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Die Anzeige zur erlaubnisfreien Herstellung von Arzneimitteln nach §§67, 13 Abs. 2b Arzneimittelgesetz

Diese Anzeige hat ja jeder bei seiner zuständigen Behörde gemacht. Nun ist es aber seit dem Vorfall der Todesfälle  in einer Heilpraktikerordination zu einer intensiven Diskussion um die Weite der therapeutischen Freiheit der Heilpraktiker gekommen. Dabei wird es dazu kommen, dass das Mischen von Arzneimittel und das Herstellen von Medikamenten wohl untersagt wird. Platelet rich Plasma ist wegen des Medikamentenzusatzes somit verboten, UVB und Ozon wegen der grinnungshemmenden Zusätze, die daraus ein Medikament machen, auch.
Die Sanakintherapie, deren Wirkung wir ja in Kombination mit der Oxyvenierung erforschen, ist übrigens kein Medikament und darf eingesetzt werden.

Einige Ämter sind nun wohl der Ansicht,  dass es sich bei der IOT um eine Therapie handelt, die unter das Transfusionsgesetz fällt, was nachweislich falsch ist.
Wenn nun aber eine Entscheidung gefällt wird, gilt die bis zu ihrem Widerruf und das würde bedeuten, dass Sie in dieser Zeit keine Oxyvenierungstherapie anwenden dürfen. Das wäre ein finanzieller Schaden und Sie müssten den Patieinten relativ viel erklären.

Daher sollten Sie genauso, wie unser Gesellschaftsmitglied Stefan Marzinowski, aktiv werden und eine korrekte und zeitnahe Bestätigung einfordern, dass es nicht so ist. Hierzu finden Sie hier nun das Essential des Schriftverkehrs mit der Bezirksregierung Düsseldorf:

“..bei der Oxyvenierungstherapie wird kein Blut oder Gewebe entnommen und verändert. Der Sauerstoff wir steril filtriert und durch das Applimed O2 1000 intravenös verabreicht.
Da Sie mich in Ihrem letzten Schreiben auf das Transfusionsgesetz aufmerksam machten, informierte ich mich bei meinem Berufsverband über die aktuelle juristische Situation in Bezug auf Ozoneigenbluttherapie, HOT, UVB und Heilpraktiker, so dass sich Herr Arne Krüger , als stellvertretender Sprecher der Arzneimittelkommision der deutschen Heilpraktiker“ mit einer Email am 22.02.2018 an Sie gewandt hat.

Mir ging es hierbei um die reine Information über die aktuelle Situation, die für die Oxyvenierung auf Grund des Verfahrens nicht zutrifft. Unter den Punkten 2.2 bis 2.4 in der Gebrauchsanweisung finden Sie ausführliche Informationen über Zweckbestimmung, Medizinische Anwendung und bestimmungsgemäße Verwendung.

Für weitere Fragen stehe ich jeder Zeit zur Verfügung und bitte um einen baldigen Bescheid von Ihrer Seite.

Er erhielt als Antwort:
“..ich bestätige den Eingang Ihrer unten stehenden Nachricht sowie Ihrer E-Mail vom 18.03.2018. Ich habe diese Stellungnahmen zur Kenntnis genommen; es handelt sich bei der von Ihnen durchgeführten Oxyvenierungstherapie nicht um eine Eigenblutzubereitung.
Die von Ihnen durchgeführte Oxyvenierungstherapie unterliegt gem. §§ 67 AMG i.V.m. 13 Abs. 2b AMG der lediglich Anzeigepflicht. Ich betrachte den Vorgang nunmehr als abgeschlossen.”

 

 


Zertifizierungskurs der Oxyvenierungstherapie am 15.06.2018 als Programmpunkt vor dem Kongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

Zertifizierungskurs für Oxyvenierung

Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

 

Ziel der Ausbildung:

Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.


Agenda:

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT:

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor:

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT:

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Anmeldeformular

Tagesseminar am 15.06.2018 von 9:00 Uhr bis 18:00Uhr
Veranstaltungsort: Parkhotel Bremen- Emmasaal, Bürgerpark, 28209 Bremen

Verbindliche Anmeldung zum Zertifizierungskurs für Oxyvenierung:

O Arzt O HP O sonstiges

 

Ich bin Mitglied in der Gesellschaft für Oxyvenierung:

O Ja O Nein 

Vorname   
Name   
Straße   
Postleitzahl   
Ort   
Email   
Telefon   
Datum/ Unterschrift  

 

Kosten für Mitglieder der Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie: 225 Euro inkl. MwSt. Nicht Mitglieder: 250 Euro inkl. MwSt.

Im Preis enthalten sind ein Mittagsbuffet und Getränke.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an:

Bea Langhammer
Wielandstr. 17
10629 Berlin-Charlottenburg
Telefon: 03039838581
info@sauerstoffakademie.com

 

Mehr über die Örtlichkeit und die Zimmerpreise!


Programm des Kongresses zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 16./17.Juni 2018 in Bremen

Freitag 15.06.2018 von 09:00 – 18:00 Uhr: Zertifizierungskurs für Oxyvenierung im Emma-Saal im Parkhotel Bremen, Bürgerpark, 28209 Bremen.

Sie können den Verein mit Ihren Online-Einkäufen unterstützen, sehen Sie hier den bisherigen Erfolg.

Samstag, 16.Juni 2018
08:30 09:00 Ankommen und Registrierung der Teilnehmer sowie Begrüßungskaffee. Bringen Sie Ihre Fortbildungsklebchen mit, da wir eine Zertifizierung beantragen.

09:00 09:15 Eröffnung der Veranstaltung mit Vorstellung der Aussteller und deren Besonderheiten, Mitteilung des aktuellen Programms.

09:15 – 09:45 Dr. Volker von Baehr: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine proinflammatorische Störgröße. – Welche Bedeutung kommt den Testverfahren LTT, BDT und TNFa-Hemmtest zu?
09:50 11:30 Dr. Leister, als Regelsberger-Nachfolger, Gründungsmitglied der Gesellschaft und langjähriger Präsident und Ehrenpräsident der Gesellschaft sowie Dr. Kreutzer, als die treibende Kraft der Forschung und Buchautor, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied der Gesellschaft: 60 Jahre Dr. Regelsberger, 40 Jahre Forschung der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. Ein wissenschaftlich geschichtlicher Überblick über die Oxyvenierungstherapie aus erster Hand, dieser Zeitzeugen. Prof. Dr. med Jan Regelsberger, der Sohn des Begründers dieser Therapie, hat sich bereit erklärt, uns die Ehre eines Grußwortes und eines kleinen Einblicks in das berufliche Leben seines Vaters zu geben.
Dr. Kreutzer spricht zuletzt und berichtet kurz über Wirkmechanismen der IOT neueren und neuesten Datums. Der Themenschwerpunkt des nachfolgenden Vortrags liegt in der Behandlung chronischer Erkrankungen und dem Einsatz von Fischöl und dem speziellen Fischöl SPM active in einem labordokumentierten Fall im Hinblick auf die antientzündlichen Lipidmediatoren.

11:30  13:00 Mittagspause mit kaltem und warmen Fingerfood und ausgiebig Zeit für den Besuch der Industrieausstellung

12:15 Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

13:00 –  13:45 Frau Prof. Dr. König: Möglichkeiten der Oxyvenierung im Hinblick auf die Mitochondrienfunktion und Vorstellung der Messmöglichkeiten. Neues und Bewährtes der letzten fünf Jahre!
13:45 – 14:30 Dr. Franz Enzmann: Neuer Ansatz zur Prävention und Therapie chronisch-entzündlicher und degenerativer Multisystemerkrankungen
14:30 – 15:00 Eva Herbert: Die Bedeutung des Carnitins für die Brennstoffverwertung der Mitochondrien. – Was benötigt der Körper für die Eigenherstellung?
15:00  15:15 Diskussion der drei Vorträge in der mitochondrialen Gesamtschau

15:15 16:00 Kaffeepause des Nachmittags mit Snacks und Gelegenheit zum Besuch der Industriemesse

16:00  16:30
Dipl. Biologe Andreas Matzenbacher : DMSO – was ist das und wie wirkt es synergistisch bei Indikationen der Oxyvenierungstherapie
16:30 17:00 Dr. Svent Haufe: Huminsäure – natürliche Reduktion proinflammatorischer intestinaler Einflüsse.
17:00 – 17:20 Dr. L. Losonczy: Die Auswirkung der IOT auf die Zahnmedizin und den dortigen Einsatz der Sanakintherapie
17:20  17:40 Zhaneta Misho: Eine Falldokumentation
17:40 – 18:00 Herr Schmidt-Philipp: Tocotrienole in Konkurrenz zu a-Tocopherol und deren Wirkung auf Vitiligo, Krebs … Vorstellung Pub-Med-gelisteter Studienergebnisse für den Praxisalltag.

19:00 – 22:00 Abendessen im Kuppelsaal mit Buffet. Um angemessene Kleidung zu diesem festlichen Anlass wird gebeten.
19:00 23:00 Zeit zum Plaudern, Netzwerken, Kennenlernen. Das Olli Poppe Trio begleitet diesen Abend mit Jazz und Swingmusik. Vita Olli Poppe.


Sonntag 17. Juni 2018

09:00 09:30 Dr. rer. nat. Heiko Alexander Hofmann: Erfassung und Vermeidung biologischer Voralterung – interessante Stellgrößen, für Planung der Oxyvenierungstherapie als Entscheidungs- und Bewertungshilfe.
09:30 – 10:00 Dr.med. Uwe Günter: Die Wirkung der Oxyvenierung auf das vegetative Nervensystem – objektive Kontrolle mit der Analyse der Herzfrequenzvariabilität
10:00  10:30 Dr. rer. nat. Hennning Vollert, Biologe: „Effekt von niedrig dosierten, natürlichen Carotinoiden auf Makula Degeneration, oxidativer Stress und Hautalterung.“

10:30  11:00 Kaffeepause und Gelegenheit zum Besuch der Industriemesse

11:00 11:30 Sylke Golm: Unser Trinkwasser ist hygienisch einwandfrei. Wie aber sieht es mit den politisch als unbedenklich befundenen Resten im Trinkwasser aus? Gibt es eine Lösung?
11:30 – 12:00 Anja Koch: Eosinophile Granulozyten in food sensitivity – unterschätzen Sie nicht die Cinderalla-Zellen, das Aschenputtel,  der angeborenen Immunabwehr.
12:30 – 13:00  Dr. S. Popat: Die Wiederherstellung der Hormonachse mit Hilfe von RNA Präparaten. Dr. Popat ist ein erfahrener Therapeut für die Therapie mit RNA-Präparaten und IOT.
13:00 13:30 Dr. Nowak  auf  deutsch und Dr. Romanello auf englisch Studienergebnisse der IOT hinsichtlich der Rhinitis.
13:30 13:45 Dr. Dirk Wiechert: (1)Haarausfall in der Langzeitbetrachtung. (2) Veränderungen der Mitochondrienparameter unter Oxyvenierung, Vitalstoffergänzung und intravasalem Laser(3) Ein IOT-Fall mit feuchter Makuladegeneration und Avestintherapie, (4) Eine Sanakinanwendung bei einem chronisch entzündlichem Zahn-/Oberkieferprozess. Mit etwas Glück sind die Probanden des Falls 3 und 4 vor Ort und beantworten Ihre Fragen.

13:45 Verabschiedung und Abgabe der Teilnahmebescheinigung

Der Kongress wird von den Ausstellern unterstützt, indem sie sich jeweils mit 500,- € an den Kosten für Ihren Ausstellungsplatz und ihrer eigenen Bewirtung beteiligen sowie 300,- € für den Forschungszweck der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. spenden. Die Firma Mein Gesundes Brot  unterstützt den Kongress in dieser Summe mit der Spende glutenfreier Backwaren im Wert von 300,- €.

Bei der Ärztekammer Bremen werden Fortbildungspunkte beantragt.

 

Die Firma AV Record, Herr Nils Gehrke,
wird den Kongress filmisch und mit Tonaufnahmen, die sie direkt im Anschluss oder später per Post erwerben können, begleiten.


Mehr über die Örtlichkeit und die Zimmerpreise!

 

Das Anmeldeformular zum Ausdrucken,
dazu mit Doppelklick vergrößern und dann in der Menüleiste auf Drucken gehen. Auf Seite 2 erscheint dann die Kurzwersion zum ausschneiden!


Vorträge des Oxyen-Kongresses 2017

Hier können Mitglieder der internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. die Vorträge des Oxyven-Kongresses in Kassel vom Mai 2017 ansehen.


Save the date – 16./17. Juni 2018 – Kongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. vom 16. Juni bis zum 17. Juni 2018 in Bremen.

” Save the Date”
Kongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.
vom 16. Juni bis zum 17. Juni 2018 in Bremen.

Sobald der Ablaufplan feststeht, sende ich selbigen nebst Anmeldeformular.


Mitochondriale Verjüngungskur mit Hilfe der Oxyvenierungstherapie

Lesen Sie hier, mit welchen Messparametern Sie die mitochondriale Gesundheit Ihrer Patienten erfassen und mit Hilfe der Oxyvenierung beeinflussen können.

Auf dem kommenden Jahreskongress zum 40-jährigen Bestehen der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. wird Prof. Dr. König über weitere Möglichkeiten referieren.


Zertifizierungskurs der Oxyvenierungstherapie am 28.10.2017 als Programmpunkt der Medizinischen Woche in Baden-Baden

Der nächste und letzte Zertifizierungskurs für die Oxyvenierungstherapie in diesem Jahr findet wieder auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden statt.
Der Veranstalter der Medizinischen Woche ist auch gleichzeitig die Kontaktadresse für die Anmeldung und auch für die Bezahlung der Kursgebühr.

Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Agenda:
• Geschichtlicher Hintergrund
Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT:
• Eosinophilie
• Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet.
• Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese
Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor:
• Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden.
• Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
• Begleitende Infusionstherapie
• Indikationen der IOT
• Fallbeispiele
Durchführung der IOT:
• Generelle Durchführung
• Notfallmedikation
Was muss der Patient während der IOT beachten?
• Nebenwirkungen
• Verhaltensregel für den Patienten
• Patientenaufklärungsbogen über IOT
Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Kosten für Mitglieder der Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie: 225 Euro inkl. MwSt. Nicht Mitglieder: 250 Euro inkl. MwSt.
Im Preis enthalten sind ein Mittagsbuffet und Getränke.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an:
Fax: +49 (0) 711/8931-370 oder
E-Mail: medwoche@medizinverlage.de
Teilnehmerbetreuung Kontaktdaten:
MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG
Daisy Dedner
Oswald-Hesse-Str. 50
70469 Stuttgart
Tel.: +49 (0) 711/8931-365 .

Hier geht es zur Anmeldung!


Zusammenfassung der Vorträge des Jahreskongresses der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e. V. vom 13./14. Mai 2017

1. Vortrag

Die Hygienehypothese der Oxyvenierungstherapie als Pseudoparasit, die Herr Dr. Kreutzer, Ehrenmitglied unserer Gesellschaft und Verfasser des Buches Intravenöse Sauerstofftherapie, begründet hat, konnte bestätigt werden. Studien an MS-Patienten zeigen, dass deren Autoimmunerkrankung unter Wurmbefall geringer ausfällt und die Krankheitsaktivität nach Beseitigung des Parasiten mit einem Anthelminthikum wieder zunimmt. Die dabei gemessene Eosinophilie ist für sich unbedeutend, da Versuche mit der Transfusion von eosinophilen Granulozyten diesen Effekt nicht zeigten. Wenn diese Eosinophilie aber in einer Informationskaskade über IL33 auf IL5 entstanden ist, dann treten die entzündungshemmenden Effekte, die mit dem Spiegel der eosinophilen Granulozyten korrelieren, auf. Diese beruhen zum Teil auf der Unterdrückung der TH1- und TH17-Suppression. Die Zytokinauswertung durch Frau Prof. Dr. habil. König vom MMD, der in meiner Praxis im Rahmen einer Oxyvenierungsserie erhobenen Proben, bestätigt, dass die im Rahmen der Oxyvenierung ansteigenden Werte der eosinophilen Granulozyten diese Interleukinkaskade durchlaufen. Somit ist es wissenschaftlich nachvollziehbar, dass die Oxyvenierung bei der MS-Erkrankung einen entzündungshemmenden Effekt haben kann und das mit dem Vorteil, dass der Pseudoparasit (das Sauerstoffbläschen in der Blutbahn) nach zwanzig Minuten wieder weg ist, dass er keine Mikronährstoffe frißt und er auch kein Hygieneproblem darstellt. Il-10 und IL-4 stehen nicht damit im Zusammenhang.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (45 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Vortrag-1-Kassel-Ende-2017.pdf

2. Vortrag

Prof. Dr. med. K.-J. Gundermann, der sich seit 1982 intensiv mit den Phospholipiden beschäftigt und seine Lehrtätigkeit in der Pharmakologie der Pommerschen Medizinischen Universität in  Stettin hat, trug mit vielen Beispielen die Bedeutung der hochungesättigten Phospholipide aus der Sojabohne in oraler und intravenöser Applikationsform vor. Der Schwerpunkt seiner Betrachtung lag dabei auf der Bedeutung für die Zellmembranerneuerung, die Leberentgiftung, die Mikrozirkulation und die Atherosklerose. Sehr anschlaulich verdeutlichte Herr Prof. Dr. Gundermann das Wirkprinzip in der Doppellipidmembran im Hinblick auf deren Fluididtät. Anhand des Aussehens der Akanthozyten gegenüber gesunden Erythrozyten konnte man am Beispiel einer alkoholbedigten Leberzirrhose nachvollziehen, wie sich Membranen verändern, wenn ihnen hoch ungesättigte Phospholipide fehlen. Sehr anschaulich war auch der Einfluss auf die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen und der Blutplättchen sowie deren Effektivität auf die Mikrozirkulation. Ein Highlight war der Hinweis auf die Bedeutung der Phospholipide bei Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, denn oftmals nimmt man Veränderungen der Lipase und Amylase hinsichtlich therapeutischer Optionen recht hilflos hin. Interessante Doppelblindstudien gibt es bezüglich der Wirkung auf Lebererkrankungen, Dyslipidämie, Neurologie/Gehirn, Pankreas/Diabetes, Immunmodulation und Haut.  Hinsichtlich der Mikrozirkulation konnte Prof. Dr. Gundermann eindrucksvolle Bilder bei der diabetischen Retinopathie zeigen. Experimentelle Ergebnisse bezüglich der mitochondrialen Schädigung durch Alkohol und deren Regeneration unter dem Einsatz der Phospholipide lässt aufhorchen, wenn man mitochondriale Dysfunktionen korrigieren will. Der Einfluss auf die atherosklerotischenn Plaques zeigte an, dass es nicht zu Plaqueablösungen kommt und die Plaques sich von innen heraus um den eingelagerten Fettanteil verkleinern. Die im praktischen Alltag beobachtetetn Veränderungen der CHOl/HDL-Quotienten wurden sehr anschaulich durch die Strukturveränderung des HDL-Moleküls erklärt, welches unter dem Einfluss der Phospholipide mehr Cholesterin aufnehmen und zur Leber tragen kann. Diese Effekte verschwinden, wenn die Zufuhr der Phospholipide beendet wird. Untersuchungen an Hirnschnitten zeigen, dass die dendritische Verästelung unter der Versorgung mit Phospholipiden bei Mäusen nach 24 Monaten gegenüber der Kontrollgruppe  um mehr als das Doppelte ausgeprägt war und damit eine höhere Leistungsfähigkeit des Neocortex gegeben sein müsste. Versuche an Menschen zeigten eine deutliche Verbesserung des Mini Mental State Examination-Ergebnisses unter der Einnahme von POPhtCho = 1-Palmitoyl-2-oleoyl-PC und DLPhtCho = 1,2-Dilinoleoyl-PC, jeweils für sich alleine uns insbesondere in Kombination. Wir (Praxis Dr. Wiechert) sehen in unseren Laboruntersuchungen bei der Fettsäureanalyse der Erythrozytenmembran sehr oft einen Mangel an yLA  und nachfolgend an Di-Homo-y-Linolensäure, die antientzündlich im Gehirn wirkt. Dies liegt wohl an einer Funktionseinschränkung der Delta-6-Desaturase. Daher ergänze ich bisher immer y-LA in Form von Borretschöl. Die Aktivität der Delta-6-Desaturase verbessert sich unter der Einnahme von hoch ungesättigtem Phosphatidylcholin in den Lebermikrosomen auf fast das Doppelte der Ausgangsleistung. Nahezu jeder der Patienten, die in meine Praxis (Dr. Wiechert) kommen, haben eine eingeschränkte bis nicht nachweisbare Superoxiddismutaseaktivität (SOD). Das schränkt die Mitochondrienfunktion über den oxidativen Stress an Komplex 1 der Atmungskette und bei der Entgiftungskapazität von Umweltgiften stark ein. Neben Zn, Cu, Mn und Fe haben offensichtlich die mehrfach ungesättigten Phosphatidylcholine einen wesentlichen Einfluss auf die Aktivität der SOD und der Glutathionreduktase, wie Untersuchungen an den Hirnzellen von Ratten zeigen. Bei experimenteller Einengung der Harnleiter kommt es zu einem Rückstau des Urins in die Leber und dann zu einer Sauerstoffminderversorgung. Dadurch kommt es auch zur Abnahme der Aktivität von Antioxidantien und antioxidativen Enzymsystemen wie der SOD und des Glutathions und zu vermehrter Oxidation mit dem Nachweis von u.a. Malondialdehyd als Biomarker für oxidativen Stress. Solche Werte messe ich in meiner Praxis (Dr. Wiechert) auch ohne Ureterobstruktion regelmäßig. Gegenüber der Kontrollgruppe kann man unter der Phospholipidgabe experimentell nachweisen, dass sich dieses Ausmaß an oxidativer Schädigung nahezu halbiert und damit auch proentzündliche Substanzen wie Nuclear Faktor kappa B reduziert werden. Im Rahmen eines Ergometertrainings konnte nachgewiesen werden, dass die durchschnittliche Herzfrequenz sinkt, was ja auch von der Oxyvenierung bekannt ist. Somit gibt es hier evt. einen synergistischen Effekt.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (23 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/PPC-Therapie-Kassel-2017.pdf

3. Vortrag

Die Bedeutung des Vitamin E wurde uns von Herrn Schmidt-Philipp dahingehend verdeutlicht, dass alpha-Tocopherol die Wirkung der Tocotrienole kompetitiv behindert, weil es die Plätze in der Zellmembran besetzt. Trocotrienole, haben eine sehr kurze HWZ, zum Teil von nur 2,8 Stunden. Sie wirken aber antientzündlich (PGE2, Cox-2, iNOS, NFkB), antiangiogenetisch, antisklerotisch und in gewisser Weise sogar blutzuckersenkend. Die Einflussgrößen sind denen des Curcumins sehr ähnlich und es gibt synergistische Effekte zu den Wirkungen der Phospholipide. ES wurden Beispiele für dosisabhängige Wirkungen auf PGE2, weiße Flecken im Gehirn (Glioseherde), die hemmende Wirkung auf Brustzelllinien, synergistische Wirkung mit Chemotherapien, Wirkung bei Melanomen, Basaliomen, Warnhinweise bei Therapien mit Gerinnungshemmern und Krankheiten mit Blutungen vorgestellt.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (14 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/T3-Vortrag-oxyven.pdf

4. Vortrag

Die Apothekerin Frau Eva Herbert erläuterte synergistische Effekt einiger Aminosäuren zur Oxyvenierungstherapie. Speziell für die Durchblutungsverbesserung eignet sich eine Kombination aus L-Arginin, L-Citrullin, L-Ornithin. Da aus Ornithin auch Prolin entstehen kann, unterstützt es die Wundheilung und die Gefäßstruktur. Bei der Umwandlung von Arginin zu Cirtrullin entsteht über die  endotheliale NO-Synthetase eNOS zur Gefäßerweiterung und damit Blutdrucksenkung und Erektionsverstärkung, Thrombozytenaggregationshemmung, Förderung der Gefäßneubildung im Sinne der Umgehungskreisläufe und Verminderung der Plaquebildung. Arginin fördert periphere T-Tellen, die NK-Zellaktivität und die Phagozytoseaktivität der Makrophagen. Auf der endokrinologischen Seite wird die Bildung von Wachstumshormon angeregt, die Sekretion von Prolaktin, Insulin, Glukagon und Adrenalin gesteigert und die Spermatogenese unterstützt. Arginin verdrängt ADMA vom Rezeptor der NO-Synthethase. Homocysteinsenkende B-Vitamine und EPA sollten eine Arginingabe begleiten. Vitamin C und Taurin können unter Abwägung der Indikation bei der Oxyvenierung, siehe hierzu das Buch von Dr. Kreutzer, den oxidativen Stress senken und damit die Bildung von Peroxynitriten reduzieren.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (42 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/2017-05-Oxyven-Kongress-Kassel-mit-Notizen.pdf

5. Vortrag

Herr Wolfgang Blaß, Diplomchemiker und erfahrener Oxyvenierungstherapeut, berichtet über die Eigenschaften von Bor, dessen Vokommen, seiner geschichtlichen medizinischen Bedeutung und eer heutigen Anwendung in der Ophthalmologie udn in Indien in der spermiziden Wirkung. Heute werden mit einem Bormangel Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose, menopausalen Symptomen, Prostatakarzinom und Konzentrationsstörungen in Verbindung gebracht. In Pflanzen ist Bor essentiell. Bei den Menschen sind ältere Menschen, Alkohol-und Cklorkonsum und Mg-Mangel die bekannten Risikofaktoren eines Bormangels. Der höchste Borgehalt befindet sich beim Menschen im Skelett. Bor gilt als OH-Gruppen-Donator und kann COX-2, LOX-”, PGE2, Leukotriene, NFkB senken, die Bildung von Testosteron und Östrogen verbessern, PSA senken, Hyaluronidaseaktivität senken, es reguliert den CA-Mg-Haushalt und das Verhältnis von 25-OH-D3 zu 1,25-OH-D3. Eine Hemmung von Cox1 ud Cox-2 vermehrt vermehrt die Leukotriene über die Lox gebildet.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (14 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Bor-ein-neues-Spurenelement.pdf

6. Vortrag

Dr. Bernd-Michael Löffler vertiefte das Thema Bor aus Evolution und seiner Praxiserfahrung heraus. Bor stabilisiert die Zellmembranen, wirkt antineoplastisch (Prostata, Gebärmutterhals, Lunge, Multiple Lymphome, Non-Hodgkin-Lymphome), antiinflammatorisch, fettsenkend, stimuliert das Knochenwachstum im Sinne der Elastizität der trabekulären Knochenstruktur und der Stabilität der Kortikalis. Erhöhte Calcium- und Phosphatwerte im Serum lassen auf einen Bormangel und erhöhte 1,25-OH-D3-Werte schließen. Calcium Fructoborat soll auch eine CRP-senkende Wirkung haben.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (41 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Bor_gr.pdf

7. Vortrag

Prof Dr. habil. Brigitte König der Universität Leipzig stellte heraus, dass die Oxyvenierung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ohne Ernährungsumstellung erreichen kann, dass die Auswirkung der Nahrungsmittelunverträglichkeit auf den EPX-Spiegel im Stuhl, vermindert wird. Die Wirkung der IOT bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist ja schon bekannt. In der Vorbereitung auf diese Quintessenz wurden die verschiedenen Einflüsse zur Entstehung und Ausprägung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verwiesen. Dabei kam auch der Darm-Blutschranke eine besondere Bedeutung zu. Unter den vielen Einflüssen wurde dann die Funktion des angeborenen Immunsystems herausgegriffen, da es dafür keine Antikörpernachweise und keine Gedächtniszellen gibt und dieser Einfluss vielen noch unbekannt ist. Frau Prof. Dr. König hatte sich allerdings bereits 1984 mit dieser Thematik beschäftigt. Das Zerbersten der Immunzellen des angeborenen Immunsystems, also der neutrophilen, eosinophilen und basophilen Granulozyten mit der Freigabe ihrer Inhalte an reaktiven Sauerstoffspezies und Zellmaterialien, also nukleärer und mitochondrialer DNA soeie den Zellorganellen, die auch die Funktion von sogenannten Danger-Molekülen (DAMPs) übernehmenbilden Netze, die eigentlich der Abwehr von Krankheitserregern geltenDiese Dangermoleküle erhöhen auch den IL-1-ß-Spiegel, den zu senken die Oxyvenierung in der Lage ist, wie der Vortrag über den IL-1ß/IL-1-RA-Vortrag aus dem letzten Jahr anschaulich bewies. Ohne diese IOT und vor allem ohne die Veränderung der Ernährungsweise, wird aus dreimal täglich Essen einer Unverträglichkeit ein inflammatorischer Dauerstress. Die Nahrung nährt uns dann nicht mehr, sondern macht uns krank. Sie stehen sogar im Verdacht der Krebsförderung. Dieses Ausmaß der Nahrung auf das angeborene Immunsystem erfaßt der ALCAT-Test. Dieses angeborene Immunsystem nimmt über OXPHOS Einfluss auf das adaptive Immunsystem und somit auf die mitochondriale Dysfunktion! Somit verändert sich der gut zu messende mitochondriale bioenergetische Index.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (33 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Alcat-OXY-Endfassung.pdf

8. Vortrag

Reduziertes Glutathion, das Antioxidans an Komplex IV der Atmungskette und Substrat der Glutathion-S-Transferasen, vorgetragen von den HPs Aurelia von Linden und Lorenz Geßwein.
Mitochondrien sind die Kraftwerke und die Intelligenz der Zelle. Sie kommen in allen zellkernhaltigen Zellen vor und sind für die oxidative Phosphorylierung da. Ist dieser Prozess gestört, geht der Körper in ein Notlaufprogramm mit gebremster Funktionalität. Ein therapierbares Therapieerfolgshindernis ist der Ausgleich des Glutathionmangels. Dieses kann man mit der Optimierung der Versorgung mit den Bausteinen des Glutathions und der Bausteine der mitochondrialen Funktion generell versuchen zu erreichen und man kann ein Endprodukt, das acetylierte somit reduzierte S-Acetylglutathion geben. Die Effektivität dieser mitochondrialen Leistung kann man mit dem mitochondrialen bioenergetischen Index überprüfen. Es wurde ausführlich über die wichtigsten biochemischen Wirkungen der reuzierten Form des Glutathions gesprochen, wie sie PD Dr. med. hail. G. Ohlenschläger aufgeführt hat. Daraus ergibt sich ein sehr breites Therapiespektrum, denn die mitochondriale Funktion muss bei jeder Erkrankung optimiert werden. G-SH ist die aktive und G-S-S-G ist die inaktive Form. Die Wirkung geht also von der -SH-Gruppe aus, die in der vorgestellten Form nun acetyliert  und damit stabilisiert ist. Längerfristige oder großzügige Gaben von G-SH gelte es wegen einer Feedback-Hemmung auf die körpereigene Synthese der Glutathionsynthetase zu meiden. Die HWZ von G-SH beträgt 1,6 Minuten. Die körpereigene Reduktion muss dann durch ein Team anderer Antioxidantien geregelt werden. (Der Libero unter diesen Antioxidantien ist die a-Liponsäure; ergänzt der Autor der Zusammenfassung). Der Austausch der SH-Gruppe durch -C(O)CH3 maskiert die -SH-Gruppe. Dort hängt dann S-C(O)CH3-Glutathion. Diese Acetylgruppe kann der Körper wie bei ACC oder ASS wieder abspalten. Ob er es tut, wissen wir nicht. Wenn er es nicht tut, könnte das erklären, warum der intrazellulär Gehalt an reduziertem Glutathion ansteigt. Wenn er es aber nicht tut, dann wirkt es auch nicht antioxidativ. Dieses Fragen wurden mir im Nachgang gestellt. Herr Geßwein erklärt diese Frage so, dass der fehlende Feedbackmechanismus auf die Glutathionsynthetase den Anstieg des reduzierten intrazellulären G-SH erklärt, dass das acetylierte den Mehrbedarf an  dem reduzierten Glutathion abgedeckt hat. Die Praxis zeigt auch, so Herr Geßwein, dass die therapeutischen Erfolge eintreten. Diese Substanz gibt es für die orale und die intravenöse Anwendung.

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www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Handout-Entwurf.pdf

9. Vortrag

Dr. Löffler trug noch zum Thema der Borreliose und dem Einfluss von Sauerstoff vor.
Borrelien suchen bradytrophe und sauerstoffminderversorgte Regionen auf, um sich dort zu vermehren. Daher findet man sie in Gelenken und an Sehnenansätzen, in den Lymphspalten der Haut bei Erythema migrans, aber auch im Gehirn. Zu dem momentanen Stand des Wissen verwies er auf die Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. Bei der chronischen Borreliose verwies er auf eine Studie, die nachweist, dass lange Antibiotikagaben in diesen Fällen keinen therapeutischen Nutzen erbringen. Das wurde an anderer Stelle ebenfalls bestätigt. Bezogen auf Borrelia burgdorferie wird sogar explizit von einem Placebo-Effekt gesprochen. Trotz Antibiose erkranken etwa 20% der Betroffenen die chronische Borreliose. In den 90er Jahren behandelte man in den USA die chronische Borreliose (chronic Lyme-Disease CLD)  mit hyperbarer Sauerstofftherapie. Welche Einfüsse die Genexpression der Borrelien (OspC, DbpA, VlsE) hat und welche Sauerstoffdosierungen zu welchen Ergebnissen führen. OspC, DbpA, VlsE nahmen in sauerstoffarmem Gewebe zu, während VraA abnahm. OspA ist unabhängig vom Sauerstoffgehalt. PPCR-Analysen zeigten, dass ein Abfall des napA den Anstieg von OspC, DbpA, VlsE erlaubte, flaB ist ebenfalls nicht von Sauerstoff beeinflusst. Da die Titer der Antikörper gegen Borrlien nicht für die Beurteilung des Therapieverlaufsgeeignet sind und man auch Symptome und nicht die Laborwerte therapiert, muss man sich nach verlässlichen Bezugsgrößen umschauen. Der LTT bietet hier eine Lösung. Dieses gelingt für Borrelia burgdorferi sensu strictu, Borrelai afzelii und Borrelia garinii wobei OspC mitbestimmt wird, um seronegative und seropositive Patienten von kranken unterscheiden zu können. 1480 untersuchte Patienten validieren diesesn Test. Die Antikörperergebnisse waren in 79,8% der Fälle vergleichbar. 18% waren serologisch positiv und im LTT negativ. Hauptsächlich hatten diese Patienten eine erfolgreiche Antibiose hinter sich. 2,2% hatten eine negative Serologie und einen posistiven LTT. Herr Dr. Löffler stellte dann einen Patienten mit erfolgreicher IHHT-plus hochosierter Vitamin-C-Infusion und Kadenwurzelnachbehandlung vor. Eine Untersuchung an Waldarbeitern untersuchte ob es eine Korrelation zwischen niedrigen Vitamin E, A und C-Spiegel und positiven Borrelien-AK gibt. Niedrige Vitamin A und E-Spiegel, nicht aber C-Spiegel, wurden in der Gruppe der Borrelien-IgM- und IgG-positiven Waldarbeiter gefunden. Von Borreliose betroffenene Menschen haben oft niedrige Eisen- und Manganspiegel, da die Borrelien dieses Elektolyte für ihre Superoxiddismutase vereinnahmen und damit ihre Virulenz steigern. Was kann die Oxyvenierung? Das müsste erforcht werden. Die Sauerstoffbläschen sind ja nur in dem Venengeflecht der infundierten Extremität vorhanden. Um die Borrelien aus dem Versteck zu locken, müsste man die Methode des nichtblutigen Aderlasses  praktizieren und die zu infundierende Sauerstoffmenge dieser Reihenfolge folgend in die wiederdurchblutete Extremität infundieren. Mal sehen, ob sich jemand findet, der diese Variante neu entdeckter alter Therapieansätze ausprobieren möchte.

Nur für Mitglieder:
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10. Vortrag

Simone Riecke stellte einen Fall aus dem rheumatischen Formenkreis vor. Die Oxyvenierung führte nach einer Pause zum zweiten Mal reproduzierbar neben der Ernährungsumstellung, der Darmsymbioselenkung und Behandlung des Leaky-Gut Syndroms, der Ergänzung mit antientzündlichen Natursubstanzen und Infusionen dazu, dass der Patient kein Cortison oder Sulfasalazin mehr benötigte, dass der CRP-Wert an den Rand der Nachweisgrenze fiel und der RheumaIgM-Elisa von 26  auf 11 IU/ml fiel. Die eosinophilen Granulozyten waren unter der Oxyvenierung auf maximal 8,8% gestiegen. Es bestand weiterhin eine Lymphopenie.

Nur für Mitglieder:
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11. Vortrag

Sabine Fischer stellte einen MS-Fall vor. Die Patienten war seit 15 Jahren mit der MS-Diagnose versehen und verspürte zunehmende Verschlechterung des Gehvermögens, das rechte Bein krampfte wiederholt. Neben der Oxyvenierung kamen manuelle Therapien, CST inkl der Nahrungsmittelunverträglichkeitsanalyse und Umstellung nach dem ProImmun-M-Test und orthomolekulare Unterstützung zur Anwendung. Die Oxyvenierung führte über Phasen der vermehrten Müdigkiet zu verbesserter Leistungsfähigkeit  zu dem Verlust der Krampfneigung des Beines bis hin zu grippeähnlichen Symptomen mit dann erneuter Müdigkeit. An diesem Punkt wurde die Therapie dann pausiert. Das Envolumen lag bei 40 ml mit 2ml/Minute. Es wurde auch Interleukine bestimmt und dokumentiert. Hierfür müssen wir noch die genauen Messzeitpunkte definieren, damit man die Gegenregulationen auf den Oxyvenierungsreiz auch vergleichbar dokumentieren kann.

Nur für Mitglieder:
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12. Vortrag

Stefan Marzinowski dokumentierte die Wirkungen der  Oxyvenierung auf den Blutfluss anhand der Dunkelfeldmikroskopie. Anfänglich löste der oxidative Reiz eine Vermehrung der Geldrollenphänomene aus, die dann aber nach einigen Anwendungen ausblieb und ein verbessertes Dunkelfeldbild erzeugte. Anhand dieser Abfolge von Filmen möchte er das Prinzip der Hormesis verdeutlichen. So hilft nicht immer viel auch viel. Dieses muss man auch bedenken, wenn man den regulativen Reiz der Oxyvenierung durch zusätzliche Infusionen, wie z.B. Vitamin C übersteuert. Dazu hat er nach der 5. Oxyvenierung einem mit der Oxyvenierung erfahrenen Probanden, er bekam 45 ml Sauerstoff mit 2 ml/Min, eine Infusion mit 7,5 g Vitamin C gegeben und das Blutbild im Dunkelfeld gefilmt. Dieses hat er dann über 15 Stunden betrachtet und mit der Blutprobe vor der Vitamin-C-Gabe verglichen. Schauen Sie sich die Videos doch an! Mitglieder der Gesellschaft haben mit Ihren Zugangsdaten auch Zugriff auf die Präsentationen.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als Powerpoint-Datei (7 Seiten mit 10 Videos) Größe: 1,3 GB:
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Oxy-im-Dunkelfeld.pptx
Kostenlosen Powerpoint-Viewer herunterladen:
www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=13

13. Vortrag

Dr. med. Dirk Wiechert stellte noch eine Fallserie hinsichtlich der Behandlung des Haarausfalls mit und ohne Oxyvenierungstherapie, aber immer der Sanakintherapie vor. Die Behandlungszeiträume umfassten Zeiten von 3 bis 6 Monaten. Ein Aufhalten des Haarausfalls trotz weiterer Stressoren und dem Absetzen der hormonellen Unterstützung, aber auch vorübergehender Mehrausfall von Haaren, wie man es auch regenerativen Phasen kennt, sind zu beobachten, wie die Bilder auch zeigen. Ein neues nachhaltiges Wachstum konnte in der bisherigen Behandlungsserie nicht belegt werden. Die Therapien laufen weiter und können im nächsten Jahr mit weiteren Bildern erneut gezeigt werden.

Nur für Mitglieder:
Lesen Sie hier den gesamten Vortrag als PDF-Datei (23 Seiten mit anschaulichen Grafiken):
www.oxyvenierung.com/kongress2017/Oxykongress-2017/Kongress-der-Internationalen-Gesellschaft-fuer-Oxyvenierungstherapie.pdf

Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 13. und 14. Mai 2017 in Kassel

Der nächste Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. findet am 13. und 14. Mai 2017 wieder im Ramada City Centre Hotel in Kassel statt.
Es besteht ein reserviertes Kontingent von 50 Zimmern zu 99,- €/Nacht und Person mit Frühstück, das vier Wochen vor dem Kongresstermin wieder in den freien Verkauf geht. Bitte reservieren Sie sich den Termin und buchen Sie zeitnah ein Zimmer!
Die Jahresversammlung der Gesellschaft wird am 13.05.2017 um 11:00 Uhr 2017 wieder vor dem eigentlichen Kongress stattfinden.
Die Themen des Kongresses sollen wieder direkter mit der Oxyvenierung gekoppelt sein. Daher ergeht hier der Aufruf an die Mitglieder oder auch an Therapeuten, die nicht Mitglied der Gesellschaft sind, sich mit einem 15-Minuten-Vortrag als Fallvorstellung oder Auswertung interessanter anderer Parameter in einer Therapieserie, zu beteiligen. Im Zweifel kann der Kongress am Sonntagmittag oder am Samstagabend noch etwas verlängert werden. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung, damit ich den Zeitplan anpassen kann. Das jetzige Programm ist deutlich auf den Praxisbezug der Oxyvenierung ausgerichtet. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnahme und kollegialen Austausch. info@oxyvenierung.com

 

Das Kongressprogramm:

 

Samstag, 1. Kongresstag

ab 10:30: Eintreffen der Teilnehmer, Registrierung und Besuch der Aussteller

 

11:00: Mitgliederversammlung  Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V.

 

12:00: Besuch der Ausstellung und Willkommenssnacks, Kaffee, Tee, Softdrinks, Wasser

 

13:00: Eröffnung des Kongresses

13:15: Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Karl-Josef Gundermann über die Bedeutung der Phospholipide (Gefäßerweiterung, Zellmembranerneuerung, Leberentgiftung,
Auflösen arteriosklerotischer Plaques) 45 Minuten

14:00: Herr Blaß über Bor unter der Betrachtung eines mit der  Oxyvenierung eng vertrauten Biochemikers, 15 Minuten plus Diskussion

14:15: Dr. Löffler über Bor, ein Ultraspurenelement, das z.B. für die Haarqualität, aber auch die Bildung von Testosteron und Östrogen
sowie die Funktion des Gelenkknorpels wichtig ist
. 45 Minuten

15:15 – 16:00 Pause (Kaffee, Tee, Softdrinks, Snacks)

16:00: Prof. Dr. B. König über die Bedeutung der Interleukine und deren Veränderung durch die Oxyvenierung, es werden auch die Forschungsergebnisse zur Untermauerung
der, von Dr. Kreutzer postulierten, Hygienehypothese anhand der von den Eosinophilen produzierten Interleukine vorgestellt. 75 Minuten inkl. Diskussion

17:15:
Herr Schmidt-Philipp über die Besonderheiten der Tocotrienole aus der laufenden Forschung, 15 Minuten

19:30: Gemeinsames Abendessen. Ohne Getränke bereits im Kongresspreis enthalten.

 

Sonntag, 2. Kongresstag

09:00: Frau Herbert, Apothekerin der Arnika-Apotheke in Unterhaching über Aminosäuren, nicht nur im Rahmen der Oxyvenierungstherapie, 30 Minuten

09:30: Prof. Dr. B. König Wenn die Ernährung die Genesung verhindert. Wo liegt die Schnittmenge der Nahrungsmittelunverträglichkeit mit der Oxyvenierung,
was kann man sinnvoll kontrollieren? 30 Minuten 

10:00: HP Aurelia von Linden und HP Lorenz Geßwein  über S-Acetyl-L-Glutathion, das Antioxidans am Komplex IV der Atmungskette
und Substrat der Glutathion-S-Transferasen  30 Minuten

10:30: Diskussion zu den drei Vorträgen

10:40-11:10 Pause (Kaffee, Tee, Softdrinks, Snacks)

Fallberichte

11:10: Dr. Löffler über Borreliose und Oxyvenierung, 15 Minuten

11:25: Dr. med. F. Migeod über den fünfjährigen Verlauf einer Kardiomyopathie bei rezidivierendem Mammakarzinom unter wöchentlicher Oxyvenierung
und Vitamin C intravenös
, 15 Minuten

11:40: Dr. Wiechert über die Oxyvenierung in Kombination mit der Sanakintherapie bei Haarausfall, insbesondere bei Frauen, 15 Minuten

11:55: Simone K. Riecke, Heilpraktikerin, über einen Fall mit Oxyvenierung aus der Praxis, 15 Minuten

12:10: Stefan Marzinowski, Heilpraktiker, über die Wirkung der Oxyvenierung auf das Blut, dargestellt an der Dunkelfeldmikroskopie, 15 Minuten

12:25: Dr. med. Klaus Jacobitz über “Diabetischer Fuß mit Gangrän und Ostheolyse”. Der Fall ist dokumentiert mit Röntgenbildern.
             Der Knochen war lt. Röntgenbild verschwunden und ist nach regelmäßiger Oxy wieder nachgewachsen. 15 Minuten

12:40:  Abschlussdiskussion und anschließend Ende des Kongresses mit noch bestehender Möglichkeit des Besuches der Ausstellung, die mit abnehmendem Interesse abbaut.

 

Bei folgenden ausstellenden Sponsoren bedankt sich die Gesellschaft für die Unterstützung:

Arnika-Apotheke

Institut für mitochondriale Medizin

Viktoria-Apotheke Saarbrücken

Commit GmbH

Scientific Biotech GmbH

Labor Biovis

Cellfood

Oxyven GmbH

Sanomega GmbH

Tricutis Schmidt-Philipp GmbH

MGB food company  Wir werden auch glutenfreie Produkte dieses Sponsors in den Pausen anbieten. Nudeln, Müsl etc. können Sie vielleicht am Stand verköstigen.

ALCAT-Europe

Husarenapotheke

Kaiser Friedrich Pharma

boso – Bosch + Sohn Germany

 

Anmelden kann man sich hier.


Der nächste Zertifizierungskurs für die Oxyvenierung findet am 04.03.2017 statt.

Zertifizierungskurs für Oxyvenierung

Mehr Sicherheit durch ein besseres Verständnis

Ziel der Ausbildung:
Der Zertifizierungskurs für Oxyvenierung richtet sich an Therapeuten, die ein Oxyvenierungsgerät haben oder sich eines zulegen möchten und alle Interessierten. Neben dem Verständnis dafür, was die Therapie bewirkt, sollen auch Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Praxis in dem Seminar kommuniziert werden. Ziel ist neben der Fortbildung, den Besitzern von Oxyvenierungsgeräten einen neuen Zugang zu der schonenden und wirkungsvollen Therapieform zu ermöglichen.

Agenda:

  • Geschichtlicher Hintergrund

Vertieftes Verständnis über die Reaktionsvorgänge im Körper durch die IOT

  • Eosinophilie
  • Diverse Stoffe die nachweislich durch die IOT verändert werden, werden genauer beleuchtet
  • Die Hygiene- oder ‚Old Friends‘- Hypothese

Wichtige Voruntersuchung, Anamnese, klinische Untersuchung (RR, Puls, O2-Messung) EKG, HRV, Blutlabor

  • Hierbei sollten Kontraindikationen abgeklärt, eine Dokumentation und Veranschaulichung von Therapieerfolgen erzielt werden
  • Umgang mit Medikamenten: Welche Stoffgruppen sollten nicht während der IOT verabreicht werden? Welche Präparate haben eine vorteilhafte Auswirkung?
  • Begleitende Infusionstherapie
  • Indikationen der IOT
  • Fallbeispiele

Durchführung der IOT:

  • Generelle Durchführung
  • Notfallmedikation

Was muss der Patient während der IOT beachten?

  • Nebenwirkungen
  • Verhaltensregel für den Patienten
  • Patientenaufklärungsbogen über IOT

Wissensüberprüfung mittels Multiple-Choice-Verfahren

Hier geht es zu dem Anmeldeformular.