Anmerkungen zur Therapie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
mit der Oxyvenierungstherapie (IOT)

Franz J- Kreutzer

Die erfolgreiche Behandlung verschiedener Augenkrankheiten mit intravenösen Sauerstoffinsufflationen ist seit vielen Jahren bekannt. Zusammenfassung in Kreutzer, Franz J.: Intravenöse Sauerstofftherapie (IOT) 2013.
Am besten belegt ist die günstige Wirkung der IOT bei der trockenen Makuladegeneration (Beeke, E., Kreutzer, F.J. 2007).
In meiner Monografie von 2013 schrieb ich vorsichtshalber: „Die feuchte unbehandelte Makuladegeneration ist meines Erachtens keine Indikation für die IOT wegen der theoretischen Gefahr einer verstärkten Blutung durch das nach IOT nachweislich vermehrt gebildete Prostacyclin. Erst wenn die feuchte AMD durch konservative Therapie erfolgreich behandelt wurde, ist ein Versuch mit der IOT erwägenswert.“

Diese Einschränkung erschien zunächst plausibel, zumal aus zahlreichen Arbeiten hervorgeht, dass durch Prostacyclin der für die Entwicklung der feuchten AMD mit Gefäßneubildung und vermehrter Permeabilität vorwiegend verantwortliche vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (VEGF) und seine Rezeptoren (VEGFR) verstärkt gebildet wird (Yamamoto, T. et al. 1996; Murohara, T. et al. 1998; Buchanan, F.G. et al. 2004; Rehberger, P. et al. 2009; Larsson, AK. 2011; Smadja, D.M. et al. 2015).
Außerdem berichten C. Wheeler-Jones et al. 1997, dass VEGF die Prostacyclin-Produktion stimuliert und T. Murohara et al. 1998, dass VEGF via Prostacyclin die Gefäßpermeabilität erhöht.

Konträr hierzu gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, die aufzeigen, dass Prostacyclin die Gefäßpermeabilität reduziert: Ikeda,T et al. 1983; Jahr, J. und Grände, P.O. 1996; Möller, AD. und Grände, P.O. 1997; Victorino G.P. 2004; Lundblad et al. 2004; Dubniks, M. und Grände P.O. 2008. Diese Befunde werden bestätigt durch eine Arbeit von P.T.V.M. de Jong et al. 2012 über die Verbindung von Aspiringebrauch und AMD. Die Autoren vermuten, dass höhere Aspirindosen die Cyclooxygenase-1 und -2 und damit die Prostacyclinproduktion reduzieren. Das führe zur Hypoxie und konsekutiv zur Neovaskularisation.

Diese sich widersprechenden Befunde weisen darauf hin, dass die Balance von pro- und antiangiogenetischen sowie von permeabilitätsfördernden und –hemmenden Faktoren ein sehr komplexes Thema ist. Neben VEGF und seinen Rezeptoren gibt es andere Stoffe, die die Angiogenese regulieren (Shibuya, M. 2008).

Aus neueren Arbeiten geht hervor, dass das Enzym 15-Lipoxygenase-1 – das nachweislich durch IOT parallel zur Vermehrung der eosinophilen Leukozyten vermehrt wird – den VEGF und damit die retinale Neovaskulariation bei ischämischer Retinopathie hemmt (Li, Z. et al. 2012; Yan, Y. et al. 2012). Zahlreiche Arbeiten bestätigen die hemmende Wirkung der 15-LOX-1 auf den VEGF (Viita, H. et al. 2008; Li, Z. et al. 2014; Zhong, H. et al. 2014; Wu, y. et al. 2014). Es gibt auch einige widersprüchliche Arbeiten. Diese werden von N. Mochizuki und Y-G. Kwon 2008 ausführlich diskutiert.

Eine andere Möglichkeit, die feuchte AMD zu behandeln, besteht in der Zufuhr von größeren Mengen von Omega-3-Fettsäuren mit hohem Anteil an DHA und EPA.
F.A. Rezende et al. 2014 zeigen in einer eindrucksvollen Studie, dass nach mehrmonatiger Einnahme von 800 mg DHA und 1600 mg EPA bei Patienten mit feuchter AMD, die bis 8 Wochen vorher intravitreale Injektionen von anti-VEGF-Medikamenten erhielten, signifikant niedrigere intravitreale VEGF-Spiegel hatten als eine vergleichbare Gruppe ohne Omega-3-Supplementierung. Die Entnahme von 0,5 ml aus dem Glaskörper erfolgte an einer der Gefäßneubildung nahen Stelle. Interessant ist, dass sich die VEGF-Spiegel im Blutplasma nach Omega-3-Supplementation nicht geändert haben.

Andere Autoren berichten über die günstige Wirkung von DHA und EPA (die gesunde Retina ist reich an DHA!) via Hemmung von VEGF, Aktivierung von PPAR-gamma oder vermehrter Bildung des 5-Lipoxygenase-Metaboliten 4-HDHA aus DHA (SanGiovanni, J.P. und Chew, E.Y. 2005; Stahl, A. et al. 2010; Sapieha, P. 2011).
Bemerkenswert ist, dass wir in einer noch unveröffentlichten Studie (Dr. Wiechert)

4-HDHA (4-Hydroxy-Eicosahexaensäure) im Plasma nach Verabreichung von hochdosierten Omega-3-Fettsäuren deutlich vermehrt fanden und nach IOT einen weiteren Anstieg registrieren konnten.

In einer Pilotstudie zur Behandlung der trockenen AMD mit hochdosierten Omega-3-FS (1,6 g DHA und 3,4 g EPA über 6 Monate) berichten T. Georgiou et al. 2013.: 100% der behandelten Patienten erreichten eine signifikante Besserung der Sehschärfe, die sich bei den Kontrolluntersuchungen nach 6 Wochen, 3 Monaten, 4,5 Monaten und 6 Monaten Behandlung mit DHA und EPA kontinuierlich steigerten. Dies macht wieder einmal deutlich, dass hohe Dosen Fischöl und lange Behandlungsdauer notwendig sind um maximale Erfolge zu erzielen.

Die Omega-3-Fettsäuren können durch die oben schon erwähnte 15-Lipoxygenase-1 (15-Lox-1), in verschiedene Stoffe (Resolvine, Protektine, Endocannabinoide) umgewandelt werden, die ebenfalls eine Reduktion des VEGF bewirken.
K.M. Connor et al. 2007 schreiben, dass die Omega-3 Abkömmlinge NeuroprotectinD1, ResolvinD1 und ResolvinE1 vor Neovaskularisation schützen.

In der noch nicht abgeschlossenen Studie von Dr. Wiechert fanden wir Vorstufen von Resolvinen, Protectinen und Endocannabinoiden nach hochdosierter Fischöleinnahme erhöht, die sich nach IOT teilweise weiter erhöhten. Die untersuchten vielen tausend Parameter von Prostanoiden und Omega-3-Abkömmlingen werden im Rahmen einer Doktorarbeit an der Charité Berlin aufgearbeitet. Wir können jetzt schon sagen, dass die durch Vermittlung der 15-LOX-1 – die sich nach IOT parallel zum Eosinophilenanstieg deutlich vermehrt – entstandenen Stoffe besonders stark erhöht haben.

Die menschlichen Pigmentepithelzellen der Netzhaut haben CB1- und CB2-Rezeptoren, die an Endocannabinoide andocken können (Wei, Y. et al. 2009). Die im vorherigen Absatz erwähnten Endocannabinoide, deren Vorstufen wir in der Studie nach Fischölsupplementierung und IOT vermehrt gefunden haben, können die Gefäßneubildung bei unterschiedlichen Karzinomen via Hemmung von VEGF hemmen (Bifulco, M. 2007). Es ist anzunehmen, dass das auch auf die Neovaskularisierung bei der feuchten AMD zutrifft.

Eine mir erst jetzt vorliegende etwas ältere unveröffentlichte Studie von E. Beeke et al. (MVZ für Augenheilkunde am Klinikum Osnabrück) hat den Titel: „Erfolge der intravenösen Sauerstoffinsufflation (Oxyvenierung) bei degenerativen Augenerkrankungen“. 250 Patienten mit trockener und feuchter AMD sowie mit vaskulärer Optikusatrophie wurden 15 x in 3 Wochen mit 10 bis maximal 40 ml Sauerstoff behandelt (Steigerung täglich um 2 ml). Die Einlaufgeschwindigkeit lag bei 1-2 ml/min. Bei 78% der Patienten kam es zu einer Verbesserung des Sehvermögens um durchschnittlich 1,36 Visuszeilen oder 35%. Bei einer Kontrolluntersuchung 4 Wochen nach Therapieende wurde eine weitere leichte Visusverbesserung registriert. 81% der Patienten beschrieben auch eine Verringerung ihrer meist geriatrischen Beschwerden und des Allgemeinzustandes. Der prozentuale Anteil an Patienten mit feuchter AMD wurde nicht angegeben. Die Gruppe mit feuchter Makuladegeneration proftierte im Mittel etwas mehr als Patienten mit trockener AMD oder vaskulärer Optikusatrophie. Außer über anfängliche Müdigkeit und gelegentliche Kopfschmerzen sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. „Okuläre Komplikationen wie intra- oder subretinale Blutungen, retinale Gefäßverschlüsse und Auftreten von Makulaödemen konnten wir glücklicherweise nicht einmal beobachten.“ M.E. hätte eine vierwöchige Erstbehandlung mit IOT und eine etwas höhere Sauerstoffmenge (je nach Verträglichkeit) eine noch stärkere Verbesserung gebracht. Nachbehandlungen ca. 3 x jährlich über jeweils 2 Wochen würden vermutlich zu weiteren Besserungen führen.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung der feuchten AMD scheint die Supplementierung mit Resveratrol zu sein. Resveratrol unterdrückt die Expression von VEGF durch menschliches retinales Pigmentepithel (Nagieni, C.N. et al. 2014). Curcumin aus Kurkuma bewirkt in niedriger Dosierung eine Absenkung von VEGF. Bei höherer Dosierung kann es zu zytotoxischen Effekten und zu einer Anhebung von VEGF kommen (Hollborn et al. 2013).

Fazit

  • Entgegen meiner ursprünglichen Auffassung scheint die feuchte AMD doch eine gute und sichere Indikation für die IOT zu sein. Wenigstens sind nachteilige Wirkungen nicht zu befürchten.
  • Die zusätzliche Gabe von größeren Mengen Omega-3-Fettsäuren (3-5 g DHA und EPA) ist sehr empfehlenswert. Dabei sollte wegen des bekannten hohen Gehaltes der gesunden Retina an DHA ein DHA-lastiges Präparat gewählt werden.
  • Ergänzend empfiehlt sich die Verordnung von Resveratrol und niedrig dosiertem Curcumin.
  • Die auf intravitreale Injektionen von Inhibitoren des VEGF oder seiner Rezeptoren spezialisierten Augenärzte werden diese sehr erfolgreiche, teure und für den Behandler lukrative – allerdings mit möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen behaftete – Injektionsmethode bevorzugen.
  • Die IOT ist alternativ oder komplementär einsetzbar. Das „Medikament“ Sauerstoff ist hierbei praktisch kostenlos.
  • Der Autor hat als Betroffener die besten Erfahrungen mit der intravitrealen Injektionstherapie und anschließender IOT gemacht.
  • Durch entsprechende klinische Studien sollte abgeklärt werden, ob auch eine alleinige IOT inkl. der erwähnten Zusatzmedikation eine mit der intravitrealen Injektionsmethode vergleichbare Wirkung hat. Im positiven Fall könnte das zu einer erheblichen Kostensenkung bei der Behandlung der feuchten AMD führen.

Literaturverzeichnis

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Anschrift des Verfassers:

Dr. med. Franz J. Kreutzer, Internist
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E-Mail: dr.f.j.kreutzer@osnanet.de

Interessenten für eine Kombination der intravitrealen Injektion von Inhibitoren des VEGF in Kombination mit der ntravenösen Sauerstofftherapie können sich z.B. an Dr. Trapp wenden, der diese Daten vergleichend aufarbeiten möchte.

Dr. Trapp, Augenarzt
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