbesondere die Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten. Feinstaubexposition beeinflusse die natürlichen Abwehrbarrieren, wie auch die Blut-Hirn-Schranke. Insbesondere Nanopartikel würden diese Barrieren nicht nur durchdringen, sondern sie auch zerstören. Hier liege die besondere Gefahr dieser für die Industrie lukrativen neuen Technologie. Neben vielen anderen Auswirkungen habe dieser Sachverhalt Konsequenzen auf den Zinkstoffwechsel durch fehlgesteuerte Aufnahme und Verwertung. Toxine brächten dann buchstäblich das Fass zum Überlaufen, eine der Ursachen für die starke Zunahme an Erkrankungen des autistischen Formenkreises. Wenn die Zelle immer wieder falsche Nähr- und Baustoffe angeboten bekäme, führe das zu Entzündungen und zytotoxischem Stress, der wiederum wertvolle Mikronährstoffe und Hilfsantioxidantien verbrauche. Das wiederum hätte dramatische Folgen für die Mitochondrienfunktion. Bei einer Chelierung werden zunächst die Entgiftungsorgane Niere und Leber entleert. Das erklärt auch die anfangs höheren Werte nach einer schon durchgeführten Chelierungsserie und dann erfolgender Kontrolle nach einer mehrmonatigen Pause.

Dr. Eleonore Blaurock-Busch: www.microtrace.de

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Brigitte König, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, drehte sich um den Einfluss der IOT auf die Interleukine anhand eines Fallbeispiels einer austherapierten Achillodynie. Gegenwärtig sind 38 Interleukine bekannt, die in regulativer Abhängigkeit zueinander stehen. Sie sind unter anderem für die interzelluläre Kommunikation zuständig und spielen eine Rolle bei der Eliminierung von Krankheitserregern, Tumoren und der Aktivität von Autoimmunerkrankungen. Sie haben einerseits diagnostisch und andererseits therapeutisch eine besondere Bedeutung und bieten wertvolle Verlaufsparameter, die in der Therapie genutzt werden können. Veränderungen im Interleukinmuster geben Aufschluss über die körpereigene Regulation, wobei stets die Balance der korrespondierenden Interleukine zum therapeutischen Ziel gehören sollte. Bei bestimmten Erkrankungen gehört die intelligente Auswahl und Identifizierung der Interleukine zu einem frühdiagnostischen Instrument des Therapiemonitorings. Bei Therapieversagern können genetische Polymorphismen der Interleukinexprimierung sowie die Analyse der Leberentgiftung der Phase 1-3 weiteren Aufschluss geben. Spezielle Messprogramme der Mitochondrien peripherer einzelliger Blutzellen erlauben eine Kontrolle der Wirksamkeit verschiedener Therapieansätze oder Lebenstilveränderungen.

Prof. Dr. Brigitte König: https://forschung-sachsen-anhalt.de/pl/koenig-55232

 

Thomas Glosemeyer stellte zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ein neues Gerät für eine intravenöse Sauerstoffapplikation der Firma Oxyven vor. Er verwies zudem auf rechtliche Besonderheiten, die IOT-Therapeuten zu beachten hätten und ging auf betriebsinterne Änderungen ein, die hinsichtlich der Wartung für die im Einsatz befindlichen Geräte relevant sind.

Thomas Glosemeyer: www.oxyven.de

 

Das nahezu gesamte Vortragsprogramm kann als CD oder USB-Stick bei uns im Shop erworben werden.