Die Anzeige zur erlaubnisfreien Herstellung von Arzneimitteln nach §§67, 13 Abs. 2b Arzneimittelgesetz

Diese Anzeige hat ja jeder bei seiner zuständigen Behörde gemacht. Nun ist es aber seit dem Vorfall der Todesfälle  in einer Heilpraktikerordination zu einer intensiven Diskussion um die Weite der therapeutischen Freiheit der Heilpraktiker gekommen. Dabei wird es dazu kommen, dass das Mischen von Arzneimittel und das Herstellen von Medikamenten wohl untersagt wird. Platelet rich Plasma ist wegen des Medikamentenzusatzes somit verboten, UVB und Ozon wegen der grinnungshemmenden Zusätze, die daraus ein Medikament machen, auch.
Die Sanakintherapie, deren Wirkung wir ja in Kombination mit der Oxyvenierung erforschen, ist übrigens kein Medikament und darf eingesetzt werden.

Einige Ämter sind nun wohl der Ansicht,  dass es sich bei der IOT um eine Therapie handelt, die unter das Transfusionsgesetz fällt, was nachweislich falsch ist.
Wenn nun aber eine Entscheidung gefällt wird, gilt die bis zu ihrem Widerruf und das würde bedeuten, dass Sie in dieser Zeit keine Oxyvenierungstherapie anwenden dürfen. Das wäre ein finanzieller Schaden und Sie müssten den Patieinten relativ viel erklären.

Daher sollten Sie genauso, wie unser Gesellschaftsmitglied Stefan Marzinowski, aktiv werden und eine korrekte und zeitnahe Bestätigung einfordern, dass es nicht so ist. Hierzu finden Sie hier nun das Essential des Schriftverkehrs mit der Bezirksregierung Düsseldorf:

“..bei der Oxyvenierungstherapie wird kein Blut oder Gewebe entnommen und verändert. Der Sauerstoff wir steril filtriert und durch das Applimed O2 1000 intravenös verabreicht.
Da Sie mich in Ihrem letzten Schreiben auf das Transfusionsgesetz aufmerksam machten, informierte ich mich bei meinem Berufsverband über die aktuelle juristische Situation in Bezug auf Ozoneigenbluttherapie, HOT, UVB und Heilpraktiker, so dass sich Herr Arne Krüger , als stellvertretender Sprecher der Arzneimittelkommision der deutschen Heilpraktiker“ mit einer Email am 22.02.2018 an Sie gewandt hat.

Mir ging es hierbei um die reine Information über die aktuelle Situation, die für die Oxyvenierung auf Grund des Verfahrens nicht zutrifft. Unter den Punkten 2.2 bis 2.4 in der Gebrauchsanweisung finden Sie ausführliche Informationen über Zweckbestimmung, Medizinische Anwendung und bestimmungsgemäße Verwendung.

Für weitere Fragen stehe ich jeder Zeit zur Verfügung und bitte um einen baldigen Bescheid von Ihrer Seite.

Er erhielt als Antwort:
“..ich bestätige den Eingang Ihrer unten stehenden Nachricht sowie Ihrer E-Mail vom 18.03.2018. Ich habe diese Stellungnahmen zur Kenntnis genommen; es handelt sich bei der von Ihnen durchgeführten Oxyvenierungstherapie nicht um eine Eigenblutzubereitung.
Die von Ihnen durchgeführte Oxyvenierungstherapie unterliegt gem. §§ 67 AMG i.V.m. 13 Abs. 2b AMG der lediglich Anzeigepflicht. Ich betrachte den Vorgang nunmehr als abgeschlossen.”